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Junge Schlagertalente geben sich in der Waterfront ein Stelldichein

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Geschäftsführer von Platinum Stage und Jurymitglied Hans-Peter Meyer-Watermann erklärt die Beweggründe für ein Schlager-Casting in der Waterfront: "Bremen und umzu ist ein schlagertotes Land. Durch dieses Casting wollen wir Schlager festigen und publik machen."

Eine der Teilnehmerinnen war Ute Hofman aus Gröpelingen. Für ihren Auftritt auf der Schlagerbühne bekam sie extra frei. "Mir kommen die Tränen vor Freude. Das ist eine ganz tolle Jury", erzählt die 49-Jährige nach ihrer Performance, "Wenn ich Musik höre, bin ich ein ganz anderer Mensch, ich bin überglücklich."

Wer letztendlich das größte Potenzial hat, entscheidet die Jury nach allen Auftritten. "Wir werten die Auftritte nach dem Casting aus und schreiben den Gewinner an", erzählt Hans-Peter Meyer-Watermann. Den Sieger oder die Siegerin erwarten dann Aufnahmen im Tonstudio. Außerdem stehen ein Platten- sowie Managementvertrag in Aussicht.

Diese Chance hat auch Christin Stark genutzt. Die 22-Jährige gewann 2010 das Schlager-Casting. Seitdem ist einiges passiert: CD-Aufnahmen, Fernsehauftritte, eine Tournee mit Schlagerstar Tony Marshall. Im Januar diesen Jahres wurde ihr sogar der "Schlager-Saphir" als beste Nachwuchskünstlerin 2011 verliehen. "Seitdem ich denken kann, bin ich Schlagerfan. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich bei meiner Oma aufgewachsen bin. Für mich hat es nie etwas anderes als Schlager gegeben", erzählt die junge Sängerin, die Teil der Jury beim diesjährigen Casting ist.

Zusammen mit sechs weiteren Jurymitgliedern bewertet sie den Auftritt der Kandidaten. Dabei ginge es nicht so daher, wie bei anderen Castingshows, wird im Vorfeld betont. Nur konstruktive Kritik ist angebracht.

Als Zweite stand Gaby Hühn aus dem Odenwald auf der Bühne. Mit ihrem Auftritt begeisterte sie den Center-Manager der Waterfront, Peter Schneider. "Das war eine überaus gute Performance. Du hattest viel Augenkontakt zum Publikum. Nur zwischendurch gab es einige Kiekser bei den hohen Tönen." Christin Habuch Forster begeisterte vor allem mit seinem Auftreten bei den Udo-Jürgens-Songs "Du kannst nicht immer 17 sein" und "Aber bitte mit Sahne". "Die Stimme ist gut, aber nicht sehr gut. Aber du kannst aus deinem Typ etwas machen", bewertet Jury-Mitglied Schneider den Auftritt des Bassisten.

Nach den Darbietungen der Bewerber sowie Auftritten von Christin Stark, der Sängerin Palina und der Band "Ullis Gang" ist der Gesangswettbewerb in der Waterfront zu Ende.

Wenige Tage später steht auch schon der Sieger fest: Die 37-jährige Anja Butzkus aus Bremerhaven konnte mit ihrem Auftritt die Jury überzeugen. Besonders mit ihrer natürlichen Art und ihrer gut ausgebildeten Stimme sorgte die medizinische Fachangestellte für Begeisterung. In Kürze wird sie ihre ersten Aufnahmen im Tonstudio einsingen.



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