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NACHHALTIG LEBEN IN BREMEN

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I’m on the Autobahn to hell?


Auf diesem Bild sieht man einen blauen Wagen in einer wüsten Gegend. Foto: aboutpixel/Ilker Ilco

Spritfresser sind teuer - für Geldbeutel und Umwelt
Foto: aboutpixel/Ilker Ilco

Fahrradfahren ist gesund, hält fit – und in punkto Nachhaltigkeit kann nur der gute alte Fußbetrieb dabei mithalten. Und das Schönste: In Bremen kann man die meisten Strecken tatsächlich auch ohne Motor überwinden. Zudem ist das öffentliche Verkehrsnetz ziemlich gut ausgebaut. Wer natürlich viel transportieren oder einen ganzen Haufen von Kilometern überwinden muss (oder wer dem Bremer Wetter nicht gewachsen ist), dem bleibt oft nur das Auto.


Dass ein Hummer für die Nachhaltigkeit nicht gerade ideal ist – vom Kaufpreis einmal ganz abgesehen –, kann man sich wohl denken. Wer nur selten ein Auto braucht, sollte Carsharing in Betracht ziehen oder eine Fahrgemeinschaft bilden.

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Die Klimaschutzagentur "Bremer Energie-Konsens" hat zudem einige Tipps parat, wie man mit dem eigenen Pkw Sprit sparen kann, effizient (nämlich beispielsweise niedertourig und vorausschauend) fährt und was bei Wartung und Pflege beachtet werden sollte: www.energiekonsens.de. Wem die graue Theorie nicht reicht, der sollte ein Eco-Fahrtraining in Betracht ziehen (Kontakt: "Bremer Offensive: Das Erdgasfahrzeug", Telefon: 23 00 11 16). Einige Hundert Euro können durch die ökonomische Fahrweise gespart werden – und der Spritverbrauch sinkt erheblich. Empfehlenswert sind auch Routenplaner: Mit ihnen findet man die kürzeste Strecke und spart sich Umwege.

Längere Strecken bedeuten natürlich eine höhere Belastung fürs Klima. Aber auch auf dem Weg in den Urlaub sollte man nicht nur Berge oder Meer, sondern auch die Umwelt im Hinterkopf haben. Besonders Flugreisen erzeugen einen gewaltigen CO2-Ausstoß. CO2-neutrales Fliegen ist aber möglich – mit Spenden an Organisationen wie www.myclimate.org, www.atmosfair.de und www.greenmiles.de. Dabei wird die Menge an Kohlendioxid, die durch die Flugreise in die Atmosphäre gelangt, an anderer Stelle wieder ausgeglichen – etwa durch das Pflanzen von Bäumen.

Bei der Bahn können Firmenkunden (leider bislang keine Privatleute) Öko-Tickets erwerben; für diese Fahrten wird dann extra Ökostrom eingekauft und statt dem sonst üblichen Kohle- oder Atomstrom verwendet.

von Alena Mumme