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Keimausbruch am Klinikum Bremen-Mitte
Ermittlungen entlasten Huppertz
Klinikdirektor der Prof. Hess-Kinderklinik Hans-Iko Huppertz

Bremen. Das Ermittlungsverfahren gegen den Leiter der Prof.Hess-Kinderklinik, Hans-Iko Huppertz, im Zuge des Keimausbruchs am Klinikum Bremen-Mitte ist nach WESER-KURIER-Informationen eingestellt.

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Bürgerschaft diskutiert über Abschlussbericht
Keim-Skandal: Umdenken gefordert
Klinikum-Mitte in Bremen

Bremen. Ein Keimausbruch wie im vergangenen Jahr mit drei toten Frühchen soll sich in Bremen nie wiederholen. Darüber sind sich die Abgeordneten aller Fraktionen in der Bürgerschaft einig. Uneinig ist man, wer welche Verantwortung trägt.

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Keimvorfall am Klinikum Bremen-Mitte
Fraktionen kritisieren sich gegenseitig
Rainer Bensch (CDU) kritisiert, dass derAbschlussbericht des Keim-Ausschusses "mit großem Tempo durchgepeitscht wurde".

Bremen. Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Rainer Bensch, hat seine Vorwürfe gegen das Gesundheitsressort erneuert. Hintergrund ist das Keim-Auftreten im Klinikum Bremen-Mitte. 

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Klinikum Bremen-Mitte
Nach Keimfund: CDU kritisiert Staatsrat

Bremen. Nach dem Auftreten von Krankenhauskeimen auf der Intensivstation des Klinikums Bremen-Mitte hat die CDU-Bürgerschaftsfraktion Gesundheitsstaatsrat Joachim Schuster scharf kritisiert.

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Abschlussbericht Untersuchungsausschuss Klinik-Keime
Keime: Fehler auf vielen Ebenen

Bremen. Im Keim-Skandal im Klinikum Bremen-Mitte mit drei toten Frühchen sind nach Überzeugung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses der Bürgerschaft viele Fehler gemacht worden.

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Hintergrund
MRSA: Eine halbe Million Infektionen im Jahr

Bremen. Jedes Jahr infizieren sich rund 500000 Patienten in Deutschland mit sogenannten Klinikkeimen, rund 30000 sterben daran. Besonders gefürchtet sind MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus).

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Klinikkeime wie MRSA sind besonders gefürchtet, weil sie gegen gängige Antibiotika resistent sind.
Multiresistente Erreger im Klinikum Bremen-Mitte
Keimproblem im Klinikum-Mitte

Bremen. Auf einer Intensivstation des Klinikum Bremen-Mitte sind sogenannte MRSA-Keime bei 45 Personen nachgewiesen worden, darunter Patienten, Mitarbeiter und Angehörige. Das hat die Geno gegenüber dem WESER-KURIER bestätigt.

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Keime: U-Ausschuss vor Abschluss
Bremen. Der Untersuchungsausschuss zum Keimskandal auf der Frühchenstation im Klinikum Bremen-Mitte wird am Dienstag seinen Abschlussbericht beraten. Es könnte die letzte Sitzung des Gremiums sein. 
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Lehren aus dem Keim-Skandal
Bremen. Vor einem Jahr wurde der Untersuchungsausschuss  zum Keimausbruch am Klinikum Mitte eingerichtet. Im Dezember soll der Abschlussbericht vorliegen.
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CDU verzichtet auf weitere Zeugen
Bremen. Der Untersuchungsausschuss „Krankenhauskeime“ wird  doch keine weiteren Zeugen mehr befragen und die Beweisaufnahme abschließen. Dies bestätigte der CDU-Abgeordnete Rainer Bensch dem WESER-KURIER.
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Senatorin kritisiert Gutachter
Bremen. Die Bremer Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) hat im Untersuchungsausschuss der Bürgerschaft zum Tod mehrerer Frühchen im Klinikum Mitte Gutachter Prof. Walter Popp scharf kritisiert.
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Dossier zum Hygiene-Skandal

Wie Anfang November bekannt geworden ist, sind im Klinikum Bremen-Mitte mehrere Frühchen am sogenannten ESBL-Keim gestorben. In unserem Online-Dossier sammeln wir die Berichterstattung rund um den Hygiene-Skandal.

Der Abschlussbericht

Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Keim-Skandal im Klinikum Bremen-Mitte benennt in seinem Abschlussbericht Fehler auf mehreren Ebenen.

Den kompletten Abschlussbericht lesen Sie hier.

Chronologie: Resistente Keime im Klinikum

30. April 2011: Der multiresistente Keim wird erstmals auf der Intensivstation für frühgeborene Babys entdeckt.

8. August 2011: Ein Frühchen stirbt an der Infektion. Im August und im September wird der Erreger bei weiteren Babys nachgewiesen.

7. September 2011: Die Klinikleitung informiert das Bremer Gesundheitsamt.

16./27. Oktober 2011: Zwei weitere Kinder sterben.

1. November 2011: Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) wird informiert, das Robert-Koch-Institut (RKI) eingeschaltet.

7. November 2011: Die Klinik startet mit der Desinfektion der betroffenen Intensivstation. 15 Babys werden verlegt.

15. November 2011: Der Chefarzt der Kinderklinik wird entlassen.

18. November 2011: Die Bürgerschaft in Bremen setzt einstimmig einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss ein.

1. Dezember 2011: Die RKI-Experten legen ihren Bericht vor. Sie können nicht mehr feststellen, was die tödliche Infektionswelle auf der Frühchenstation ausgelöst hat.

20. Dezember 2011: Auf der Frühchenstation wurde schlampig dokumentiert, Meldepflichten wurden missachtet. Zu diesem Schluss kommt ein Untersuchungsbericht von Staatsrat Matthias Stauch.

9. Januar 2012: Die Klinik eröffnet die Frühchenstation wieder.

23. Februar 2012: Wieder werden Darmkeime bei Frühchen nachgewiesen.

24. Februar 2012: Für die Station gilt ein Aufnahmestopp, Experten des RKI untersuchen die Vorfälle.

28. Februar 2012: Senatorin Jürgens-Pieper lässt prüfen, ob ein anderes Krankenhaus in Bremen für die Intensivbehandlung von Frühchen hergerichtet werden kann.

29. Februar 2012: Zwei Frühchen sterben an Blutvergiftung.

29. Februar 2012: Gesundheitssenatorin Jürgens-Pieper stellt Geno-Chef Diethelm Hansen von seinen Aufgaben frei

01. März 2012: Der Untersuchungsausschuss kündigt an, seine Arbeit fortzusetzen

02. März 2012: Die Staatsanwaltschaft schickt Gutachter auf de Frühchenstatuin

05. März 2012: Ermittler stellen Akten bei der Geno sicher

06. März 2012: Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper ernennt Jutta Dernedde zur neuen Chefin des Klinikverbundes

08. März 2012: Im Untersuchungsausschuss: Diethelm Hansen weist alle Verantwortung von sich

09. März 2012: Suche nach der Keimquelle wird ausgeweitet: Auch Besucher, Reinigungskräfte und Handwerker werden untersucht

13. März 2012: Hygieneregeln in Brmer Krankenhäusern sollen verschärft werden

14. März 2012: Ein Klebsiella-Keim wird auf einer Handschuhbox nachgewiesen

27. April 2012: Der Klinikverbund stellt einen neuen Krankenhaushygieniker ein

10. Mai 2012: Durch die Schließung der Frühchen-Intensivstation im Klinikum Mitte kommt es zu Versorgungsengpässen

14. Mai 2012: Erneuter Keimausbruch: Das gefährliche Darmbakterium wird bei einem zehn Wochen alten Baby nachgewiesen

22. Mai 2012: Neues Gutachten belegt erhebliche Hygiene-Mängel

22. Mai 2012: Das Arbeitsgericht erklärt die Kündigung des ehemaligen Chefarztes Hans-Iko Huppertz als unwirksam

23. Mai 2012: Gentest belegt, dass der Keim erneut im Klinikum aufgetreten ist

24. Mai 2012: Nach dem erneuten Keimfund verschärft die Klinik die Putzvorschriften

30. Mai 2012: Es wird bekannt, dass die Bakterien im September 2011 auch im Leitungswasser und auf Oberflächen gefunden worden

08. Juni 2012: In einer Dosieranlage für Desinfektionsmittel ist das Erbgut des Keims gefunden worden, an dem drei Frühchen auf der Station gestorben sind. Ein Test soll nun letzte Gewissheit bringen.

12. September 2012: Die Bremer FDP fordert den Rücktritt von Gesundheitssenatorin Jürgens-Pieper. Anlass ist ein Gutachten, in dem der Tod der Frühchen auf Fahrlässigkeit und Fehler im Haus der Gesundheitssenatorin zurückführt wird.

01. Oktober 2012: Zehneinhalb Monate nach seiner Entlassung wegen des Skandals kehrt der Chefarzt der Kinderklinik, Hans-Iko Huppertz, an seinen alten Arbeitsplatz zurück. Das Arbeitsgericht hatte seine fristlose Kündigung aufgehoben.

26. November 2012: Gesundheits- und Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper tritt zurück. Als Begründung gibt sie an, dass ihr weitere Mittel für den Bildungshaushalt nicht genehmigt wurden.

27. November 2012: Der Untersuchungsausschuss berät über seinen Abschlussbericht

Wetter - Montag, 20. Mai

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