
In den ersten Tagen nach der Geburt waren Mutter und Sohn noch vom Rest der Familie mit einem Zaun getrennt. "Es ist wichtig, dass die beiden in Ruhe eine Bindung aufbauen", erklärt Tierpfleger Christian Panhorst. Außerdem sei das Fohlen im separaten Gehege anfangs besser aufgehoben, weil es nicht so schnell reagieren könne, wenn Schwester Lotte und Vater Freddy mal herumtobten.
Heute ist ein besonderer Tag, denn die ganze Eselfamilie darf erstmals in einem Gehege zusammen kommen. Der zehn Tage alte Junior ist bereits recht sicher auf den Beinen und lässt sich auch nicht so einfach einfangen, als der Tierarzt auf eine Stippvistite vorbei kommt.
Der Tierarzt vermutet, dass das Fohlen über die Muttermilch Würmer bekommen hat. Deshalb schmiert der Arzt dem kleinen Tier etwas Paste gegen Würmer ins Maul. Nur widerwillig lässt Felix die kurze Behandlung über sich ergehen und flüchtet in die hinterste Ecke des Geheges, sobald ihn der Arzt loslässt.
Auch wenn das Gehege erst vor Kurzem erweitert wurde, könnte es mit der Zeit für die vierköpfige Eselfamilie zu klein werden. "Ein Jahr bleibt Felix auf jeden Fall im Bürgerpark", sagt Panhorst. Es gibt die Überlegung ihn danach entweder wegzugeben oder zu kastrieren und zu behalten. Dann müsste aber einer der anderen Esel gehen. Da Christian Panhorst am liebsten alle Esel behalten möchte, lässt er sich noch ein Jahr Zeit für die Entscheidung. Bis dahin können Besucher dem kleinen Esel beim Wachsen zusehen.

























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