Die Antragsteller führen im Wesentlichen vier Argumente für eine Ablehnung des Projekts an. So wird nach ihrer Ansicht das Ortsbild Oberneulands erheblich gestört. Außerdem würde der Einzelhandel an der Mühlenfeldstraße in seinem Bestand gefährdet. "Nach den Planungen des potenziellen Investors sind auf dem neuen Gelände ähnliche Geschäfte vorgesehen wie die bereits vorhandenen. Es wird ein Verdrängungswettbewerb stattfinden", so Entholt in seinem Schreiben. Schon jetzt seien die Geschäftsleute stark verunsichert.
Außerdem wird befürchtet, dass es durch den neuen Supermarkt zu weiteren Leerstände kommen könnte. Bereits jetzt stünden zahlreiche Ladenlokale leer, unter anderem in der Ladenzeile Nedderland, in der Schevemoorer Zelle und an der Rockwinkeler Heerstraße. Als weiteres Argument führt der Bürgerverein das Testament von Meta Rödiger ins Feld. Diese hatte in ihrem letzten Willen eine Bebauung der Festwiese ausgeschlossen. Insofern sei die Zuwegung zum künftigen Supermarktgelände nicht gesichert. Zwar werde ein Teil der Festwiese für den geplanten Tunnelbau enteignet. Ein öffentliches Interesse wie in diesem Fall sei aber für eine Zufahrt zum Vollsortimenter nicht gegeben.




Niederschlagswahrscheinlichkeit: 












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