Inserieren

Erneut Kritik an Röwekamp Motschmann analysiert CDU-Wahlschlappe

Von
Die Kirchenpolitische Sprecherin der Bremer CDU-Bürgerschaftsfraktion Elisabeth Motschmann.
Die Kirchenpolitische Sprecherin der Bremer CDU-Bürgerschaftsfraktion Elisabeth Motschmann.

Die Bremer CDU kommt nicht zur Ruhe. Seit dem schlechten Abschneiden der Partei bei der Bürgerschaftswahl am 22. Mai rumort es in den Reihen der Mitglieder. Mit dem Sonderparteitag vor einer guten Woche sollte sich das ändern, ein Landesausschuss und eine Mitgliederbefragung sollen das künftige Vorgehen regeln und der Partei einen Neuanfang, vielleicht mit einem neuen oder neuen alten Landesvorsitzenden bescheren. Nun gibt es „kritische Anmerkungen“, sogar schriftliche, zum Zustand der Partei. Trotz der propagierten Einigung. Elisabeth Motschmann hat 17 Seiten verfasst.

Inhalt unter anderem: Kritik am „Umgang mit Querdenkern“, an der mangelnden Einbeziehung von Sympathieträgern und Stammwählern wie den Senioren. Kritik auch am Landesvorsitzenden Thomas Röwekamp, insgesamt Kritik, wie sie in den Wochen seit der Wahl von mehreren Seiten zu hören war. Kaum Neues.„Ich stelle die Anmerkungen heute oder morgen auf meine Homepage“, sagte sie am Freitag. Doch das Schreiben ist bereits in Umlauf gebracht worden. Es verspricht eine Analyse, wie Motschmann sie schon 2007 im Nachgang der damaligen Wahl verfasste. „Dieses Papier kann als ein Meinungsbeitrag in die Arbeit des Landesfachausschusses einfließen“, meint die Autorin. Dessen Konstituierung samt Vorsitz durch Ronald-Mike Neumeyer lobt sie deutlich.

2007, so sagt Motschmann im Telefonat, hätten ihre Anmerkungen „keinen Widerhall gefunden“. Ob das dieses Mal anders wird? Insgesamt gilt ihre Sorge christdemokratischen Kernaussagen. „Wenn wir beliebig werden, verlieren wir unser Profil.“ Und: „Das Halten von Stammwählern gehört zur Königsdisziplin einer Partei.“ Besonders wichtig aber sei die Kommunikation untereinander. Und damit habe es nicht gut geklappt. Der Schluss, zu dem die Abgeordnete kommt, verwundert also nicht: „Die CDU ist zerstritten.“

CDU-Sprecher Gunnar Meister kannte das Motschmann-Papier gestern noch nicht. Doch er gibt sich nach den Ergebnissen vom Sonderparteitag verhalten optimistisch: „Es gibt jetzt einen vereinbarten Plan. Zwar gibt es immer noch kritische Stimmen, aber der Parteitag hat dazu gedient, sich auszutauschen.“



Bisher 0 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben »

Finden Sie Artikel aus Bremen
Dieser Ort existiert nicht, bitte korrigieren Sie Ihre Eingabe.
GröpelingenÖstliche VorstadtBremen NordFindorffHäfenMitteOberneulandHemelingenOsterholzHuchtingHorn-LeheWalleVahrSchwachhausenObervielandDiepholzNeustadt
Videoüberwachung in Bremen

In Bremen sind an vielen öffentlichen Orten Überwachungskameras angebracht. Unsere interaktive Karte bietet eine Übersicht. 

 

Umfrage
Nach der Sanierung der Bürgerweide könnten auf Schausteller auf Volksfesten höhere Standgebühren zukommen. Ist das sinnvoll?
Dossier zur Rockergewalt in Bremen
Eine Schlägerei zwischen Rockergruppen hatte am Freitag  einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst.

Nachdem eine Schlägerei zwischen Rockergruppen am 12. April 2013 einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst hat, ist die Diskussion um den Umgang mit den umstrittenen Klubs erneut aufgeflammt. In diesem Dossier sammeln wir die Berichte zur Debatte um Rockergewalt in Bremen. 

Sonderthemen

Wetter - Donnerstag, 23. Mai

Temperatur: 11 °C / 1 °C
Vormittag: /wetterkontor/images/wr/50/Regen.png Nachmittag: /wetterkontor/images/wr/50/Regenschauer.png
  Niederschlagswahrscheinlichkeit: 90 %
Das Wetter wird präsentiert von
Innenstadtplanung in Bremen
Aktuelle Ratgeber-Themen aus Bremen

Verbrauchertipps rund um Freizeit, Karriere und Leben in Bremen stellen wir hier regelmäßig zusammen.

Gebühren: Fragen zum neuen Rundfunkbeitrag

Freizeit: Warnung vor Ticket-Versicherungen

Internet: Datenschutz im Netz

Sparen: Rechner und Vergleiche

WESER-KURIER Kundenservice
Sport in Bremen
Leserkommentare
susanneundjens am 23.05.2013 19:35
Ohne Sokratis wäre Werder abgestiegen. Danke dafür. Hätte seinen Vertrag natürlich auch erfüllen können, aber verstehen kann ich es.
ChristianNeuHb am 23.05.2013 19:35
Es war ja nicht nur der Begriff „Kindergarten“, mit dem Frau Linnert die Beamten beschimpft hat, sondern auch die Feststellung, dass sie „nicht ...
Veranstaltungen
Anzeige

 
Fünf-Euro-Note in Bremen
Ärger mit neuen Scheinen
Polizei Bremen
Fünf Drogentote in kurzer Zeit
Residenz-Gruppe schrumpft
20 Bremer Pflegeheime vor Verkauf
Streit um Besoldung
Polizeigewerkschaft sagt Senatsempfang ...
Streit um Schulwegbegleitung in ...
Ömer soll alleine fahren
 
Streit um Besoldung
Polizeigewerkschaft sagt Senatsempfang ...
Ehemaliger Bremer Fleischwarenfabrikant ...
Karl Könecke gestorben
Statistik für 2012
16 Tote bei Verkehrsunfällen
Findorffer beobachten voller Interesse ...
Otwiaska: Alltag kehrt zurück
Ungarn
Orban brüskiert Deutschland mit ...