
Die Diskothek Stubu.
Eigentlich wollte er gar nicht Stellung nehmen – "kein Kommentar", war seine erste Reaktion auf die Frage zur Zukunft des Stubu. Dann sagte er aber doch etwas, und es klang endgültig: "Das Stubu wird verkauft." Der Disko-König, wie er in Bremen auch genannt wird, hält sich im Moment im Ausland auf, führt aber offenbar von dort aus schon Verkaufsverhandlungen. "Es gibt bereits zwei Interessenten", sagte der 67-Jährige.
Das Stubu ist seit einer Woche geschlossen, nachdem das Oberverwaltungsgericht die Entscheidung des Stadtamtes für rechtens befunden hatte, die Konzession für den Betrieb der Diskothek zu entziehen. Grund war, dass die Behörde annahm, dass es die ganze Zeit immer noch Rainer Büsing war, der in der Disko die Fäden zog. Die beiden Geschäftsführer, darunter Büsings Ex-Frau, stünden unter seinem unmittelbaren Einfluss – und das, obwohl er seit 2006 keine Erlaubnis mehr habe, das Stubu zu führen.
Kenner der Bremer Disko-Szene hatten nach der OVG-Entscheidung schon gemutmaßt, dass Büsing seine Diskothek verkauft. "Er hat keine andere Wahl", hieß es, "Büsing, sein Stubu und die Behörden, das geht nicht mehr." Er selbst sieht das offenbar genauso.




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Wer jetzt wirklich glaubt, da komme keine neue Handpuppe ins Spiel, der lebt im Reich der Träume.
Rainer Büsing wird es verschmerzen, seine Gesundheit ihm danken.
Und ein bisschen mehr Zeit für sich im "Unruhestand" ist auch nicht zu verachten. Andere Aufgaben bleiben.
Ich denke, seine Entscheidung wird sich bewähren.