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Viertel: Ambitionierte Trink-Tour
Unser Autor Jens Otto in vollem Einsatz! Foto: bremen4u Kein leichter Auftrag: Zweieinhalb Stunden hatten Christian, Marco und ich Zeit, um durch fünf Cocktailbars im Viertel zu hetzen. Die Auflösung vorweg: Wir haben es geschafft und damit bewiesen, dass wir ambitionierten Trinkprojekten voll und ganz gewachsen sind. Eigentlich war bei unserer Tour ja der Weg das Ziel und der war einigermaßen steinig – zumindest sind wir das eine oder andere Mal gestolpert. Damit ging es aber erst so langsam los, als wir schon drei Checkpoints hinter uns gelassen hatten.
Bei der ersten Station, dem Bistro Brazil, mussten wir leider sehr lange auf unsere Drinks warten. Christian, von akuter Zeitnot beflügelt, leerte deshalb die Hälfte seines „Planter’s Punch“ wie ein Pils auf ex und gab damit die Marschroute für den Abend vor. Im First Class Suicide wurden wir geschmacklich am meisten verwöhnt. Marco erfreute seinen Magen mit einer „Electric Lemonade“, die unter anderem aus Tequila, Rum, Gin und Vodka bestand. Erkenntnisse wie „meine Zunge wird schon ganz komisch“ oder „wir kriegen hier voll auf die Fresse“ sind hinsichtlich der uns gestellten Aufgaben wohl nicht weiter verwunderlich. Absoluter Tipp für diese Bar ist die „Sweet Bomb“, ein Cocktail wie ein flüssiges Cujamara Split mit Alk.
Diese tapferen beiden Herren begleiteten Jens auf seiner (Sauf-)-Tour. Wer weiß, ob sie hier noch wussten, dass sie Marco und Christian heißen ... Mit kleineren Problemen bei der Fortbewegung schleppten wir uns schließlich die paar Meter aus dem Bermudadreieck ins Eisen, der Endstation unserer kurzen und heftigen Reise. Endlich länger als 20 Minuten sitzen bleiben und dazu die Beatsteaks im CD-Player, das war schön. Zum ersten Mal ließen wir uns bei der Auswahl etwas Zeit und den Abend schließlich bei einer Runde „White Russian“, „Cuba Libre“ und einem „Mexican Coffee“ ausklingen. Letzteren bekommt man in der Happy Hour übrigens nur, wenn man den Barkeeper ganz lieb fragt. Obwohl es erst kurz nach 22 Uhr war, fühlte sich Marco „wie halb drei“. Der „Cuba Libre“ bekam „aus tiefster Leber“ eine glatte Eins und alles andere war auch lecker, soweit unsere Geschmacksnerven da überhaupt noch mitspielten. Als Fazit lässt sich festhalten, dass eine Happy-Hour-Tour im Viertel viel Spaß macht, aber weniger Genießern als vielmehr ergebnisorientierten Trinkern zu empfehlen ist. Drei Kneipen hätten es auch getan, so wussten wir am Ende aber wenigstens, was wir so alles können, wenn wir richtig gefordert werden. Jens Otto Die Happy-Hour-Kneipen im Viertel:
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Geiles Zeug.
Im Urlaub war es dann Zeit, ein wenig runterzukommen. Hilfe dabei suchte der eine oder andere bei einer Runde Kickern und einer Pulle Beck’s statt immer nur Süßkram. Die Mixgetränke haben wir aber auch probiert und den Treibsand mit vielen Vitaminen in Form von Apfel- und O-Saft besonders gemocht. Das Rum Bumper’s wurde danach mangels Guthaben auf dem Zeitkonto nur gestreift, was aber reichte, um „Gin Fizz“ sowie „Long Island Ice Tea“ zu testen und beide mit einer 2+ zu bewerten. Ob man den Noten vertrauen kann, die wir zu diesem Zeitpunkt vergeben haben, ist allerdings die Frage.








