Die Modelle sind maßstabgetreu im Verhältnis 1:45 und haben neben der Beleuchtung auch die akustischen Geräusche ihrer großen Vorbilder. Automatische An- und Abkoppelung der Züge und Waggons gehört genauso zur Technik wie der Halt vor Signalen, langsames Anfahren und Bremsen oder Fahren mit Kriechgeschwindigkeit.
Dass die Modelle ihren Preis haben, versteht sich von selbst; eine Lokomotive kann da schnell schon mal eine vierstellige Summe kosten. Spur 0-Freund Jürgen Knott erklärt den Reiz dieser Anlage: "Wir Teilnehmer sind fast alle schon seit Jahrzehnten Modelleisenbahner und haben verschiedene Spurweiten ausprobiert, bis uns vor einigen Jahren die neu belebte Spurweite 0 in den Bann gezogen hat. Über ein Forum im Internet haben wir uns kennengelernt und treffen uns drei- bis viermal im Jahr, um Betrieb zu machen. Alles ganz zwanglos und ohne jede Verpflichtung mit einer Ausnahme: auf den Modulen ist Sommer. Dieses ist notwendig, um ein einheitliches Bild zu gewährleisten."
Da bei jedem Treffen mal mehr, mal weniger Module zur Verfügung stehen, muss jedes Mal ein neuer Gleisplan erarbeitet werden. Dieser ist neben der Größe der Anlage ein Teil des Reizes, denn wer kann schon in den eigenen vier Wänden eine 20 oder 25 Meter lange Fahrstrecke aufbauen? Wenn dann zum Beispiel über drei bis vier Module (jedes Modul ist einen Meter lang) ein ganz neuer Bahnhof aufgebaut wird, ist die Begeisterung über die zusätzlichen Fahr- und Rangiermöglichkeiten groß.
Die Gruppe trifft sich seit drei Jahren. Die Modelleisenbahner kommen aus ganz Norddeutschland und der Spaß an dieser Technik bringt immer wieder neue Interessenten dazu. Natürlich gehört auch ein gemütlicher Teil dazu.
Jüngster Teilnehmer und fachlich durchaus schon fast ein Alter ist der elfjährige Jan, der von seinem Vater die Begeisterung für dieses technische Spielzeug "geerbt" hat und auch von den anderen erwachsenen Teilnehmern akzeptiert wird.











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