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Vier Künstler wollen mit ihrer Ausstellung in Burgdamm bewusst verwirren Bilder im Labyrinth

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Burgdamm. Wenn Besucher die Kunst-Fabrik betreten, sind sie zunächst verwirrt. Die Bilder und Installationen der Ausstellung hängen und stehen nicht etwa arrangiert an den Wänden, sondern sind kreuz und quer verteilt, baumeln an Seilen von der Decke herab mitten im Raum.

Die Besucher und Besucherinnen müssen sich zudem durch die Werke durchschlängeln. "Die Verwirrung ist gewollt", sagt Vera Schöttler, eine der vier Kunstschaffenden, die ihre Werke als "Kunst-Labyrinth in der Kunst-Fabrik" präsentieren. Heute (17 bis 20 Uhr), morgen und Sonntag von 12 bis 18 Uhr sind die Arbeiten zu sehen. Am Sonntag begleitet Wolfgang Klose die Finissage zwischendurch mit Rilke-Rezitationen.

Vera Schöttler ist die Hausherrin in der Kunst-Fabrik, in der inzwischen zehn Künstler unterschiedlicher Fachrichtungen und auch Kunsthandwerker Ateliers nutzen. Mit ihr stellen Zoya Shubina, Alex Becker und Georg Olliges aus. Sie verstehen das Labyrinth als Experiment. So etwas haben sie noch nie kreiert.

Ungewöhnlich ist auch, dass die Besucher sich erst einmal orientieren müssen, denn die Bilder und Installationen der vier Künstler hängen kunterbunt im Ausstellungsraum durcheinander.

Die jeweiligen Handschriften sind aber recht bald zu erkennen. Alex Becker, der die Idee für dieses Ausstellungskonzept hatte, ist überwiegend mit grafischen Arbeiten vertreten. Zoya Shubina, die in ihren Bildern das Thema Natur - mit entsprechenden Materialien - behandelt, hat ein besonderes Werk zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um ein etwa acht Meter langes schwarz-weißes Fries, mit dem eine Geschichte erzählt wird.

Vera Schöttler zeigt hauptsächlich Glasbilder. Die Motive scheinen durch und reflektieren das Licht. Georg Olliges, der sich zum ersten Mal an einer Gemeinschaftsausstellung beteiligt, präsentiert farbintensive, abstrakte Ölbilder.



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