
Am Samstag hat es einen Protestzug von Autonomen durch die Neustadt gegeben.
Von dort setzte sich ein Protestzug über die Bürgermeister-Smidt-, Pappel- und Langemarckstraße bis zur "Hochschule der Technik" in Bewegung. Die Organisatoren hatten die Aktion nicht angemeldet, aber seit mehreren Tagen im Internet dazu aufgerufen. Anlass war die Besetzung einer ehemaligen Spedition in der Neustadt am vergangenen Freitag, in der ein autonomes Zentrum errichtet werden sollte.
Am Ende des Proteszuges wurde ein Rauchbombe gezündet, danach löste sich die Demonstration gegen 15 Uhr auf. Zu Auseinandersetzungen mit der Polizei ist es dabei nicht gekommen. "Unsere Deeskalationsstrategie ist voll aufgegangen", sagte Polizeisprecher Ingo Biniok.
Mehrere Streifenwagen waren vor Ort und begleiteten den Protestmarsch. Die Demonstranten selbst wollten sich vor Ort nicht zu ihrer Aktion äußern. In Protestrufen forderten sie unter anderem: "Kein Tag ohne autonomes Zentrum" und "Nehmt ihr uns die Häuser ab, besetzen wir die ganze Stadt".
Die Besetzung der ehemaligen Sppedition am Neustadtsgüterbahnhof am vergangenen Freitag war nach wenigen Stunden von der Polizei beendet worden, dabei kam es zu Auseinandersetzungen. Bremens stellvertrender Polizeipräsident Dirk Fasse berichtete dazu am Mittwoch in einer Sitzung der Innendeputation, die Besetzer hätten mit Steinen, Böllern und Leuchtraketen auf Beamte gezielt. Nach Polizeiangaben wurden bei dem Einsatz 49 Personen festgenommen. In einem Gespräch mit dem Weser-Kurier bestritt eine Besetzerin, die Aktivisten hätten Polizeibeamte bewusst verletzen wollen.




Niederschlagswahrscheinlichkeit: 












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