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KEINE GEHEIMNISSE

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Meine Daten gehören mir!


Auf diesem Bild sieht eine junge Frau, die skeptisch eine ihrer vielen Plastikkarten in der Hand hält. Foto: bremen4u

Obacht beim Surfen!
Foto: bremen4u

Nicht nur schärfere Gesetze und datenhungrige Konzerne unterwandern den Datenschutz, Experten appelieren immer wieder an die Eigenverantwortung. Wir haben für Euch eine kleine Liste an Tipps und Vorschlägen zusammengestellt, wie Ihr sorgsamer mit euren persönlichen Informationen umgehen könnt.


Ganz Grundsätzliches

Private Daten sind wertvoll. Man muss nicht an jedem Preisausschreiben teilnehmen und bei jedem Einkauf die Kundenkarte zücken.

Jeder hinterlässt Datenspuren - beim Onlinekauf, beim Telefonieren, beim Chatten. Im Einzelfall abwägen, ob das Angebot seriös ist und ob sich die Herausgabe der Daten wirklich lohnt.

Computer & Internet
Auf diesem Bild sieht man einen monochrom-grünen Monitor mit einer Zahlenkolone. Eine Lupe vergrößert das Wort Password. Foto: Yong Hian Lim - Fotolia.com

Zuvieles lässt sich zu leicht auslesen.
Foto: Yong Hian Lim - Fotolia.com

Wichtige Dokumente verschlüsseln. Ein gutes kostenloses Programm ist TrueCrypt.

Auch E-Mails kann man verschlüsseln, zum Beispiel mit dem "Gnu Privacy Guard". Allerdings muss der Empfänger sie natürlich entschlüsseln können und braucht das Programm ebenfalls.

Es gibt Angebote, die beim Surfen die eigene IP-Adresse verschleiern, beispielsweise "JAP" von der TU Dresden - damit surft man aber auch wesentlich langsamer.

Fürs Surfen den Browser "Firefox" benutzen - der ist sicherer als Microsofts Internet Explorer.

Auf jeden Computer gehört ein aktueller Virenscanner!

Starke Passwörter sind ungemein wichtig, und der Name Deines Haustiers ist kein starkes Passwort! Am besten eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Leicht merken lassen sich die Anfangsbuchstaben von Sätzen. Beispiel: "Ich habe am 22. Geburtstag, mein Freund am 3." Daraus wird "Iha22G,mFa3" - und an dem Passwort beißen sich alle Spione die Zähne aus.

Auf diesem Bild sieht man eine leere Auskunftstafel. Foto: ringo - photocase.com

Jeder hat ein Auskunftsrecht - nur zu wenige machen davon Gebrauch.
Foto: ringo - photocase.com

Wissenswertes

Jeder hat ein Auskunftsrecht. Unternehmen und Behörden sind verpflichtet, auf Anfrage offenzulegen, welche privaten Daten zur Person sie gespeichert haben, woher die Daten kommen und an wen sie die Daten übermittelt haben.

Die wirksamste Waffe gegen die öffentlichen und privaten Datenspione: Information. Das Internet ist bei allen Gefahren für den Datenschutz auch eine Fundgrube für alle, die sich wehren wollen. Die Seiten des Bremer Datenschutzbeauftragten sind ein guter Ausgangspunkt.

Ganz Vorsichtige wickeln ihren Reisepass in Alufolie - so kann er nicht unbemerkt ausgelesen werden.



von Achim Eidenberg