Die Anwohner der Bispinger Straße hatten die Idee, auf dem Grünstreifen zwischen Straße und Fußweg Parkplätze anzulegen, sagt Beiratssprecher Bernd Siegel (SPD). Das Amt für Straßen und Verkehr, die Polizei und die Gewoba müssen jetzt prüfen, ob das möglich ist. "Ich hoffe, dass ein Ergebnis dabei herauskommt, das finanziell tragbar ist", sagt Siegel.
Auch zu dem Termin in der Gustav-Radbruch-Straße hatte die SPD die Anwohner eingeladen. Laut Siegel kamen sechs Interessierte. Neue Parkplätze könnten auf einem bereits vorhandenen Parkplatz der Gewoba entstehen. "Ob dann weiterer Bedarf besteht, werden wir sehen und uns dann gegebenenfalls darum kümmern", sagt Ausschusssprecher Jan Brüning (Grüne).
Um Verkehr ging es auch in der Ausschusssitzung selbst. Aufgrund eines Bürgerantrags hat die Polizei ihre neue Geschwindigkeitsmesstafel in der Barbarossastraße aufgestellt. Das Ergebnis: Es fahren tatsächlich viele Autofahrer zu schnell. Deshalb will die Polizei jetzt öfter kontrollieren. Das Parken im Bereich des Karl-Kautsky-Kreisels soll auf Fahrzeuge mit einem Gewicht bis 2,8 Tonnen beschränkt werden, damit dort keine Lastwagen mehr abgestellt werden, wie Siegel betont.
An der August-Bebel-Allee wird es bald keine Altpapiercontainer mehr geben. Die Containerplätze sollen modernisiert werden. Die Altpapiersammlung erfolge bei den Reihenhäusern in der Regel über die Blaue Tonne, die Container seien sehr alt und die Dekoration marode, sagt der Grüne, Jan Brüning. Die Dekoration lade außerdem dazu ein, dort ungenehmigt Müll abzuladen. Anstelle der Altpapiercontainer sollen Kleidercontainer aufgestellt werden. Der Ausschuss hat dem grundsätzlich zugestimmt. "Das Umweltressort hat sich im Sinne der Bürgerbeteiligung sehr dafür ausgesprochen, dass die neuen Standorte gemeinsam von den Anwohnern und dem Beirat bei einem Ortstermin bestimmt werden", sagt Brüning, "das ist sehr positiv."
An der Ecke August-Bebel-Allee/Philipp-Scheidemann-Straße soll auf dem Edeka-Gelände ein neuer Briefkasten aufgestellt werden. "Es freut uns sehr, dass sich der Beirat Schwachhausen bereit erklärt hat, auf einen Postbriefkasten zu verzichten, damit er in der unterversorgten Vahr aufgestellt werden kann", sagt Ausschusssprecher Jan Brüning. "Besonders für in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen ist das sehr hilfreich."











Noch nicht registriert? Jetzt kostenlos registrieren »