
„Wir sichern oft Drachenboot-Veranstaltungen ab“, erläutert DLRG-Sprecher Oliver Paust den Zweck der Übung. „Aber wir haben nur im Ernstfall die Gelegenheit, so eine Situation zu erleben.“ Zwar komme es selten vor, dass Drachenboote kentern. Doch auszuschließen sei es nicht.
Auch für die Draggstars, den Drachenboot-Fahrern des BSC, ist es wichtig zu erleben, wie man sich im Falle einer Kenterung richtig verhält. „Die Übung ist von beiderseitigem Interesse“, sagt Caspar Rath, sportlicher Leiter des BSC. Immerhin sitzen bis zu 20 Personen in einem Drachenboot, da kann es schnell unübersichtlich werden, wenn eins umschlägt.
Die Übung selbst verläuft dann zur allgemeinen Zufriedenheit. Zwar ist es gar nicht so einfach, ein Drachenboot zum Kentern zu bringen: Drei DLRG-Boote umkreisen das Boot und sorgen für Seegang, die Besatzung muss schaukeln, bis es kippt. Doch dann geht alles ganz schnell. Erst werden die 16 Männer und Frauen aus dem Wasser gezogen und an Land gebracht, dann drehen die Retter das Boot, nehmen es an die Leine und ziehen es ans Ufer. „Die Übung hat reibungslos funktioniert“, zieht DLRG-Einsatzleiter Florian Behrmann Bilanz.
Lesen Sie mehr in der Montagsausgabe des WESER-KURIER.





Niederschlagswahrscheinlichkeit: 











Noch nicht registriert? Jetzt kostenlos registrieren »