
„Wir haben darauf verzichtet, Berufung gegen das Urteil des Arbeitsgerichts einzulegen“, sagte Geno-Sprecher Daniel Goerke. Huppertz hatte gegen die Mitte November ausgesprochene Kündigung geklagt und vom Arbeitsgericht Recht bekommen. Die Berufungsfrist ist Mittwoch um 24 Uhr ausgelaufen.
Nach Angaben des Geno-Sprechers gibt es noch Gespräche über die Modalitäten, unter anderem über den Zeitpunkt der Rückkehr. Huppertz’ Anwalt, Wolf Martin Nentwig, geht davon aus, dass dies sehr bald sein wird: „Es ist denkbar, dass Professor Huppertz seine Tätigkeit nach dem Ende der Sommerferien wieder aufnehmen kann“, sagte Nentwig. Er müsse auf Basis seines Arbeitsvertrages wieder als Klinikdirektor eingestellt werden.
Geno-Sprecher Goerke bestätigte, dass eine Einigung so schnell wie möglich erzielt werden soll. Huppertz werde aber nicht in die Neonatologie zurückkehren. Vor der Kündigung war er neben der Professor-Hess-Kinderklinik auch Leiter der Frühgeborenen-Intensivstation, wo es zu dem Keimausbruch kam. Ex-Geno-Chef Diethelm Hansen hatte Huppertz vorgeworfen, diesen nicht rechtzeitig erkannt und zu spät Gegenmaßnahmen ergriffen zu haben.
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