Das von Erjawetz und Nina Schaardt vorgestellte Ausstellungskonzept kam beim Beirat so gut an, dass er sich in der Sitzung in der evangelischen Freikirche gleich einen Standplatz auf dem Ausstellungsgelände sicherte und dafür die Ausgabe von rund 400 Euro nicht scheute. Für die Gewerbeschau kann die Interessen- und Werbegemeinschaft Woltmershausen/Rablinghausen (IWG) 5000 Quadratmeter unter einem Hallendach und auf dem Freigelände der Holzfirma Carl Gluud nutzen, die an dem Wochenende neue Ausstellungsräume für Holz und Parkett einweiht.
"Unser gemeinsames Ziel sind 8000 Besucher. Das ist ambitioniert, aber machbar", so Schaardt. Neben den Pusdorfer Betrieben sind auch die sozialen Einrichtungen, Institutionen und Vereine eingeladen, einen Stand anzumieten. Firmen und Gewerbetreibende von außerhalb sollen nur zum Zuge kommen, wenn keine Betriebe jener Branche aus dem Stadtteil unter den Ausstellern zu finden sind. Gerechnet wird mit 50 Ausstellern. "Uns sind auch Aussteller willkommen, die nicht der IWG angehören", stellt Erjawetz klar.
Zum Rahmen der Gewerbeschau gehören die Bewirtung der Besucher, Informationen, Musik und ein Kinderprogramm. An den Einzelheiten werde noch gefeilt, berichtet Schaardt. Fest eingeplant ist am Sonnabend, 8. September, ein Ausstellerabend. "Wir wollen die Vernetzung des Pusdorfer Gewerbes fördern", erklärt Alex Erjawetz.
Nachfragen zu den Stand-Mindestkosten von deutlich über 300 Euro beantwortete Erjawetz mit dem Hinweis auf die Organisationskosten in Höhe von 24000 Euro. Ole Lindemann (CDU) äußerte Verständnis für das Finanzkonzept: "Die IWG muss erst mal gucken, die Veranstaltungskosten wieder reinzuholen." Wangenheim empfahl Interessierten mit kleiner Kasse, sich zu zweit oder zu dritt einen Stand zu teilen.
Bis Ende April bietet die Interessen- und Werbegemeinschaft Woltmershausen/Rablinghausen (IWG) Ausstellern einen "Frühbucherrabatt".
Anmeldeformulare sind im Internet unter www.mein-pusdorf.de zu finden.











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