Untersuchungen an der Fährstraße und Auf der Hohwisch haben ergeben, dass sich im Grundwasser leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW) befinden. Diese Stoffe können über die Atemluft, den Magen-Darm-Trakt oder durch Hautkontakt aufgenommen werden und Reizungen der Augen und Schleimhäute verursachen. Einige der Einzelstoffe können auch Leber und Nieren schädigen.
Wie es aus dem Umweltressort heißt, seien die Schadstoffe bereits vor vielen Jahren ins Grundwasser gelangt. Woher genau sie kommen, wird untersucht, doch wahrscheinlich gelangten sie in einer Tiefe von mehr als zehn Meter im Bereich Malerstraße in den Boden. Dort und auf anderen Flächen im Untersuchungsgebiet sei in der Vergangenheit wahrscheinlich mit LHKW hantiert worden. Die Kohlenwasserstoffe wurden und werden noch heute überwiegend in der Metallverarbeitung und der chemischen Textilreinigung eingesetzt.
Die Randbereiche des Gebietes, in dem die Stoffe aufgetaucht sind, sollen nun weiter untersucht werden. Es könne aber dauern, heißt es weiter, bis die Stoffe verschwunden und die Betroffenen das Grundwasser wieder gefahrlos nutzen können.











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