Obwohl sich bereits 1985 eine lose Interessengemeinschaft bildete und die offizielle Gründung 1987 erfolgte, war der Spielbeginn erst im August 1991. Fünf lange Jahre dauerte es von der Idee bis zum ersten Aufschlag, in denen sich die Gründungsmitglieder auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück begaben, die Finanzierung in trockene Tücher brachten und sich mit den Behörden auseinandersetzten, erinnerte Stief. Von den ehemals fünf Gründungsvätern sind noch drei aktiv im BTC tätig: Manfred Mahnken, Claus Liening und Hans-Peter Schriefer wurden während des Jubiläums-Sommerfestes für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Rasant ging es nach der Gründung mit dem BTC aufwärts. Die Mitgliederzahl stieg auf 250 an, und eine Aufnahmesperre wurde beschlossen. Es wurde über eine Zweifeldhalle nachgedacht, der Gedanke an den Bau eines fünften Platz trieb die Mitglieder um. Einen herben Rückschlag erlitt der Borgfelder Tennisverein allerdings, als das hölzerne Vereinsheims infolge von Brandstiftung abbrannte. 1999 wurde ein stabiles Clubhaus errichtet.
"Wir sind ein richtig schnuckeliger, kleiner, aber umso aktiverer Tennisclub in wunderbarer Umgebung, der dazu schuldenfrei ist", lobte Stief, der auf die gute Mischung von Breiten- und Leistungssport hinwies. Mit einer neuen Beitragsordnung ab 2013 soll die ohnehin starke Familienkomponente weiter ausgebaut werden, kündigte der erste Vorsitzende an. Lob und Dank ging auch von Norbert Köpp, dem Vorsitzenden des Tennisverband Nordwest, an die sieben Gründungsmitglieder.
Ganz im Zeichen des Tennis stand das Jubiläumsfest. Interessierte konnten die Kraft ihres Aufschlags messen lassen oder mit der Ballwurfmaschine trainieren. Nachmittags zeigten Jugendliche und Herren des BTC in einem Showkampf ihr Können.











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