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Die meisten Besucher waren von dem Besuch beeindruckt, obwohl sie teilweise 90 Minuten warten mussten, bevor sie an Bord durften – die Sicherheitsbestimmungen ließen nur 1000 Personen gleichzeitig zu. „Ich hätte nicht gedacht, dass sie schon 30 Jahre alt ist“, sagt Bernd Stelljes nach dem Verlassen des Schiffs. Die recht spartanische Ausstattung der Kabinen hat ihn aber dennoch überrascht: „Hier sind doch Wissenschaftler untergebracht.“
Das Interesse an dem Eisbrecher, dessen ursprünglich geplante Dienstzeit bereits seit Jahren überschritten ist, freut die Verantwortlichen des AWI. „Das zeigt, wie beliebt und auch wie bekannt sie ist“, sagt Folke Mehrtens vom AWI.
Ob es noch einmal zu einem Open Ship kommt, kann das AWI nicht beantworten. Die Zukunft der „Polarstern“ ist noch offen. Derzeit liegen Pläne für ein Nachfolgeschiff „Polarstern 2“ – das auch als Ergänzung fahren könnte – beim Bundesforschungsministerium. Das europäische Projekt „Aurora Borealis“ wiederum hat aus Kostengründen derzeit kaum eine Chance auf Realisierung.





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