Ehrenamt
Welch eine Ehre
"Ich engagiere mich ehrenamtlich im sozialen Bereich" – das klingt zunächst nicht wirklich sexy. Denn warum sollte man freiwillig Suppe an Obdachlose ausschenken, wenn die Freunde ins Kino gehen? Oder am frühen Morgen Jugendliche vom Discobesuch nach Hause begleiten, wenn man längst im warmen Bett liegen könnte? Wer seine Freizeit einsetzt, um anderen zu helfen, wird schnell als Möchtegern-Weltverbesserer oder gar als Spinner belächelt. Doch was ist von diesen Vorurteilen zu halten? Warum werden Bremerinnen und Bremer wirklich aktiv? Wir haben nachgefragt.
von André Fesser, Rebecca Klein und Uwe Wichert
Nicht lange schnacken, sondern ran an die Arbeit: Eine Gruppe junger Bremer hat sich gefunden, um Schüler darüber zu informieren, wie man anpacken kann. Mit Erfolg.
Die Nachtwanderer spazieren des Nachts durch die Stadt, um mit ihrer Präsenz möglichen Ver-
brechen vorzubeugen und Ansprechpartner für Nachtschwärmer zu sein.
Die fetten Jahre sind vorbei - niemand merkt dies deutlicher, als Menschen wie Zia, die in Bremen ehrenamtlich Obdachlose betreuen.
Blut geleckt? Ihr wollt jetzt selbst mithelfen und Verantwortung übernehmen? Wo und wie in Bremen Ehrenämter gefunden werden, könnt Ihr in unserer Übersicht nachlesen.