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KULTURELLER AUSTAUSCH LEICHT GEMACHT: "STUDY BUDDY"

Auf die Freundschaft!


Auf diesem Bild sieht man Alexa und Maria in einem Cafe. Foto: Sandra Maria Asbahr

Alexa und Maria sind "study buddys".
Foto: Sandra Maria Asbahr

In diesem Wintersemester wählten über 180 Studierende aus aller Welt die Universität Bremen als Standort für ihren Auslandsaufenthalt. Die meisten kommen im Rahmen des europäischen Austauschprogramms "Erasmus" und studieren für ein oder zwei Semester in der Hansestadt. Fernab von zu Hause, ist es für viele Weitgereiste besonders wichtig, sich auch in der neuen Heimat gut einzuleben und schnell soziale Kontakte zu knüpfen. Um den Wohlfühlfaktor der ausländischen Studierenden zu erhöhen, wurde an der Uni Bremen das Pilotprojekt "Study Buddy" ins Leben gerufen.


Mit Hilfe des Programms, welches aus der Zusammenarbeit des International Office und der Erasmus-Initiative entstanden ist, soll die Integration in das Bremer Studentenleben erleichtert werden und zugleich ein studentischer Austausch stattfinden. Internationale Studierende bekommen je einen deutschen "Buddy" (Kumpel) zugeteilt. Damit sich die Gaststudierenden rasch an der Universität zurechtfinden, übernimmt der ehrenamtliche "Buddy" wichtige Aufgaben, die das Einleben erleichtern. So unterstützt und berät er seinen "Study" ganz individuell bei Studienangelegenheiten und fachlichen Fragen.

Auf diesem Bild sieht man Dr. Jutta Kepser vom International Office. Foto: Sanda Maria Asbahr

Dr. Jutta Kepser vom International Office steht den Studenten mit Rat und Tat zur Seite. Foto: Sandra Maria Asbahr

"Doch nicht nur der universitäre Alltag steht im Vordergrund, sondern vor allem auch der kulturelle Austausch und gemeinsame Unternehmungen außerhalb des Campus", betont die Initiatorin Dr. Jutta Kepser vom International Office. "Nach dem Motto Integration statt Betreuung soll eine persönliche und individuelle Verbindung zwischen den internationalen und deutschen Studierenden aufgebaut werden, von der beide gleichermaßen profitieren." Dementsprechend hat der "Buddy" beispielsweise die Möglichkeit, durch das Programm internationale Kontakte aufzubauen, sich auf einen Auslandsaufenthalt vorzubereiten oder seine Fremdsprachkenntnisse zu verbessern.

Für das "Study Buddy"-Projekt wurden zu Semesterbeginn erstmalig 22 Paare zusammengeführt, unter Berücksichtigung der jeweiligen Interessen. Bei Maria Siampakou aus Griechenland und der 22-jährigen Bremer Lehramtsstudentin Alexa Tegeler hat es auf Anhieb "gefunkt". Sie waren schon gemeinsam im Kino, haben gekocht und zusammen auf Partys gefeiert. Für die 23-jährige Griechin ist das "Study Buddy"-Projekt ein wahrer Glücksgriff. "Durch das Programm habe ich hier sehr schnell eine nette Freundin getroffen und konnte durch sie noch weitere Studenten in Bremen kennen lernen. Außerdem kann ich durch die Treffen mit Alexa mein Deutsch verbessern und das Bremer Studentenleben hautnah miterleben." Maria geht Anfang 2008 wieder zurück nach Griechenland, um dort ihr Jurastudium zu beenden. Der Kontakt, der sich über das "Study Buddy"-Programm ergeben hat – da ist sie mit Alexa einer Meinung – wird aber bestehen bleiben!

von Sandra Maria Asbahr