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Tourismus in der Hansestadt Die Finnen lieben Bremen

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Trotz der Flut an Übernachtungsgästen während des Kirchtages im Mai 2009, musste die BTZ am Ende ein Minus von 1,8 Prozent verzeichnen. Damit können Bremens Touristiker im Krisenjahr zufrieden sein. Es ist das zweitbeste Ergebnis, seitdem die Übernachtungszahlen gezählt wurden. Auch im Land Bremen sind die Übernachtungszahlen im Vergleich zum Rekordjahr 2008 lediglich um 0,7 Prozent gesunken.

Dass die Zahlen am Ende so gut sind, ist dem Kirchentag im Mai zuzuschreiben. Mit 133.428 Übernachtungen wurden die Bremer Hotels und Herbergen im Wonnemonat außergewöhnlich stark gebucht. „Januar und Februar 2009 fingen noch sehr verhalten an“, sagt Andreas Cors vom Statistischen Landesamt Bremen. Vor allem das Geschäft mit Geschäftsreisen brach ein, die immerhin rund 70 Prozent der Übernachtungen ausmachen.

Tourismus in Krisenzeiten

Auch Privatpersonen aus Deutschland, also die typischen Bremer Touristen, kommen laut BTZ tendenziell weniger nach Bremen. „Man musste damit rechnen, dass die Deutschen in Krisenzeiten zurückhaltender sind und weniger Geld ausgeben“, sagte Peter Siemering. Entsprechend habe die BTZ frühzeitig auf den Auslandsmarkt gesetzt. Und das zahle sich aus.

Die Liste der ausländischen Gäste führen nach wie vor auf Platz eins die Briten (34.596 Übernachtungen) und auf Platz zwei die Niederländer (27.405 Übernachtungen) an. Auf Platz drei liegt überraschend Finnland. Um 60,7 Prozent hat die Übernachtungszahl der Skandinavier im Vergleich zu 2008 zugelegt. Auch die Norweger kamen 2009 um 45,2 Prozent öfter in die Hansestadt.

Den Grund für den starken Anstieg im ausländischen Markt sieht Peter Siemering in den günstigen neuen Flugverbindungen und der Lage des City-Airports. Dadurch hätten neue Märkte erschlossen werden können. „Tampere kannte früher kein Mensch. Nun haben wir dort intensiv und gezielt für Bremen geworben“, sagt er.

500 weitere Betten für Bremen

Das Jahr 2009 sah für die jeweiligen Bremer Hotels sehr unterschiedlich aus, verriet der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Fritz Rößler. Zu kämpfen hatten Hotels, die insbesondere von Geschäftsreisenden abhängig sind. Dennoch wird weiter ausgebaut. Bereits 2009 konnte Bremen seinen Gästen 200 mehr Betten als im Vorjahr anbieten. Und 500 weitere Betten kommen mit dem Bau des Courtyard by Mariott am Hauptbahnhof und dem Atlantic Hotel am Bredenplatz dazu.

Die durch die Mehrwertsteuersenkung frei gewordenen Gelder wolle man in Bremen investieren. 5,8 Millionen Euro sollten wieder in die Wirtschaft fließen, versprach Rößler. Den neuen Wirtschaftssenator Martin Günthner dürften diese Neuigkeiten gefreut haben. Auch er war bei der Präsentation der BTZ im Rathaus dabei.



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Leserkommentare
WERDER2016 am 22.10.2014 17:14
Im Moment scheint es so, dass nicht nur bei den Verantwortlichen und Spielern von Werder, sondern auch bei manchen Usern hier die Nerven blank ...
Polychrome2 am 22.10.2014 16:26
Lieber Herr Admiral,

ist doch ganz einfach:
Im Prinzip ist ja JEDER für eine saubere Umwelt.
Aber in dem Moment, wo die ...
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