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Bremer Wein
Bremens Ratskeller hat sogar einen eigenen Weinberg. Bremen ist eine Hochburg des Weinhandels. Dafür verantwortlich ist vor allem der Bremer Ratskeller. Seit über 600 Jahren werden hier deutsche Weine ge- und verkauft. Der älteste Wein, der in den Hallen unter dem Rathaus im Fass lagert, ist von 1653. Nur der Ratskellermeister und der Bremer Bürgermeister dürfen ihn abfüllen. Die letzte Person, die davon gekostet hat, ist die englische Königin. Die Preise beginnen bei 4,20 € – nach oben sind kaum Grenzen gesetzt. Viele Kunden kommen von weit her, um aus der größten Weinkarte Deutschlands mit über 600 Sorten und Lagen auszuwählen. Der Ratskeller hat sogar einen eigenen Weinberg gepachtet: der Erdener Treppchen an der Mosel. Die Weinlage ist weltberühmt. Zum einen ist dort die älteste Kelteranlage der Römer nördlich der Alpen zu finden, die ganze 2.000 Jahre alt ist. Zum anderen ist das Klima dort optimal für die Reben. "Der Riesling, der dort angebaut wird, macht der Lage alle Ehre", sagt Thomas Zander, Fachberater im Ratskeller. Dass in Bremen kein Wein angebaut wird, ist natürlich bedingt. Trotzdem gibt es Bremen-typische Weine. Besonders gute Weine zu fairen Preisen, nicht nur von renommierten, sondern auch von jungen Winzern, werden auf Herz und Nieren getestet und dann zum "Bremer Ratskellerwein". Sie sind zu erkennen am Senatsschlüssel auf dem Etikett. Hier könnt Ihr Wein kaufen:
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