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Hoch die Tassen!
Von der Frucht zum Getränk ist der Weg weit. Italien ist das Kaffeeland Nummer Eins? Falsch! Die Deutschen trinken mehr. 146 Liter konsumiert hierzulande jeder im Durchschnitt pro Jahr. In Bremen hat die deutsche Kaffeehaus-Kultur ihren Ursprung: 1673 wurde das Getränk im ersten Kaffeehaus Deutschlands, dem Bremer Schütting, ausgeschenkt. Grund genug, dem edlen Getränk einen Ehrentag zu widmen: Den Tag des Kaffees am 26.September. In ganz Deutschland gibt es viele Aktionen rund um die braune Bohne. Aber wie kommt der Kaffee überhaupt in die Tasse? Zunächst muss die Kaffeefrucht natürlich gepflückt werden. Das geht am besten von Hand, da die Kaffeekirschen an einem Baum unterschiedlich reif sein können. Dann werden die Kerne, also die Bohnen, vom Fruchtfleisch befreit und gereinigt. Nachdem sie nach Farbe, Größe und Dichte sortiert sind, werden sie auf ihren Weg zum Rösten geschickt. Das Rösten, also das Veredeln der Bohnen, geht dann ziemlich schnell: Maximal 20 Minuten dauert der Vorgang. Dann noch Mahlen und Aufbrühen - fertig ist das Kaffee-Getränk. Die bedeutendsten Anbaugebiete für Kaffee liegen in Entwicklungsländern. Dort werden die Kaffeebauern, die für den normalen Handel produzieren, regelrecht ausgebeutet. Laut der Organisation TransFair erhalten sie für die Bohnen einen Preis, der den meisten Arbeitern nicht einmal zu einem menschenwürdigen Leben reicht. Anders ist das bei fair gehandeltem Kaffee. Der ist zwar etwas teurer, jedoch bekommen die Kaffeebauern für diesen Kaffee einen Mindestlohn, der ihnen einen besseren Lebensstandard ermöglicht. |
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