
Die „Freimarkt-App“ ist ab dem 8. Oktober im Android Market und ab dem 13. Oktober im AppStore verfügbar. Spieler können sie während der gesamten Dauer des Volksfestes nutzen, also vom 14. bis zum 30. Oktober.
Miteinander verbinden
Nach einer Anmeldung innerhalb der App können beliebig viele iPhones und Android-Geräte miteinander verbunden werden. Um eine Gruppe zu bilden, stoßen die Nutzer ihre Smartphones einfach gegeneinander – sie „bumpen“. Einer der Gründer wird automatisch zum Gruppenleiter. Er hat die ehrenvolle Aufgabe, der Gruppe einen Namen zu geben. Weitere Spieler können sich anschließen, indem sie mit einem Gruppenmitglied bumpen. Danach kann jeder Teilnehmer sein „Profil“ bearbeiten. In diesem Bereich legt er fest, ob er nur für die Gruppe oder für alle Nutzer der App sichtbar sein will. Zudem kann er für die Gruppenmitglieder seine Telefonnummer hinterlegen. Die Angabe ermöglicht ein Gespräch untereinander, ohne die App beenden zu müssen.
Natürlich können Freimarktbesucher die App auch alleine nutzen. Dann dient sie nicht zum Auffinden von Begleitern, dient aber als interaktiver Lageplan. Auch direkt auf dem Freimarkt können sich App-Nutzer zusammentun und spontan eine Gruppe bilden. Allerdings kann ein Spieler immer nur Mitglied in einer Gruppe sein.
Spielanleitung
Damit die magische Karte technisch funktioniert, muss der Ortungsdienst des Smartphones aktiviert sein. Um den Standort metergenau abbilden zu können, werden GPS- und eine Funkzellenortung genutzt. Nur mit Hilfe des mobilen Internets kann die Bewegung der Spieler genau abgebildet werden. Falls die notwendige Netzabdeckung durch den jeweiligen Mobilfunkanbieter nicht gewährleisten werden kann, dient die Freimarkt-App immerhin noch als Lageplan.
Eine Übersichtskarte in der App zeigt den ganzen Freimarkt mit allen Wegen, den größten Festzelten und Fahrgeschäften. Hier sind alle Mitspieler auf einen Blick zu lokalisieren. Wer genau wissen will, ob sich der Begleiter neben dem Happy Traveller oder dem Bee Bop befindet, kann die Detailansicht nutzen. Hier ist dann auch das Innenleben der Festzelte zu sehen.
Sichtbar werden die Nutzer erst, sobald sie in die Nähe der Bürgerweide kommen. Dann erscheinen verschiedene Kreise auf dem Bildschirm des Smartphones: Sich selbst sieht man als blaue Stecknadel, die anderen Gruppenmitglieder als pinkfarbenen Kreis. Spieler, die für alle sichtbar sind, aber nicht der Gruppe angehören, sind grau.
Sobald ein Besitzer der magischen Karte ein Zelt betritt, kann er seine genaue Position im Zelt angeben. So sieht seine Gruppe, ob er an der Bar steht oder auf der Tanzfläche zu finden ist. Ein schwarzer Punkt innerhalb des Farbflecks auf der Karte signalisieren, dass der Standort per Hand festgesetzt wurde.
So geht´s weiter
Alle Teilnehmer erhalten Zugang zum Mobile Game Lab. Im Lab finden sie weitere Mobile Spiele und können sich mit anderen Spielern austauschen. Zudem gibt es an dieser Stelle Hinweise auf neue Spielereignisse, die sie auch selbst organisieren können. Das Lab wird gegenwärtig von der Forschungsgruppe des Projektes „Landmarken Mobiler Unterhaltung“ aufgebaut und soll in die Hände der Spieler, Forscher und Entwickler übergehen. Das Landmarken-Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von den Professorinnen der Hochschule Bremen Dr. Barbara Grüter und Dr. Heide-Rose Vatterrott in Zusammenarbeit mit Prof. David Oswald von der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin geleitet.
Entwicklung und Technologie
Die Freimarkt-App wurde von der Studentin Christina Hülsemann im Rahmen ihrer Abschlussarbeit im Bachelor-Studiengang Medieninformatik entworfen und in Zusammenarbeit mit dem Landmarken-Projekt entwickelt. Dabei wurde die Bump-Interaktionstechnologie genutzt. Das Start-Up-Unternehmen out there! communication publiziert und betreibt die Freimarkt-App.
 
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Laden Sie die hier die Freimarkt-App für Android-Smartphones herunter.
















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