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DAS FRÜHSTÜCKS-SPECIAL

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Wenn der Kater Krallen zeigt


Auf diesem Bild ist eine Schale mit frischem Obstsalat zu sehen. Foto: photocase.com/kesmen

Vitamine und Minderalstoffe - das braucht der Körper.
Foto: photocase.com/kesmen

Ein Kater ist süß - wenn er zusammengerollt am Bettende liegt. Als Hang-Over allerdings tobt er widerlich im Kopf. Zum Kotzen … weil der Magen übersäuert ist. Helfen sollen Hausmittel: Morgens mit dem Getränk anfangen, das man nachts zuletzt getrunken hat? Kaffee noch vor dem Schlafengehen? Bloß nicht! Denn Kaffee verstärkt oftmals die Wirkungen von Alkohol.

Kater-Hilfe

Da Feiern und Vernunft sich meist nicht vertragen, hier ein paar erprobte Hausrezepte:
Vor der Party:
Zünftige Grundlage legen - trinken auf leeren Magen ist fatal. So steigen eure Chancen, am Morgen danach lediglich dem Kater am Bettende entspannt zu zulächeln.
Vor dem Schlafengehen:
Magnesium und eine Aspirin plus C trinken. Mit offenem Fenster schlafen.
Am morgen danach:
Trinken, was das Zeug hält. Jetzt aber Mineralwasser und Brühe, das bringt den Mineralhaushalt in Schwung. Tee aus Walnussblättern entgiftet, ebenso Säfte mit Vitamin C. Einen großen Bogen solltet ihr um fettige Lebensmittel schlagen. Der Magen quält sich sowieso. Ein Salat mit frischen Kräutern macht fit und liefert Spurenelemente.
Zum Thema fit:
Bewegung an der frischen Luft ist die beste Methode, den Restalkohol abzubauen. Auch eine kalte Dusche wirkt Wunder fürs Wohlbefinden.

Der bremen4u-Kater-Cocktail:
Eine Zitrone, einen Apfel und eine Banane in die Saftpresse, ein paar Blätter frische Minze dazu geben und das ganze mit vier Esslöffel Naturjoghurt und einem Teelöffel Honig mixen.

Das Rauschmittel regt die Magenschleimhaut an, diese produziert verstärkt Magensaft. Sodbrennen und Übelkeit sind einige Stunden später das Ergebnis. Während ihr noch ordentlich feiert, erweitert der Alkohol die Blutgefäße, und die Nieren scheiden fleißig Flüssigkeit aus. Der Alkohol verteilt sich im Blut und schwemmt Mineralien und Vitamine aus. Der Ionenhaushalt wird durcheinander gebracht und als Zellgift greift Alkohol die Nervenzellen im Gehirn an. Die Wirkung ist zunächst bei den meisten aufputschend, doch nach einigen Stunden folgen Müdigkeit und Schlaffheit, da der Glukoseanteil im Blut stark sinkt. (Daher das Nickerchen auf der Parkbank oder neben der Box im Club.)

Das böse Erwachen lässt sich allerdings vermeiden: Wer sich unbedingt einen hinter die Binde kippen will, lässt besser die Pfoten von Brandy, Rotwein, Rum und Whisky - die haben einen hohen Anteil Methanol, der Stoff, der für den Hang-Over verantwortlich gemacht wird. Weniger Methanol enthalten Gin, Weißwein und Wodka. Während Kohlensäure die Wirkung von Alkohol beschleunigt, verzögern Milchprodukte die Ausfallerscheinungen. Besondere Killer sind süße Getränke mit viel Zucker, denn dieser setzt am nächsten Tag den Helm auf.


von Janine Radlingmayr