Innerhalb der zwei Wochen ist nun ein Betreiberwechsel oder eine Schließung möglich. Das Stadtamt kündigte bereits an, dass es sich mit einem Austausch der Geschäftsführung in der Betreiber-Gesellschaft nicht zufriedengeben werde.
Als Grund gibt das Stadtamt an, dass die jetzigen Geschäftsführer nur als Strohmänner für den Besitzer der Immobilie und ehemaligen Betreiber der Diskothek, Rainer Büsing, tätig seien. Neue Erkenntnisse würden dies belegen. Büsing war die Konzession 2006 entzogen worden. Dies wurde damals mit seiner Unzuverlässigkeit als Gastwirt begründet. Wiederholt hatte es damals Übergriffe von Türstehern gegenüber Gästen gegeben. Büsing ging gerichtlich dagegen vor, unterlag jedoch. Seitdem darf er die Disko nicht mehr betreiben.
Nun hat das Stadtamt nach Angaben seiner Leiterin Marita Wessel-Niepel belastbare Erkenntnisse darüber, dass Büsing dennoch maßgeblichen Einfluss auf den Betrieb der Diskothek ausübt. Diesen Einfluss soll er auch schon seit Jahren ausüben, daher hat das Stadtamt nun reagiert. Wegen eines ähnlichen Vorwurfs hatte das Stadtamt die Diskothek bereits 2010 schon einmal geschlossen.

Die beiden aktuellen Geschäftsführer, Jeanette Büsing und Volker Hanslian, wiesen die Vorwürfe zurück. Rainer Büsing habe sie zwar gelegentlich beraten, sagte Hanslian, ins operative Geschäft habe er jedoch nicht eingegriffen. Die in der Verfügung genannten Gründe seien daher sachlich unbegründet. Die Geschäftsführer kündigten an, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln gegen die Verfügung vorgehen zu wollen. Bis zum Ablauf der Frist in 14 Tagen soll die Disko in jedem Fall geöffnet sein.





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Der Laden hatte doch schon fast Vorbildfunktion was Sicherheitsmaßnahmen anging.
Flächendenckende Videoüberwachung, ein dutzend Securities vor der Tür und im Laden, mit Taschenkontrollen und Ganzkörperabtasten. Fehlte eigentlich nur noch der Metalldetektor und es wäre wie am Flughafen. Es war auch relativ ruhig ums Stubu, negative Schlagzeilen blieben aus. Ein gutes Zeichen.
Und nun das?! Naja. So kann man auch hunderte Arbeitsplätze vernichten.
Und nicht zuletzt Menschen den Spaß verderben.
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Ist natürlich auch eine politische Maßnahme die Ausgaben für amtliche Ordnungshüter drastisch einzusparen - zumal die meist nichts zu tun hatten und in der Gegend oder vor ihrem Wagen rumstanden. Zwei bis drei grün-weiße Kleinbusse für einen kleinen Pöbler könnten auch in anderen Bremer 'Stadtvierteln' eingesetzt werden, aber das funktioniert ja auch nicht, in Bremen.
Evnetuell wird durch diese Maßahme der vor einigen Wochen hochgekommene Personalmangel bei den Ordnungshütern einigermaßen ausgeglichen.
Der Laden hatte doch schon fast Vorbildfunktion was Sicherheitsmaßnahmen anging.
Flächendenckende Videoüberwachung, ein dutzend Securities vor der Tür und im Laden, mit Taschenkontrollen und Ganzkörperabtasten. Fehlte eigentlich nur noch der Metalldetektor und es wäre wie am Flughafen. Es war auch relativ ruhig ums Stubu, negative Schlagzeilen blieben aus. Ein gutes Zeichen.
Und nun das?! Naja. So kann man auch hunderte Arbeitsplätze vernichten.
Und nicht zuletzt Menschen den Spaß verderben.
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@ yomow
Hunderte Arbeitsplätze "vernichten"??? Sie meinen sicherlich die Alkoholindustrie ;-)
Was ist mit den hunderten von Polizeieinsätzen, die wegen teils mit krimineller Energie agierender Leute anrücken muss?
Was ist mit all den Komatrinkern, die rumpöbeln und weiteren Stress machen?
Was sind das eigentlich überhaupt für Leute, deren Verhalten solch enorme Sicherheitsmaßnahmen erforderlich machen??
Wieso geht da überhaupt noch jemand hin - und läuft Gefahr in Prügeleien etc. verstrickt zu werden?
Als Grund gibt das Stadtamt an, dass die jetzigen Geschäftsführer nur als Strohmänner für den Besitzer der Immobilie und ehemaligen Betreiber der Diskothek, Rainer Büsing, tätig seien. Neue Erkenntnisse würden dies belegen. Büsing war die Konzession 2006 entzogen worden. Dies wurde damals mit seiner Unzuverlässigkeit als Gastwirt begründet. Wiederholt hatte es damals Übergriffe von Türstehern gegenüber Gästen gegeben. Büsing ging gerichtlich dagegen vor, unterlag jedoch. Seitdem darf er die Disko nicht mehr betreiben.
WK.
Das ist der Grund für die Schließung und ist für mich nicht willkürlich, sondern nachvollziehbar.
Der Grund der Schließung ist wohl nicht nur Ihnen klar ;-)
Vorkommentatoren äußern nur Gedanken ZUM Thema...ich z.B stelle die Frage, was das alles noch mit FEIERN zu tun hat, wie man überhaupt LUST haben kann, dahin zu gehen.
Abgesehen davon befürchte ich ein weiteres Abwandern dieser "Freunde der Nacht" ins schon überstrapazierte Viertel.
Nicht nur das Stubu sollte geschlossen werden/bleiben, die ganze Szenerie, die wirkliches Feiern unterläuft sollte deutlich eingedämmt werden. Nur ist mir nicht klar, wie das zu bewerkstelligen ist.
@ Scholli Die Waffenverbotszone gab es vor 2010. Ein Zeitraum auf den ich mich in meinem Kommentar nicht berufe. Warum? Ich war das erste Mal in 2010 in Bremen und da gab es diese Schilder schon - meine Meinigung zu diesen "Verbotszonen" will ich lieber nicht kundtun, da sie eh gegen gängiges Waffengesetz verstoßen. Es geht in diesen Kommentaren um einen Zeitraum nach 2010. @ ViertelViertel anderes Publikum mit -in gewisser Maßen- anderer Einstellung. Wenn man in Läden im Viertel wegen Nationalismus aufgrund eines Trikots rausgeschmissen wird; nein Danke!
@Scholli Stimme Ihnen zu. Offensichtlich scheint es für viele normal zu sein, das eine eigentlich simple Disco solch Sicherheitsaufkommen erfordert. Allein die Tatsache dass Waffenverbotszonen eingerichtet wurden, sollte doch mehr als zu denken geben. "Liebe Asoziale hier ist (von bis) das Tragen von Waffen verboten" - wie kann man da freiwillig "zum Feiern" hingehen? Am frühen Abend das Make up auf Vordermann bringen und am Abend vielleicht das ganze Gesicht weggeschossen.....wird das als THRILL empfunden oder ist kein geistiges Niveau (mehr) vorhanden?
@Scholli Die Situation damals und heute ist in keinerweise vergleichbar. Früher war die Tür in der Hand des Miri-Clans. Die Türsteher haben willkürlich Leute aussortiert, haben sogar Drogen verkauft. Und zugeschlagen haben die auch. Das alles ist etwa ein halbes Jahrzehnt her und es würde gründlich aufgeräumt. Da haben das Stubu und die Behörden anscheinend sehr gut zusammengearbeitet! Es funktioniert offensichtlich, aber irgendwie braucht die Behörde wohl was zutun. Die Situation ist wie gesagt NICHT mehr vergleichbar!!! Ich habe es ja im 1. Beitrag kurz beschrieben. Scholli, bitte hören Sie endlich mal auf zu allem eine Meinung zu haben. Man liest aus ihrem Post, dass sie sogut wie nie an der Diskomeile unterwegs sind und ganz sicher nie im Stubu und ihre Meinung NUR durch den WK beziehen, was das Thema angeht. Bisschen differenziertere Meinungsbildung würde Ihnen gut stehen. ___________________________ @ViertelViertel Doch, das mit den Arbeitsplätzen war so gemeint. Ich kann es leider nicht belegen, aber ich habe gelesen (glaube sogar im WK), dass etwa 200 Arbeitspläte am Stubu hängen. Großteil davon natürlich Nebenjobs/400€-Studentenjobs. Trotzdem ist das eine Menge. Was mich so stört: Das Stubu war immer eine gute Location, wenn in ganz Bremen nichts mehr los war. Jeden Tag in der Woche konnte man dort Party machen. Bremen ist eben doch nur ein großes Dorf, aber das Stubu hat was dagegen getan, im positiven Sinne. Und am Wochenende haben tausende Junge Leute dort Spaß gehabt. Es wird immer alternativen geben, aber das Stubu ist nunmal KULT. Und den Grund für die Schließung finde ich fadenscheinig, auch wenn er rein formal wohl stimmen mag. Zur Gewalt an der Diskomeile: Ich gehe seit fast 10 Jahren zur Diskomeile. 1-2 Mal im Monat im Durchschnitt bestimmt. Und mir ist noch nie etwas passiert. Das ist natürlich nur meine eigene Erfahrung, aber es ist dort kein Schlachtfeld, wie man manchmal "dank" der Medien denken könnte. Es kommt auch immer auf einen selbst an. Wenn man es drauf anlegt, kann man sich dort jeden Abend prügeln. Man muss ganz einfach besonnen sein. Und das geht auch, selbst wenn man voll bis unters Dach ist.
>Bei einigen hat das Kurzzeitgedächtnis wohl etwas unter dem vielen feiern gelitten. So lange ist die letzte Schießerei mit tragischem Ausgang vor dem Stubu auch wieder nicht her... Na, da hat Ihr Kurzeitgedächtnis wohl auch ein wenig gelitten. Auch zuviel gefeiert, lieber Scholli? Die Schießerei fand nicht vor dem Stubu statt, sondern vor dem ehemaligen Beat Club. Der befand sich am Anfang der Discomeile, das Stubu liegt an deren Ende (je nach Sichtweise). Das Stadtamt hat auch darauf hingewiesen, dass der Vertrag mit der (vom Stadtamt als zuverlässig erachteten Sicherheitsfirma nicht verlängert wurde. Es wurde eine neue Firma beauftragt, deren Zuverlässigkeit vom Stadtamt bezweifelt wird. Steht da wieder Familie M. an der Tür?
@Weser Kurier Liebes online-Team, hier läuft noch einiges unrund. Wenn man kommentiert, kann man in dem vorgegebenen Kasten nicht runterscrollen. Man kann also ab einer bestimmten Zeile nicht mehr sehen, was man schreibt. Und den link "xyz Kommentare" über der Headline kann man auch nicht mehr anklicken, um direkt zu den Kommentaren zu kommen. Das man auf das Online-Angebot mobil nicht mehr kostenfrei zugreifen kann, finde ich einfach nur enttäuschend. Selbst als Abonnent der Print-Ausgabe muss man jetzt dafür zahlen. Daumen runter. Der Schuss geht bestimmt nach hinten los.
...und die Formatierung der Beiträge geht auch flöten. Das sieht ja grauenhaft aus, teilweise.
Tja und Ihnen würde ein wenig Allgemeinbildung gut zu Gesicht stehen. ZB könnten Sie sich mit Artikel 5 des Grundgesetz (freie Meinungsäußerung)etwas differenzierter auseinandersetzen...
Das kommt davon, wenn man seine Meinung nur auf der Diskomeile bilde,t anstatt mal ein gutes Buch zu lesen...
Aber wie jedem anderen auch, gestehe ich Ihnen Ihre Meinung gerne zu.
Ich war der Ansicht, daß die Probleme der letzten Zeit eher bei Lokalen näher Richtung Bahnhof und Herdentor zu lokalisieren waren. Aber die dortigen Gastwirte sind wohl niemanden auf die Füße getreten und somit politisch korrekt.
Und die Notwendigkeit einer Waffenverbotszone liegt wohl weniger am StuBu als an der jahrelangen falsch verstandenen Toleranz der Behörden gegenüber kriminellen asylsuchenden Minderheiten. Was übrigens auch der nicht kriminellen asylsuchenden Mehrheit sehr geschadet hat.
Der letzte große Vorfall ist noch nicht einmal ein Jahr her. 25.09.2011: Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften im Stubu. 50 Einsatzkräfte mit 24 Fahrzeugen, Vollsperrung des Rembertirings. Wegen eines Reizgasangriffes im Stubu. Zur gleichen Zeit gab es im direkten Umfeld des Stubu eine Massenschlägerei.
Vorfälle hin und her, "egal" wann/wie oft. Fakt ist doch: Party-machen, Spass, Freizeit verbringen ist z.B. im STUBU unter normalen Bedingungen schon lange nicht mehr möglich. Die jetzige Besucher-Generation scheint die üblen Gegebenheiten für normal zu betrachten. Enorme Security ( nicht der altmodische übliche Türsteher), Waffenverbot etc.......das alles ist doch nicht NORMAL. Es fehlt an Bewußtsein, was eigentlich möglich ist/wäre, wenn solche Veranstaltungsorte nicht durch durchgeknallte Leute missbraucht würden. Es wird gar nicht mehr gespürt, dass das alles NICHT NORMAL ist. Tanzvergnügen gepaart mit dem Risiko, extrem zu Schaden zu kommen - wird so hingenommen. Ich kann das nicht nachvollziehen. Leute, erobert euch Locations zu guten Bedingungen zurück! Besteht auf Unversehrtheit und meidet Läden, die das nicht bieten. Es ist Euer Geld, was ihr in die Läden tragt.....nur dadurch halten sich gastronomische Einrichtungen.
Auf dem Szeneportal citybeat.de behauptet ein User, Herr Büsing habe den Musik-Keller, also die umsatzträchtigste Area, an Familie M. verkauft. Diese beherrsche damit das gesamte Unternehmen und setze Herrn Büsing damit massiv unter Druck. Familie M. entscheide damit auch, wer an der Tür steht. Liebes Stadtamt, wenn Ihr diesmal mit der Schliessung nicht Ernst macht, dann halten Euch alle nur noch für Kaspertypen.
Dieser User behauptet in mehreren Beiträgen, Rainer Büsing habe einen Teil des Stubu-Komplexes an Familie M. verkauft. Dabei soll es sich um den Musikkeller handeln, die wirtschaftlich ertragreichste Area der Discothek. Beim Eintritt mache man halbe/halbe.
Was mich vor allem wundert, ist die Tatsache, dass weder die Geschäftsführer des Stubu noch Herr Büsing als Besitzer des Disco-Komplexes sich gegen diese Behauptung wehren, zumal das Stubu auch Werbekunde des Portals ist.
Aufgabe des Stadtamtes sollte es daher sein, umgehend herauszufinden, ob an diesen Gerüchten etwas dran ist.