
Wie hier am Stadtwerder sollen in Bremen vielerorts neue Wohnungen entstehen.
80 Prozent der Förderung fließen in die Stadt Bremen, 20 Prozent nach Bremerhaven. Das Wohnraumförderungsprogramm sei ein Beitrag, um das Ziel zu erreichen, in der Stadt Bremen bis 2020 rund 14 000 neuen Wohnungen zu schaffen, sagte Bausenator Joachim Lohse (Grüne).
Weil ein Wohnraumförderungsprogramm dazu nicht ausreichend sei, beschloss der Senat auch, mehr Flächen zur Verfügung zu stellen. Dazu sollen Lücken geschlossen und Brachen etwa in der Überseestadt oder im Kaffeequartier genutzt werden. Städtische Flächen sollen vergünstigt zum Bau von zweckgebundenen Mietwohnungen verkauft werden.
Nach Lohses Vorstellung können auch städtebauliche Verträge genutzt werden, um günstigen Wohnraum zu schaffen. Mit den Wohnungsgesellschaften in Bremen soll es ein Bündnis für Wohnen geben.
Kritik an den Plänen kam aus der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Der Senat erreiche das Gegenteil von sozialer Durchmischung in den Stadtteilen, teilte der Abgeordnete Frank Imhoff mit. "Der einseitige Schwerpunkt auf sozialem Wohnungsbau befördert die Abwanderung der Mittelschicht ins Umland."
Der Linkspartei vertritt unterdessen die Auffassung, es müssten noch mehr Sozialwohnungen gebaut werden. Sie bezieht sich auf Planungen des Senats, in diesem und im kommenden Jahr 700 Sozialwohnungen zu schaffen. "Grundsätzlich begrüßen wir, dass der Senat endlich tätig wird. 350 Sozialwohnungen pro Jahr reichen aber nicht einmal aus, um deren Rückgang auszugleichen", so Claudia Bernhard, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Linksfraktion.
Im Jahr 2009 habe es 8.600 Sozialwohnungen gegeben, für das Jahr 2015 gehte der Senat von nur noch 3.600 solcher Wohnungen aus, da die Belegungsbindungen bestehender Sozialwohnungen befristet sind und auslaufen. "Somit reduziert sich der Bestand an Sozialwohnungen in Bremen innerhalb von sechs Jahren um 5.000 Wohnungen", rechnet Bernhard vor. "Pro Jahr fallen damit durchschnittlich 833 Sozialwohnungen weg."
(dpa/jop)





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Ich hoffe, dass dabei berücksichtigt wird, dass -kein unlauterer Wettbewerb zugunsten bevorteilter Bauunternehmer usw stattfindet, -kein wertvoller Bau- und Baumbestand bzw. Natur beschädigt oder verschandelt wird, -alle diese Wohnungen voll barrierefrei und rollstuhlgerecht gebaut werden, -keine neuen Sozialghettos bzw. sozialschwache und problembeladene Stadtteile oder Straßen entstehen, -ansprechende, abwechslungsreiche und individuelle Architektur passend zur Umgebung geplantz wird, -diese Wohnungen auch alle gut am Netz des ÖPNV angebunden sind
In Wohngebieten, wie Beispielsweise dem Weidedamm, stapeln sich mittlerweile rund 12.500 Menschen auf einer Fläche, die vielleicht 15 Fußballfelder ausmacht. Vor der Umwidmung zum sozial durchmischten Baugebiet, war diese Fläche Naherholungsgebiet für Parzellisten. Die hatten für ihre Hütten, die für vielleicht 2000 Personen zur Naherholung dienten, je ein Grundstück, dass i.d.R. größer ausfiel, als diejenigen, auf denen heute Wohnhäuser stehen. Wer möchte, kann sich mittlerweile mit einer Investition zwischen 280.000 und 380.000 Euro für eine einfache Eigentumswohnung oder ein noch einfacheres Einfamilienhaus in Reihe oder freistehend, beispielsweise in Wohngebieten wie dem Weidedamm, sozial durchmischen lassen. Hier wohnt man auf einem Handtuchgrundstück und lässt sich von Mietern aus Wohnungen, die sozial gefördert werden, auf den Frühstückstisch sehen. Für die wenigstgen Menschen ist das die angestrebte Realisation des Traumes von einem Eigenheim. Tschüss Bremen.