Die Täter hatten gegen 19.15 Uhr an der Haustür des Reihenhauses an der Grenzstraße in Walle geklingelt. Als die 47-jährige Bewohnerin öffnete und die vermummten Männer sah, glaubte sie zunächst an einen Scherz und versuchte, einem der Männer die Strumpfmaske vom Gesicht zu ziehen.
Mit den Worten "das ist kein Spaß" stießen die Männer die Frau beiseite, stürmten ins Haus, würgten sie und stießen sie zu Boden. Dort wurden sie und ihr Ehemann mit Kabelbindern gefesselt. Als die 19 Jahre alte Tochter ebenfalls gewürgt wurde, biss sie einen der Täter in die Hand und kratzte diesen im Gesicht. Der siebenjährige Sohn des Ehepaars blieb verschont, weil inzwischen die von Nachbarn verständigte Polizei eingetroffen war.
Das Täterquartett flüchtet durch ein Fenster, wurde aber von den Beamten eingeholt und festgenommen. Alle vier seien bereits wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten auffällig geworden, so die Polizei. Als Motiv gaben sie Geldmangel an. Die Täter sind inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt worden - die Staatsanwaltschaft habe Haftgründe verneint. (she)
 





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