
„Türkisch für Anfänger“ im Schaufenster Fischereihafen Bremerhaven
Lena Schneider ist vom Leben frustriert, von ihrer antiautoritären Erziehung "traumatisiert" und wird von ihrer Mutter Doris zu einem Urlaubstrip nach Südostasien verdonnert. Bereits im Flugzeug werden Lenas schlimmste Befürchtungen wahr: Ein wandelndes Testosteronpaket namens Cem Öztürk (Elyas M’Barek) sitzt neben ihr. Deutsche Emanzipation trifft auf türkischen Macho. Die Katastrophe ist perfekt, als die Boeing notwassern muss und Lena sich plötzlich mit Cem, seiner streng religiösen Schwester Yagmur (Pegah Ferydoni) und dem stotternden Griechen Costa (Arnel Taci) auf einer einsamen Insel wiederfindet.
Großartige Komödie mit dem bekannten chaotischen Schneider und Öztürk-Charme, gespickt mit handfesten Lena-Cem Wortgefechten.
3. August, ca. 21 Uhr (nach Einbruch der Dunkelheit): „Türkisch für Anfänger – der Kinofilm“, Deutschland 2012, ab 12 Jahre, 105 Minuten. Der Eintritt ist frei.
 
„Der scharlachrote Pirat“ im Schaufenster Fischereihafen Bremerhaven
Die Hauptrolle spielt der großartige Robert Shaw als Ned Lynch, besser bekannt als „Der scharlachrote Pirat“ tingelt er mit seiner Crew als eine Art Robin Hood durch die Weltmeere. Der Schrecken der Karibik hat natürlich auch seine sanfte Seite: Als ihn Jane Barnet (Geneviève Bujold) eine heißblütige Tochter eines Adeligen um Hilfe bittet, nimmt er sich in aller James-Bond-Manier der Dame an. Als wahrer Gentleman stellt er sich dem Kampf des Tyrannen Lod Durant (Peter Boyle).
Ein Freibeuterabenteuer-Film, der wahrlich kaum ein Piraten-Klischee auslässt, dafür aber umso amüsanter ist. Besonders Bösewicht Lord Durant sorgt mit seinem paradoxen Faible für Schmerzen und Schönheitspflege seinerseits für jede Menge Schmunzler.
4. August, 21 Uhr (nach Einbruch der Dunkelheit): „Der scharlachrote Pirat“, USA 1976, ab 12 Jahre, 101 Minuten. Der Eintritt ist frei.
 
„True Grit“ im Science-Center Botankia
Mattie Ross (Hailee Steinfeld) ist zwar erst 14 Jahre alt, rhetorisch aber vielen Erwachsenen weit überlegen. Als ihr Vater vom berüchtigten Gangster Tom Cheney (Josh Brolin) erschossen wird, sinnt das kecke Mädchen auf Rache und engagiert den versoffenen US-Marshall Rooster Cogburn (Jeff Bridges). Derweil meldet auch Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) Anspruch auf den Kopf des Flüchtigen an, denn immerhin winkt dafür eine fette Prämie. Und so debattiert das ungleiche Trio darüber, wer nun zuerst zulangen darf, sobald sich Cheney in Gewahrsam befindet. Doch der ist weder alleine, noch unvorbereitet...
Die Coen Brothers beweisen wieder einmal ihr Händchen bei der Auswahl ihrer Schauspieler. Das Remake des John-Wayne-Westerns „Der Marshall“ punktet vor allem mit einem tollen Jeff Bridges in der alten Wayne-Rolle.
10. August, 21.30 Uhr: „True Grit“, USA 2011, ab 12 Jahre, 110 Minuten. Der Eintritt ist im Botanika-Ticket enthalten. Als Rahmenprogramm werden Lagerfeuer, Line Dance, Musik und BBQ geboten.
 
„Zwei glorreiche Halunken“ – im Science-Center Botankia
Während des Amerikanischen Bürgerkrieges herrschen unsichere Zeiten, in denen zahlreiche Schurken ihr Unwesen treiben. Der Blonde (Clint Eastwood) und Tuco (Eli Wallach) haben einen cleveren Deal: Der Blonde liefert den gesuchten Tuco immer wieder beim Sheriff ab, kassiert das Kopfgeld und befreit Tuco bei der anschließend anberaumten Hinrichtung. Die Geschäftsbeziehung bricht jedoch auseinander, als Tuco einen höheren Anteil fordert. Ohne Wasser lässt ihn der Blonde in der Wüste zurück und versucht sein Glück alleine. Dabei stößt er auf Hinweise über einen Goldschatz, der sich in einem Grab auf einem Soldatenfriedhof befinden soll. Da nur der Blonde die entscheidende Information kennt, mit der das Grab identifiziert werden kann, muss Tuco, der den Blonden inzwischen in seine Gewalt bringen konnte, seine Rache hinten anstellen. Aber die beiden sind nicht die einzigen, die den Schatz jagen. Der zwielichtige Kopfgeldjäger Sentenza (Lee van Cleef) will den beiden den Schatz streitig machen.
Ein Westernklassiker, den man gesehen haben muss. Das Original mit „The Good, the Bad and the Ugly“ betitelt, ist die Krönung einer Trilogie von Sergio Leone. Ein großartiger Film mit einem unschlagbaren, coolen Clint Eastwood und einem spannungsgeladenen Showdown.
11. August, 21.30 Uhr: „Zwei glorreiche Halunken“, Italien / Spanien 1966, ab 16 Jahre, 171 Minuten. Der Eintritt ist im Botanika-Ticket enthalten. Als Rahmenprogramm werden Lagerfeuer, Line Dance, Musik und BBQ geboten.
 
„The Guard - Ein Ire sieht schwarz“ im Kulturzentrum Schlachthof in der Arena
Gerry Boyle (Brendan Gleeson) ist Polizist in einem kleinen Nest an der irischen Westküste. Er hat einen eigenartigen Sinn für Humor, eine Vorliebe für Prostituierte und eine Mutter, die im Sterben liegt. Kurz gesagt, Gerry Boyle hat einfach zu viel um die Ohren, um sich auch noch um den geheimnisvollen Toten Gedanken zu machen, der in einer Ferienwohnung gefunden wird. Doch die Tage der beschaulichen Ruhe sind vorbei, als der FBI-Agent Wendell Everett (Don Cheadle) auftaucht...
Die Culture-Clash-Komödie ist provokativ, politisch immer unkorrekt und mit tief schwarzem Humor ausgestattet.
11. August, 22 Uhr: „The Guard - Ein Ire sieht schwarz“, Großbritannien / Irland 2011, ab 16 Jahre, 96 Minuten. Der Eintritt kostet vier Euro.
 
„Russendisko“ im Kulturzentrum Schlachthof in der Arena
Die drei unzertrennlichen jungen Russen Wladimir (Matthias Schweighöfer), Mischa (Friedrich Mücke) und Andrej (Christian Friedel) nutzen im Sommer 1990 die Gunst der Stunde und emigrieren nach Deutschland, um hier ihr Glück zu machen. Mit ein paar wenigen Rubeln in der Tasche, die ihnen schnell durch die Finger rinnen, kommen sie in Ostberlin an und entdecken gemeinsam eine Stadt, die Anfang der Neunziger vielleicht der spannendste Ort der Welt ist.
Die Leinwandadaption des Kultbestsellers von Wladimir Kaminer kann mit der Geschichte, in der es um Freundschaft, Heimat und die große Liebe geht, in jeder Sommernacht punkten.
18. August, 22 Uhr: „Russendisko“, Deutschland 2011, ab 16 Jahre, 100 Minuten. Der Eintritt kostet vier Euro.
 
„Dark Shadows“ im Kulturzentrum Schlachthof in der Arena
Barnabas (Johnny Depp) erobert die Welt - oder zumindest das Städtchen Collinsport /Maine. Als Herr von Collinwood Manor verfügt Barnabas über Reichtum und Macht. Bis der unverbesserliche Frauenheld den gravierenden Fehler begeht, Angelique Bouchards (Eva Green) Herz zu brechen. Angelique ist eine Hexe im wahrsten Sinne des Wortes und beschert ihm ein Schicksal, das schlimmer ist als der Tod: Sie verwandelt ihn in einen Vampir, um ihn dann lebendig zu begraben. Damit ist die Geschichte aber nicht vorbei: Zwei Jahrhunderte später wird Barnabas durch Zufall aus seiner Gruft befreit und entdeckt die völlig veränderte Welt des Jahres 1972.
Ein lupenreinen Tim-Burton-Film, der vor allem durch seine Verspieltheit sowie durch seine unverwechselbare Atmosphäre begeistert.
31. August, 22 Uhr: „Dark Shadows“, USA 2012, ab 12 Jahre, 112 Minuten. Der Eintritt kostet vier Euro.




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