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Bremer Unisee Behörde: Gift-Alge wohl abgestorben

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"Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Alge in fast zehn Tagen Dunkelheit überlebt hat", mutmaßt Bernd Schneider von der Umweltbehörde auf Nachfrage dieser Zeitung. Da Algen von Sonnenlicht lebten, könne man davon ausgehen, dass sie unter der mit Schnee bedeckten Eisschicht abgestorben sei. Auch das Wasser des Sees ist wieder klar. Die Umweltbehörde hält es daher nicht für notwendig, eine Probe zu entnehmen.

Eine vollständige Entwarnung gibt der Veterinärdienst dennoch nicht und hält Hundebesitzer dazu an, Vorsicht walten zu lassen und eigenverantwortlich beim Ausführen der Hunde zu handeln.

Anfang Januar hatte die sogenannte Burgunderblutalge das Wasser des Unisees rötlich braun gefärbt. Der Veterinärdienst warnte daraufhin alle Hundebesitzer davor, ihre Tiere aus dem See trinken zu lassen. Dies könne zur Erkrankung der Tiere führen.

Warnschilder wurden von der Umweltbehörde jedoch nicht aufgestellt, da die Alge für Menschen nur bei "massivem Verschlucken des Wassers" gesundheitsschädlich sei, sagte Schneider. Der Gewässerbiologe Heinrich Liebsch wollte sich damit nicht abfinden. Er hatte am Unisee eigenmächtig Warnschilder angebracht.

Laut der Umweltbehörde ist es das erste Mal, dass die Burgunderblutalge in einem Bremer Badesee wächst. Vor sechs Jahren sei sie schon einmal in einem Gewässer in Bremen-Nord aufgetaucht, insgesamt sei sie in Deutschland sehr selten. Warum dieser Vertreter der Blaualgen im Unisee aufgetreten sei, weiß Bernd Schneider nicht: "Es ist nicht genau erforscht, warum die Burgunderblutalge wo auftritt. Vielleicht mag sie den recht hohen Salzgehalt im Unisee."




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Leserkommentare
mifuchs am 21.08.2014 19:48
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vegefranz am 21.08.2014 19:20
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