Nach den ersten beiden Keimnachweisen durch Laborbefunde sei das Gesundheitsamt informiert worden, sagte Laux. "Wir haben unverzüglich damit begonnen, die Kinder mit Keimkontakt von den anderen räumlich zu trennen. Es wurde eine sogenannte Hygienebarriere eingerichtet", schilderte Laux das Vorgehen. Diese sei auch auf das Pflegepersonal ausgeweitet worden, das mit den keimbesiedelten Kindern in Kontakt gekommen war.
Darüber hinaus seien Umgebungsuntersuchungen sowie Abstriche bei den Mitarbeitern vorgenommen worden. Die Quelle des Keims wurde bis heute nicht gefunden. "Die ausgeweiteten Schutzmaßnahmen haben aber gegriffen, zu weiteren Fällen kam es nicht", sagte Laux. Nach dem Ausbruch seien mehrere Konsequenzen gezogen worden: Neben der Aufstockung des Personals würden heute Mütter und Kinder in der Neonatologie regelmäßig auf Keime getestet.



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