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Drei, zwei, meins ...
Wer am meisten bietet, bekommt den Zuschlag.
Ohne sie gäbe es vermutlich nicht die eBay-Idee: Auktionshäuser. Auktionen verbindet man ja gerne mal mit begüterten Menschen, die sich einen Klodeckel eines Promis für eine Million Euro bei Sotherby’s ersteigern. Und man denkt natürlich an Filme, in denen sich zwei Menschen ständig überbieten, weil das Objekt der Begierde irgendein total geheimnisvolles Geheimnis hat. Doch Auktionen haben die High-Society-Aura verloren, denn mittlerweile kann hier Jedermann super-günstig an schöne Möbel, Teppiche, Bilder, Geschirr, Bücher und vieles mehr kommen.
Mann, was war ich letztens neidisch, als ich durch die Wohnung einer Bekannten ging: überall standen schöne, antike Möbel rum. Hier eine Anrichte aus den 30er Jahren, dort ein Gründerzeit-Sekretär und noch ein massiver Holzschrank aus den 20ern. Mit dem neidischen Blick einer Frau, die sich aufgrund ihres Kontostandes mit IKEAs Billy, Bonde und Aspelund begnügt, fragte ich sie, wo sie das alles her hat. Die Antwort: „Ersteigert. Für 10 und 30 Euro.“ Ist es zu fassen!? Günstiger als Billys und Bondes? Die großen Auktionshäuser machen regelmäßig Versteigerungen, meistens monatlich. Die Versteigerungstermine erfährt man entweder aus der Tageszeitung oder auf den jeweiligen Homepages. Vor den Versteigerungen gibt es Termine für Vorbesichtigungen, meistens einige Tage vor der eigentlichen Versteigerung. Hier kann man sich angucken, was unter den Hammer kommen soll und was einen unter Umständen interessiert. Jedes Teil hat eine Nummer. Bei der Vorbesichtigung kann man einen Katalog kaufen, in dem alle Artikel aufgeführt sind. So kann man sich Notizen zu den Stücken machen. Und hier steht auch drin, ob es ein Mindest-Gebot gibt. Zum Ersteigern gibt es nun zwei Möglichkeiten: Entweder, man bietet am Tag der Versteigerung persönlich mit und gönnt sich damit den Spaß, so eine Veranstaltung mal mitzumachen (man zeigt seinen Personalausweis am Eingang vor, lässt sich registrieren und bekommt dann eine Pappe mit einer Nummer in die Hand) oder man gibt vorher Gebote ab, entweder an den Besichtigungstagen oder auf den jeweiligen Homepages der Auktionshäuser. Man wird dann informiert, ob man das gewünschte Objekt bekommen hat. Zu den Abholzeiten der Häuser kann man dann seine ersteigerten Objekte abholen und bezahlen. Hier könnt ihr was ersteigern:Gefunden: 4 Einträge |
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