Inserieren

Burglesumer Grüne sorgen sich um den Erhalt der letzten Mittelsbürener Häuser Denkmalschutz für Dorf-Rest

Von

Werderland. Von einer Dorf-Rest-Situation sprach Rolf Kirsch vom Landesamt für Denkmalschutz: Kirche und drei benachbarte Gebäude seien alles, was vom ehemaligen Mittelsbüren übrig geblieben sei. Das Dorf war in den 50-ern der geplanten Erweiterung der Stahlwerke zum Opfer gefallen. Kirsch zeigte Verständnis für das Ansinnen der Burglesumer Grünen, das historische Ensemble in seiner Gesamtheit zu erhalten, zumal der Antrag auch von den anderen Beiratsfraktionen getragen wurde. Allerdings dämpfte er die Erwartungen.

Der Denkmalschützer erklärte den Beiratsmitgliedern die Situation: Die Kirche selbst steht unter Denkmalschutz. Gut. Bei den anderen Gebäuden müsse man aber erst einmal schauen. Erstens: Das Haus Mittelsbüren 36 (Heute die Gaststätte "Zur Moorlosen Kirche") sei im Sinne des Denkmalschutzes ein "Wackelkandidat", denn da habe es in den Jahren ziemlich umfassende bauliche Eingriffe gegeben.

Auch Hausnummer 37 (ein ehemaliges Brinksitzer-Haus) sei für sich genommen ebenfalls kein zwingender Aspirant. Und schließlich die alte Mittelsbürener Schule: "Mit der haben wir uns schon beschäftigt." Mit dem Resultat, dass man auf die nicht von vornherein verzichten sollte. Über die drei betroffenen Gebäude meinte Kirsch schließlich, dass sie jeweils für sich genommen wohl nicht unter Denkmalschutz fallen. Als Ensemble zusammen mit der Kirche – vielleicht. "Wir sind noch nicht schlüssig, ob wir in dieser Richtung tätig werden können. Wir wollen das in Ruhe prüfen." Vor allem müsse der Erhalt der Gebäude auch im Zusammenhang mit dem Hochwasserschutz gesehen werden. Man müsse schauen, wie der Deichverband darüber denke. Ob es zum Beispiel statt einer möglichen Umgestaltung der Spundwand andere Möglichkeiten gebe, und wie viel die eventuell mehr kosten würden. Der Beirat gab dem Denkmalschützer schließlich einen Prüfauftrag mit auf den Weg, mit der Maßgabe, sich in dieser Angelegenheit mit dem Deichverband abzusprechen.



Bisher 0 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben »

Serie über Bremens Stadtteile
Bremen besteht aus 23 Stadtteilen. Sie alle haben ihre eigene Geschichte, Besonderheiten und Attraktionen. Grund genug, um die Teile Bremens in einer Serie genauer zu beleuchten. Fahren Sie mit dem Mauszeiger ueber den gewuenschten Stadtteil. Alle Texte, Fotos und Videos zu der Stadtteilserie des WESER-KURIER finden Sie hier »
Umfrage
Der Bremer Senat will Flächen für Windkraftanlagen im Süden von Arsten ausweisen. Eine gute Idee?
Dossier zur A281

Die A281 wird seit fast 30 Jahren geplant. Bisher sind nur Teilstücke fertig gestellt. Bei der Planung müssen sich Bund, das Land Bremen und die Anwohner über Streckenführungen und Kosten einig werden.

Finden Sie Artikel aus Bremen
Dieser Ort existiert nicht, bitte korrigieren Sie Ihre Eingabe.
GröpelingenÖstliche VorstadtBremen NordFindorffHäfenMitteOberneulandHemelingenOsterholzHuchtingHorn-LeheWalleVahrSchwachhausenObervielandDiepholzNeustadt
Stadtplan
Stadtführungen durch Bremen
Veranstaltungen
 
Fischereihafen-Rennen in Bremerhaven
Motorradfahrer verunglückt tödlich
Ab 9. Juni im Metronom
Kartenverkauf im Zug endet
Nach Leichenfund in Lesumbrok
Ehemann der Toten wurde vernommen
Bundespräsident in Bremen
Gauck zu Besuch eingetroffen
"Tatort" im Visier
Gedächtnistraining mit Folgen
 
Debatte über Beamtensold
Linnert kritisiert Demonstranten
Ehemaliger Bremer Fleischwarenfabrikant ...
Karl Könecke gestorben
Insolvente Kneipenmeile im Ostertor
Interessent für "Auf den Höfen"
Ab 9. Juni im Metronom
Kartenverkauf im Zug endet
Neues Großstadt-Ranking
Bremen als Wirtschaftsstandort ...