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NACHHALTIG LEBEN IN BREMEN

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Sparsames Zuhause?


Auf diesem Bild sieht man einen Heizkörper. Foto: aboutpixel/Stefanie Preisner

Heizung immer volle Pulle aufgedreht?
Foto: aboutpixel/Stefanie Preisner

Selbst wer noch wohnt und nicht schon lebt, verbraucht einen ganzen Haufen Energie. In Sachen Nachhaltigkeit gibt es viele bekannte Möglichkeiten, sein Gutmenschen-Konto aufzustocken: Ökostrom beantragen, auf Energiesparlampen umsteigen, Geräte nicht im Stand-by-Betrieb lassen, sondern ganz ausschalten, nach dem Handy-Aufladen den Stecker ziehen, Stoßlüften statt Fenster auf Kipp lassen, Haushaltgeräte mit der Energieeffizienzklasse A++ kaufen etc. Bei all diesen Dingen ist nicht Fachwissen gefragt, sondern ein wenig Disziplin sowie eine große Runde Gassi für den inneren Schweinehund. Und wer Terrassenwärmepilze verwendet, darf eben keine Einladung zur nächsten Klimakonferenz in Mexico City erwarten.


Natürlich gibt es noch unzählige weitere Tipps, die vielleicht nicht jedem bekannt sind: Waschmaschinen und Geschirrspüler (sparsamer als Abwaschen per Hand) immer möglichst voll beladen. Auf Vorheizen kann beim Backen meist verzichtet werden, Umluft ist dabei vorzuziehen. Töpfe und Pfannen gehören auf genau passende Herdplatten und obendrauf möglichst noch ein Deckel. So lassen sich etwa 25 Prozent Energie einsparen. Allein mit der Abstufung der Heiztemperatur von einem Grad werden sechs Prozent Energie weniger verbraucht. Wasserkocher und Toaster verbrauchen weniger Energie als Herd und Backofen. Papier kann beidseitig bedruckt werden. Und Aufschnitt aus der Frischetheke verursacht viel weniger Müll.

Link zum Thema

Wer sich einen Überblick verschaffen will, kann auf der Seite des World Wide Funds einkehren und da mit einem CO2-Rechner seinen Verbrauch ermitteln. Anschließend gibt es nützliche Tipps, wo persönliches Einsparpotenzial besteht. Natürlich sind auch die Bauweise einer Wohnung sowie die Heizmöglichkeiten entscheidend für den Verbrauch beim Wohnen. Wer nicht gerade ein Haus besitzt, sollte schon bei der Wohnungssuche z.B. auf die Isolierung der Fenster, Dämmung, Art der Heizung etc. achten und sich unbedingt den Energieausweis zeigen lassen, der über die Energiebilanz des Gebäudes informiert.

von Alena Mumme