Die "ecopolicyade" geht auf das computergesteuerte Simulations- und Strategiespiel "ecopolycy" zurück. In dem von Frederic Vester entwickelten Planspiel lernen die Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise globale Zusammenhänge kennen, und zwar ganz dicht an der Realität.
Die Schülerinnen und Schüler stehen vor der Aufgabe, für verschiedene virtuelle Staaten die Regierung verantwortlich zu übernehmen. Sie müssen dabei für sehr komplexe Fragen die geeigneten Antworten finden. Wie regiert man ein Volk ? Wie kann man Arbeit und Wohlstand schaffen ? Wie kann man ein Land aus der Krise holen? Im Spiel gilt es, über einen simulierten Zeitraum von zwölf Jahren ein Industrie-, Schwellen- oder ein Entwicklungsland erfolgreich zu lenken. "In diesem Planspiel lernen die Schülerinnen und Schüler vor allem, vernetzt zu denken - eine Fähigkeit, die in unserer immer komplizierter werdenden Welt von hoher Bedeutung ist", heißt es von Seiten der Schule.
Insgesamt haben in diesem Jahr elf Schülerteams aus drei Schulen um den Einzug in das Bundesfinale gekämpft. Gemeinsam geschafft haben es die Schüler Cacan Sahan (15 Jahre), Mehmet Demir (14) und Christoph Kerst (14) aus der Klasse 8s der Albert-Einstein-Oberschule. Sie werden das Land Bremen im Bundesfinale 2012 in Berlin vertreten. Die Sieger des Landeswettbewerbs durften sich auch über das Preisgeld von 300 Euro freuen.
Auch die Zweitplatzierten, Niklas Müller, Tim Behrens und Armon Kanademir, sowie die Drittplatzierten Yunus Citak, Heinrich Gill und Nils Hartel, allesamt Schüler des 8. Jahrgangs, wurden mit Geldpreisen von 100 und 200 Euro bedacht.











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