Zwei Jahre lang hatte Landwirt Christel Engelbart keine Vorfälle dieser Art zu bedauern. "Unter Schäfern ist das Problem aber bekannt", sagt er. Seine Wut richtet sich vor allem gegen die Politik und die Naturschutzverbände. "Die Naturschützer begreifen nicht, dass die Krähen gejagt werden müssen. Sie nehmen einfach überhand", sagt der Schäfer.
Heidrun Nolte vom Naturschutzbund (Nabu) sieht das kritisch. "Es gibt immer mal wieder solche Sensationsmeldungen. Wenn tote Tiere auf der Wiese liegen, kann es schon mal passieren, dass Krähen ihnen die Augen aushacken. Einfach weil sie Aasfresser sind", sagt sie. Sie betont jedoch ausdrücklich: "Krähen sind keine Killertiere. Sie haben eine Daseinsberechtigung wie jedes andere Lebewesen auch." Außerdem würden die Tiere oft benachteiligt, weil sie schwarz seien und nicht singen könnten, so die Naturschützerin.











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