Blinde in Bremen
Mit anderen Sinnen
Fühlen, Tasten, Hören und Schmecken – für Blinde und Sehbehinderte sind diese Sinne lebenswichtig. Wir haben drei Menschen aus der Hansestadt, Volker und Dominik Schilling sowie Dennis Schröder, aufgesucht und uns einmal zeigen lassen, wie sie ihren Alltag meistern. Dabei müssen Dinge bewältigt werden, die für Sehende Kleinigkeiten sind. Trotz aller Hürden ist dabei eines deutlich geworden: Sie wollen wie ganz normale Menschen behandelt werden. "Wir Blinde sind eben blind – mehr nicht", bringt es Dennis Schröder auf den Punkt.
Von Alena Mumme und Linda Bussmann
Dennis hilft Kunden bei technischen Problemen weiter. Am Computer ist er fast genauso schnell wie seine sehenden Kollegen.
Wie bewältigt Dennis seinen Alltag zu Hause und beim Einkaufen? Wir haben ihn auf seinen Wegen begleitet.
Dominik hat seine Sehschwäche von seinem Vater geerbt. Wie es sich damit lebt, erzählen sie uns hier.
Blinde werden in Bremen nicht allein gelassen. Zahlreiche Institutionen kümmern sich um die Belange von Sehbehinderten.
Ihr wollt einmal ausprobieren, wie es ist, nichts zu sehen und trotzdem die Gabel zum Mund zu bekommen? Das geht im Café im Dunkeln.