Ein 35 Meter langer Gang verbindet die Alten-Apartments des Hauses mit dem Heim für pflegebedürftige Menschen. "Wir wollten diesen Gang nutzen, um die Kommunikation zu fördern", erklärt Nele Yoash. Projekte, die dort stattfinden, sollen die Gemeinschaft zwischen Jung und Alt fördern.
Für die derzeitige Ausstellung haben Schüler der Grundschule am Buntentorsteinweg Fotos gemacht. Die Klassen eins und zwei hatten das Thema "Heilen", während die dritten und vierten Klassen der Schule sich mit dem Thema "Hände" beschäftigt haben. Die kleine Selin Paul hat beispielsweise ihren Teddybären fotografiert, den sie damals zur Geburt bekommen hat. Das zerrupfte, aber lieb gewordene Teil wurde von der Schülerin repariert und schließlich erneut fotografiert. So gibt es viele Vorher-Nachher-Bilder von kaputten Gegenständen, die durch die Schüler wieder in neuem Glanz erstrahlen.
Auch die Fotografien zum Thema "Hände" sind vielfältig. Von Gipsabdrücken bis zu Michael Jackson-Posen in weißen Handschuhen, die Kinder haben sich einiges einfallen lassen. Bei der Enthüllung der Kunstwerke konnten sie ihre Werke stolz den Mietern, Bewohnern, Schülern und Mitarbeitern präsentieren.
Es ist nicht das erste Caritas-Projekt, das das generationsübergreifende Miteinander fördern soll. Die Bewohner treiben mit dem Nachbarkindergarten Sport, mahlen Kaffee oder basteln. "Wir sind kein Ort, an dem Alte abgeschoben werden, sondern wir wollen ihnen ein spannendes Leben ermöglichen. Viele bekommen selten Besuch von ihren Enkelkindern und freuen sich über die kleinen Besucher", weiß Heimleiterin Nele Yoash. Auch viele Kinder wachsen ohne Großeltern auf und profitieren von dem Kontakt zu den Caritas-Bewohnern.
Interessierte können die Foto-Ausstellung "Hände" und "Heilen" bis zum 23. Juli im Caritas-Altenzentrum St. Michael, Kornstraße 383, besichtigen.











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