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Skurrile Funsportarten Elektro-Skateboarding in Bremen

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Mit manchen Elektro-Skateboards kann man auch über Stock und Stein fahren. Das Tempo wird mit einer Fernbedienung gesteuert. 

Martin Hopert von der Skateschule M&M Skating in Bremen-Osterholz hat das E-Skateboard schon ausprobiert. „Das ist eine gute Sache, wenn man von A nach B kommen will“, sagt er. Für sportliche Kunststücke, wie man sie mit einem klassischen Skateboard machen kann, seien die E-Skateboards aber eher ungeeignet.

Mehrere Modelle gibt es mittlerweile auf dem Markt, manche fahren mehr als 40 Stundenkilometer schnell. Sie werden entweder von einem Elektromotor oder einem kleinen Benzinmotor angetrieben. Mit einer Fernbedienung kann man das Tempo steuern. Die Lenkung funktioniert wie beim konventionellen Skateboard übers Gewicht. Im Schnitt kosten Elektro-Skateboards mehrere Hundert Euro.

Fotostrecke: Was im Sport skurril und im Trend ist

 „Das hat nur im entferntesten etwas mit Skateboards zu tun“, findet Ronny Ockenga vom Skaterladen Attitude in Bremen. Wie bei einem Elektro-Fahrrad seien Elektro-Skateboards in der Skater-Szene eher verpönt. Auch im Skaterladen Titus in Bremen spielt das Thema E-Boards keine Rolle. Auch hier fahre man eher „old school“. „Old school“, das bedeutet: Anschwung mit dem Bein geben und vor allem Tricks. Das Brett mit dem Bein hochschnellen lassen, mit dem Brett springen und über Bordsteine gleiten – das ist mit den meisten E-Skateboards schwieriger.

"Gassi-Gehen" mit dem Elektro-Skateboard

Grund ist die meist dicke Bereifung mit hohem Profil. Die soll auch ein Fahren im Gelände möglich machen. Kai Hauser vom Info- und Händlerportal Elektro-skateboard.de sagt: „Damit kann man auf BMX-Bahnen oder Motorcross-Strecken fahren.“  Und manch einer, sagt Hauser, nutze das E-Skateboard auf ganz besondere Weise: „Die fahren damit im Wald ihre Hunde Gassi.“ 

Wer länger auf einem E-Skateboard steht, könne auch richtig ins Schwitzen kommen, sagt Hauser. Nach fünf, sechs Kilometern sei das ganz schön anstrengend. Die Beine seien beim Fahren die ganze Zeit angespannt, auch wenn man einfach nur auf dem Brett steht. Der Akku des E-Skateboards hält um die acht Stunden, im Ernstfall kann man auch mit den Beinen Anschwung geben - vorausgesetzt, die entsprechenden Muskeln sind vorhanden. Denn zusätzlich zu dem höheren Gewicht der E-Skateboards muss ein Rollwiderstand überwunden werden, der durch den Elektromotor entsteht.

Die Polizei in Bremen hatte bisher keinen Kontakt mit E-Skateboards. Das Gefährt ist im Verkehr offiziell nicht zu gelassen – weder auf der Straße noch auf dem Bürgersteig. Da das Elektro-Skateboard als Sportgerät gilt, darf man es nur auf privatem Gelände und auf speziell vorgesehenen Strecken fahren. Schutzkleidung ist auf jeden Fall empfehlenswert, denn das Board beschleunigt sehr schnell.

Dass E-Skateboards oft noch unbekannt sind, wundert den passionierten Fahrer Hauser. Immerhin seien sie schon seit drei Jahren auf dem Markt.



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ExMueller am 25.05.2013 19:03
Prost!!!!!!!!!!!
tommi24 am 25.05.2013 19:00
Jawoll Herr Admiral, es lebe die SPD! Für einen "Vortrag" 25.000 € und bald kommt der Weihnachtsmann...
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