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DIE HAPPY-HOUR-TOUREN

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Mitte: Keine Make-Up-Tipps beim Frauenabend


Auf diesem Bild sieht man unsere Autorin Alena Mumme. Foto: bremen4u

Unsere Autorin Alema Mumme präsentiert ihren Drink.
Foto: bremen4u

Vier Mädels, vier Kneipen in der Innenstadt, viermal Happy Hour – da wird süßes Zeug getrunken, gekichert und über Männer geredet ... Aber nicht bei uns, bei Christiane, Nadine, Svenja und mir! Wir werden nicht einen dieser typischen Frauenabende machen, ganz bestimmt nicht!


Wild entschlossen stürmen wir in die erste Bar, das El Sol. Und können uns nicht entscheiden. Da gibt es aber auch viele leckere Sachen ... Sieht ja auch alles ganz nett aus hier, im Hintergrund harmloses mexikanisches Gedudel ... Moment! Wir haben einen Auftrag. Auch wenn Nadine einen bösen Kater hat und ich eigentlich gar keinen so großen Durst. Egal, es wird bestellt und zügig ... naja, es wird ausgetrunken. Der „Coco Loco“ ist etwas zu wässrig, der „Strawberry Caipirinha“ viel zu süß, der Rest geht okay. Auf zur nächsten Station, nur kurz unterbrochen von Nadines „Ich liiiiiebe Pommes!“ und einem entsprechendem Zwischenstopp.

Das La Habana sieht edel aus, viel Rot und dunkles Holz. Dass wir laut „Schulz!“ nach einem Rülpser brüllen, passt hier wohl nicht ins Bild. Trotzdem bekommen wir unsere – recht lieblos angerichteten – Cocktails. Schmecken tun sie gut – bis auf den „Red Hope“, der an diese kleinen roten Lollis erinnert und eine glatte 6 bekommt. „Wo wir jetzt hier nur mit Mädels zusammensitzen, müssten wir ja eigentlich auch über Mädelsthemen reden“, sagt Nadine ruft: Mein Multitask ist ausgeschaltet!Christiane. Ich: „Kuchenrezepte?“, Svenja: „Make-up-Tipps?“, Nadine: „Strickmuster?“ Naja gut, wir reden über Männer. Aber auch über Zwillinge, blaues Licht auf Toiletten und Kunstlehrerinnen. Weiter geht’s: Im Le Café Rouge ist es sehr gemütlich; es herrscht absoluter Frauenüberschuss. Der Wolle-Rose-Kaufe-Mann geht dementsprechend leer aus. Svenja wirft ein, das man immer Jumbos und Strongs trinken sollte, „sonst bringt das ja nix“. Trotzdem will sich keiner von uns an den „Zombie“ wagen – außer Nadine: „Ihr seid doch Mädchen!“ Schmecken tut alles sehr gut, aussehen auch. „Eigentlich machen wir auch keinen Alkohol- sondern einen Obsttag!“, stellt Christiane fest und schnappt sich die letzte Cocktailkirsche. Wir überlegen, ob der Kellner schüchtern ist, 75 % von uns singen noch kurz bei „Hey Jude“ mit, dann geht’s weiter zur Lemon Lounge.

Auf diesem Bild sieht man Nadine und Svenja. Foto: bremen4u

Nadine und Svenja reden eigentlich nie über Männer!
Foto: bremen4u

Gut, dass es dort grad nicht so voll ist – denn wir amüsieren uns geräuschvoll über die anzüglichen Namen in der Getränkekarte. Überraschenderweise schmeckt uns unser vierter Cocktail am besten. Nadine ruft: „Mein Multitask ist ausgeschaltet!“ Ich muss ein bisschen kichern. Ach übrigens: Wir sind den ganzen Abend über nicht ein Mal zu zweit auf Klo gegangen! Ha! Alena Mumme


 

Die Happy-Hour-Kneipen in Mitte:


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