Vahr. Wenn morgen die Planungskonferenz Bildung und Integration in der Vahr zusammenkommt, erhoffen sich die Stadtteilpolitiker konkrete Antworten. In Bezug auf die Entwicklung der Zentren für unterstützende Pädagogik an den Schulen in der Vahr wollen die Stadtteilpolitiker zum Beispiel von den Behördenvertretern wissen, bis zu welchem Zeitpunkt welche Standorte mit welcher Ausstattung realisiert werden. Auch auf die Frage, in welchem Umfang die "Inklusionskinder" zukünftig besonders gefördert werden sollen, erwarten sie Erklärungen.
Weitere Fragen der Stadtteilpolitiker sind: Warum betrachtet die Bildungssenatorin die Erweiterung der Plätze im Grundschulbereich nicht als Schwerpunktprojekt, obwohl drei neue Klassen in den nächsten Jahren zusätzlich benötigt werden? Wo und mit welchen Maßnahmen sollen die zusätzlichen Klassen und Plätze eingerichtet werden?
Zukunft für Bardowickstraße?
In der Schule "In der Vahr" müssen erst die räumlichen Voraussetzungen für einen möglichen Ausbau zur Ganztagsschule geschaffen werden. Auch dazu sollen die Behördenvertreter Stellung nehmen.
Die Zukunft des Standortes "Förderzentrum Bardowickstraße" und der dortigen Turnhalle soll ebenfalls diskutiert werden. Vor kurzem haben die Beiräte Vahr, Hemelingen und Osterholz gemeinsam beschlossen, dass das Schulgebäude nicht einfach abgerissen werden darf. Sie fordern von der Verwaltung ein Gutachten über den Zustand des Gebäudes und ein Entwicklungskonzept für berufliche Bildung im Bremer Osten zusammen mit einem Raumkonzept. Die Verwaltung soll prüfen, ob das Gebäude erhalten bleiben und die Allgemeine Berufsschule dauerhaft einziehen kann.
Wie ist der Sanierungsstand?
In dem Zusammenhang wollen die Stadtteilpolitiker auch wissen, wie der Standort Carl-Goerdeler-Straße im Bereich Wahrnehmung und Entwicklung und im beruflichen Bereich im Einzelnen entwickelt werden soll. Außerdem sollen die Behördenvertreter sie über die geplanten Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen an den Schulen in der Vahr informieren.
Zum Thema "Integration" interessiert den Beirat, welche Konsequenzen und Integrationsbemühungen das Ressort aus dem hohen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund in der Neuen Vahr ableitet und ob aus Sicht der Bildungssenatorin der Sozialstrukturausgleich in der Neuen Vahr ausreichend ist, um den im Integrationskonzept des Senats formulierten Ansprüchen zu genügen. Sie fragen, ob in Klassen, in denen 70 bis 90 Prozent der Kinder Migrationshintergrund haben, zusätzliche Maßnahmen wie zum Beispiel kleinere Klassen, mehr Sozialpädagogen oder mehr Lehrerstunden notwendig sind, damit die Kinder ihre schulische Ausbildung erfolgreich abschließen können. Auch Sprachförderung soll morgen ein Thema sein.
Die Planungskonferenz für Bildung und Integration in der Vahr tagt morgen, 15. Mai, um 18.30 Uhr in der Aula der Oberschule an der Kurt-Schumacher-Allee. Daran schließt sich eine Sitzung des Beirates Vahr an.











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