Bremische Küche
Dat grote Freten
In Bremen wird gern deftig geschmaust – darauf weist ja schon unserer Speckflagge hin, die bestimmt nicht nur wegen ihrer rot-weißen Streifen diesen Namen trägt. Kohl und Pinkel, Labskaus und diverse Eintöpfe mit ordentlich Fleischeinlage sind nicht gerade dafür geeignet, seine Frühlingsdiät zu beginnen, aber eben richtig lecker.
bremen4u hat sich bei zwei Bremer Köchen umgehört und mit ihnen über die typische hiesige Küche gesprochen. Außerdem stellen wir Euch Gerichte vor, die Ihr vielleicht noch nicht kennt – oder habt Ihr schon mal Pluckte Finken, Hedwigs oder ein Kükenragout probiert?
von Simone Gorecki, Korinna Kurze, Maik Maerten und Alena Mumme
Was ist typisch für die Bremer Küche? Deftige und rustikale Gerichte? Wir haben uns mit Köchen getroffen und sie über ihre Erfahr-
ungen mit den Spe-
zialitäten ausgefragt.
Schreck lass nach! Süße, kleine Küken im Essen? Nein, ganz so grausam ist das Traditionsgericht nicht. Was wirklich drin ist und wie man es kocht, erfahrt Ihr hier.
Und jetzt geht's weiter mit putzigen Finken? Wieder falsch. Was sich hinter dem irreführenden Namen verbirgt und wie man das Gericht kocht, steht hier.
Nur lecker, wenn es knusprig gebraten ist! Am besten kauft man es fix und fertig zusammengerührt und bruzzelt es nur noch an.
Das alte Seefahrer-Essen mag auf den ersten Blick etwas unappettitlich aussehen. Doch die Zutaten sprechen für sich.
Das Rollo wurde tatsächlich in Bremen erfunden. Doch auch süße Sachen wie Kluten, Hedwig und Babbeler haben ihre Wurzeln hier.