
Von Tausenden von Zuschauern am Ufer angefeuert gelangten die roten Badeinseln schneller oder langsamer ins Ziel. Am schnellsten waren Jens Debbeler und Ulf Schönherr aus Wildeshausen. Das Dachdecker-Team mit der Startnummer "10" schaffte die Strecke vom Martinianlager bis zum Weserstrand in 30 Minuten 23 Sekunden. Außer Puste aber begeistert trudelten die weiteren Zweierteams in der Ziellinie ein. Die Letzten kamen nach einer Stunde und 2 Minuten am Café Sand an. Dort war dann nach der Siegerehrung Party mit der Deutschrock-Band Selig bis in die Nacht hinein angesagt.
Um vorher trainieren zu können, bekamen die Teams, die je aus zwei Personen bestehen, die Badeinseln schon ein paar Wochen vorher. Das war auch notwendig, denn nur durch das Bewegen von Armen und Beinen musste die 1,6 Kilometer lange Strecke stromaufwärts bewältigt werden – und die Badeinseln sind schwierig zu manövrieren. Viele hatten sich zuvor beim Training eine ausgeklügelte Paddeltechnik angeeignet und hofften damit das Fluss-Rennen zu gewinnen. Jegliche Hilfsgeräte waren nämlich verboten.
 





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