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Heelys: Auf die Balance kommt es an


Auf diesem Bild sieht man zwei Leute mit Heelys durch die Gegend flitzen. Foto: bremen4u

Nur eingebaute Funken fehlen leider.
Foto: bremen4u

Sie sehen aus wie ganz normale Skaterschuhe, doch unter den Fersen der Heelys sind kleine Rollen eingearbeitet. Laufen ist damit erstmal kein Problem, aber die ungewöhnlichen Schuhe ins Gleiten zu bekommen, ist nicht ohne.


Wir taumelten beim Test erst eine Zeit lang wild fuchtelnd herum, bis es uns endlich gelang, die ersten Meter zu rollen. Es kommt eben darauf an, im richtigen Moment mit Schwung die Zehen hochzuziehen und das Gewicht auf die Fersen zu verlagern. Das Halten der Balance ist nicht ganz einfach. Unsichere Fahrer können mittlerweile ihr Glück auch auf Heelys mit zwei Rollen pro Schuh wagen.

Für Einsteiger kann sich übrigens schon eine gute halbe Stunde "heelen" mit einem zweitägigen Muskelkater rächen. Aber keine Sorge: Mit dem nötigen Training kommt auch die Bewegungsroutine und bald sind sogar Tricks wie rückwärts oder einbeinig fahren kein Problem mehr.

Bewertung

Fun:Bewertung: 2 von 5 Sternen
Fitness:Bewertung: 3 von 5 Sternen
Risiko:Bewertung: 4 von 5 Sternen
Coolness:Bewertung: 3 von 5 Sternen
Preis/Leistung: Bewertung: 4 von 5 Sternen

Wegen der empfindlichen Kugellager ist es allerdings ratsam, nicht auf nassem oder dreckigem Untergrund zu fahren. Eben sollte der Weg auch sein. Wenn es dann noch mal überraschend regnet, lassen sich die Rollen schnell aushebeln und die Heelys verwandeln sich in ganz normale Schuhe. Um die 100 € kostet ein Paar. Zu bekommen ist es unter anderem bei Zweirad Stadler in der Duckwitzstraße.

von Annika Wachter



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