
Die Strahlkraft des silbernen Wals war bisher uneingeschränkt. Als deshalb Ende vergangenen Jahres dem Universum das Geld ausging, sorgte die Nachricht für erhebliche Unruhe in der Politik. Jetzt ist das Projekt, das als Imageträger für den Wandel Bremens zur Wissenschaftsstadt gilt, vorerst gesichert. Das rot-grüne Kabinett hat gestern dem Sanierungskonzept bis 2013 zugestimmt.
Im Kern: Das Universum erbringt von 2011 bis 2013 einen Eigenbeitrag von 1,3 Millionen Euro. Gespart werden soll in erster Linie beim Personal, bei der Verwaltung und beim Marketing. Bremen gibt im selben Zeitraum über die städtische „Besitzgesellschaft Science Center“ die besagten 437.000 Euro. Zum einen wird in diesem und im kommenden Jahr die Pacht verringert, zum anderen muss das Universum für 2011 und 2012 keine Beträge in einen Topf für die Reattraktivierung einzahlen.
Ursache für die Finanznot Ende vergangenen Jahres war der Besucherrückgang. In den ersten Jahren waren mehr als 500.000 Besucher ins Universum gekommen, 2011 waren es noch 265.000. Mit dem Sanierungskonzept wird das Universum deshalb verpflichtet, künftig mit 250.000 Besuchern im Jahr zu wirtschaften.
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