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DAS WELLNESS-SPECIAL

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Sprichst du Wellness?


Nein, der Feldenkrais ist nicht rund. Und Callanetics ist auch keine obskure Sekte. Die Wellness-Welle beschert uns eine Vielzahl alter und neuer Methoden fürs ultimative Wohlbefinden. Nahezu inflationär ist daher die Zahl der Begriffe, mit denen Insider der Fitness-Szene um sich werfen. Für den Durchblick haben wir für euch dieses kleine Wellness-Lexikon zusammengestellt.


Kurz notiert: Was heißt eigentlich „Wellness“?

“Zustand von guter Gesundheit und Wohlbefinden“. So klärt uns zumindest das Oxford English Dictionary auf. Der Begriff wird erstmals 1654 in der englischen Literatur erwähnt, seinerzeit noch in der altenglischen Schreibweise wealnesse. In den 1950er Jahren wird er von dem amerikanischen Arzt Dr. Halbert L. Dunn als Umschreibung positiver Gesundheit verwendet und zum Schlagwort der in den folgenden Jahrzehnten sich ausbreitenden Gesundheits-Bewegung in den USA, die auf Selbstverantwortung, Lifestylemanagement und das Genuss-Prinzip setzt. Der Begriff entstand also aus dem Altenglischen und nicht aus dem Zusammensetzen der Wörter well-being und fit-ness.


 

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A

Ätherische Öle
Das Buch "Im Reich der Düfte".  
 

Die Wirkstoffe der ätherischen Öle gelangen über die Atmungsorgane oder die Haut in den Körper. Sie sind so klein, dass sie leicht durch die Haut aufgenommen werden können. Sie dringen in die Blutbahn ein oder versorgen das Fettgewebe. Dazu ist eine Verdünnung, d.h. 5 bis 6 Tropfen ätherisches Öl in 10 ml Planzenöl (z.B. Sonnenblumen-, Sesam-, Mandel-, Haselnuss- oder Olivenöl) notwendig. Diese Mischung ist besonders geeignet für Massageanwendungen. Zum Einreiben der Brust bei Erkältungen eignet sich zum Mischen auch Vaseline.


Aikido
 Das Buch "Richtig Aikido".
 

Ai (alt-japanisch Awase) meint soviel wie Harmonie und Vereinigung. Auf technischer Ebene bedeutet dies, dass im Aikido nicht gegen die Kraft des Gegners gekämpft wird, sondern mit ihr. Mit Ki, abgeleitet vom chinesischen Wort Chi, wird im Japanischen die Lebensenergie bezeichnet. Aikido bedeutet also soviel wie „Weg der Harmonisierung zu kosmischer Energie“. Entwickelt wurde die Kampfsportart zu Beginn des 20.Jahrhunderts von dem Japaner Morihei Ueshiba (1883 – 1969). Der besondere Wert des Aikido liegt darin, dass der Gründer die Techniken nicht nur auf den äußeren Zweck der Kampfkunst optimiert hat, sondern auch auf den tieferen Sinn, die Lebensenergie zu stärken. Aikido soll psychisch-energetische Prozesse auslösen.


Akupressur
Das Buch "Akupressur".  
 

Akupressur kommt von Acus = Spitze, Nadel oder Punkt und premere = drücken; Akupressur wird demzufolge auch als "Druckpunktmassage" bezeichnet. Die Akupressur hat ihren Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Demnach bedeutet Gesundheit das ungehinderte Fließen der Lebensenergie Qi. Dies ist nur dann möglich, wenn sich die beiden Energiequellen Yin und Yang in Harmonie befinden. Wenn diese Harmonie z.B. durch einen ungesunden Lebensstil oder unausgewogene Ernährung gestört ist, kann die Disharmonie zu Krankheiten führen. Zum Ausgleich der Energie reizt oder beruhigt der Therapeut die Akupunkturpunkte, die den Meridianen entlang auf dem ganzen Körper verteilt sind. Dies ist nicht nur durch Nadelstiche, sondern auch durch eine Druckmassage möglich. Auf diese Weise soll gezielt Energie zugeführt oder abgeleitet werden können.


Akupunktur
 Das Buch "Taschenatlas Ohrakupunktur nach Nogier / Bahr".
 

Kommt von Acus = Spitze, Nadel oder Punkt; und wird demzufolge auch als "Nadelpunktierung" bezeichnet. Akupunktur zählt zu den Behandlungen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Akupunkturnadeln werden an bestimmten Punkten des Körpers unterschiedlich tief eingestochen, um dadurch Störungen des Organismus auszugleichen und Schmerzen zu behandeln. Diese asiatische Methode geht davon aus, dass die Lebensenergien auf bestimmten Bahnen durch den Körper fließen. Stress, Überlastung oder Krankheit können diesen Fluss an speziellen Punkten blockieren. Durch die Nadelstiche wird die Energie wieder freigesetzt. Wird zunehmend auch von Schulmedizinern und Homöopathen angeboten.


Algen-Packung

Bäder und Packungen, bei denen die Wirkstoffe und Inhaltsstoffe von Algen genutzt werden. Algen gelten als „Kraftstoff aus dem Meer“. Sowohl in der Kosmetik als auch in der Ernährung nehmen (speziell gezüchtete) Algen zunehmend großen Stellenwert ein. Algen enthalten große Mengen Spurenelemente (Jod, Eisen, Magnesium, Kalzium), Mineralien und Proteine/Aminosäuren.


Aloe Vera
Das Buch "Natürlich heilen und pflegen mit Aloe vera".  
 

Aloe Vera, auch Wüstenlilie genannt, ist eine fleischige Pflanze, die zur Familie der Liliengewächse gehört. Sie wird etwa 60 Zentimeter hoch und wächst vor allem in trockenen Landstrichen, wie in Afrika, Südamerika oder Kalifornien. Der geruchlose, klare Saft aus dem Markgewebe wird seit alters her als Heilmittel verwendet. Extrakte aus Aloe Vera werden sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet. Der gelartige Saft des Blattinnern enthält eine ganze Reihe Mineralstoffe, wie Eisen, Kalzium, Kaliumcarbonat, Magnesium, Mangan, Natrium und Zink. Schon Cleopatra soll ihre Haut mit dem Gel aus der Aloe Vera frisch und straff gehalten haben. In Mittelamerika, Indien und den angelsächsischen Ländern gehört Aloe Vera seit Jahrhunderten zur Naturapotheke.
1. Äußere Anwendung: Das Gel aus dem Innern der Aloe-Vera-Blätter soll bei kleinen Schnittwunden oder leichten Verbrennungen, Mückenstichen, leichtem Sonnenbrand und Akne schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken. Immer öfter wird Cremes und anderen Hautpflegeprodukten Aloe Vera-Gel zugesetzt. Es soll feuchtigkeitsspendend und hautglättend wirken. Allerdings ist das pure Gel sehr viel wirkungsvoller als Cremes oder Masken mit Aloe Vera.
2. Innere Anwendung: Bevor die Aloe Vera als Schönheitspflanze in Deutschland populär wurde, war sie für ihre abführende Wirkung durch die Wirkstoffe „Aloin“ und „Anthrachinone“ bekannt, die sich in der äußeren Pflanzenschicht befinden. Relativ neu ist die Verwendung von Aloe-Vera-Saft in Lebensmitteln wie Joghurt und Drinks. Innerlich eingenommen soll das Aloe-Gel den Darm entgiften und das Immunsystem stärken.


Aquarobic/ Aquagymnastik
  Das Buch "Aquagymnastik".
 

Aquarobic, auch Aqua- oder Wassergymnastik genannt, bezeichnet Bewegungsübungen im Wasser. Gymnastik im Wasser ist für alle geeignet, die ihre Wirbelsäule, Gelenke und Sehnen nicht übermäßig belasten dürfen oder wollen. Zusatzgeräte und musikalische Begleitung erweitern das Fitnessprogramm. Wasser ist 800-fach dichter als Luft und erfordert viel Kraft. Aber durch den Auftrieb des Wassers wird der Körper entlastet. Der Wasserdruck vertieft die Atmung, das heißt die Ausatmung wird einerseits erleichtert, die Einatmung andererseits erschwert - auf diese Weise aber die Atemmuskulatur trainiert.


Das Buch "Aromatherapie von A - Z".  
 

Einsatz von Duftstoffen und ätherischen Substanzen zur Stimulation von Psyche und Körper. Schon vor Jahrtausenden haben Menschen im alten Ägypten, in China oder Indien (Ayurveda) Räucherungen mit getrockneten Pflanzen, Gräsern, Harzen, Früchten und Rinden zur Reinigung, als Opfer für die Götter und auch zur Behandlung von Krankheiten durchgeführt. Duftende Salben aus zerstampften Blüten dienten kosmetischen Zwecken und der Linderung diverser Beschwerden. Teilweise wurden bereits Essenzen mit Hilfe spezieller Auszugsverfahren hergestellt, die u.a. zur Herstellung von Parfümölen dienten. Die heilenden Essenzen der Pflanzen stecken in Wurzeln, Blättern, Blüten, im Harz oder der Rinde. Eines der teuersten ätherischen Öle ist das Rosenöl. Um ein halbes Kilo Öl zu gewinnen, wird ungefähr eine Tonne Blütenblätter benötigt. Je nach Anwendung werden die ätherischen Öle in Aromalampen verdampft oder für Massagen, Einreibungen, Inhalationen oder Aromabäder verwendet. Ätherische Öle wirken über den Geruchssinn (Einatmen oder Inhalieren), über die Haut (Massageöle, Badezusätze, Umschläge Kompressen) und durch die innere Anwendung der Essenzen in therapeutisch verordneten Dosierungen.


Atemtherapie
  Das Buch "Atem-Techniken".
 

Einsatz von Atemtechniken zur Verbesserung körperlicher und seelischer Zustände. Das Atmen wird über das vegetative Nervensystem gesteuert. Umgekehrt kann das vegetative Nervensystem über den Atem beeinflusst und harmonisiert werden. Die Atemtherapie soll durch bewusstes Atmen das körperliche und seelische Gesamtbefinden eines Menschen verbessern und Störungen ausgleichen helfen. Die Atemtherapie versucht, Defizite auszugleichen und hilft dabei, auch in belastenden Situationen kontrolliert und richtig zu atmen. Die Atemübungen fördern die Sauerstoffaufnahme in der Lunge und lösen Muskelverspannungen.


Autogenes Training
Das Buch "Autogenes Training".  
 

(Auto-)suggestives Verfahren zur Entspannung. Aus dem Griechischen übersetzt heißt Autogenes Training: „Ein vom Selbst (autos) sich entwickelndes (gen= werden) systematisches Üben (Training)“. Autogenes Training wurde in den 30er Jahren als Methode der Selbsterfahrung von dem Psychotherapeuten und Nervenarzt Professor Johann Heinrich Schultz (1884-1970) entwickelt. Schultz befasste sich ursprünglich mit Hypnose, bis er feststellte, dass sich durch Suggestion und Vorstellungskraft das Gefühl der Entspannung auch selbst (autogen) herbeiführen lässt. Die konzentrierte Selbst-Entspannung beruht auf auto-suggestiven Formeln und leitet sich von der Hypnose ab. Es geht bei den Formeln inhaltlich um Wärme, Schwere, Herz, Atmung usw. (”Mein rechter Fuß wird ganz warm...”). Autogenes Training hilft den Übenden, auf das vegetative Nervensystem Einfluss zu nehmen und damit körperliche und seelische Störungen selbst auszugleichen. Durch die Entspannung können Ängste und innere Blockaden gelöst werden. Im Vergleich zu anderen Entspannungstechniken zeichnet sich Autogenes Training durch einen stark auto-suggestiven Charakter aus. Wer sich gegen solche Art von „Manipulation“ sperrt, hat es beim Autogenen Training schwer. Als alternative Entspannungstechnik eignet sich für diese Menschen die Progressive Muskelentspannung.


Ayurveda
  Das Buch "Ayurveda für jeden Tag".
 

Ursprung
Die Bezeichnung Ayurveda stammt aus dem Altindischen und setzt sich aus zwei Worten zusammen: Ayus (Leben) und Veda (Wissenschaft). Nach einer alten Definition ist der Zweck dieser Wissenschaft, „die Gesundheit des Gesunden zu erhalten und den Kranken zu behandeln“. Ayurveda versteht sich als umfassende Gesundheitslehre. Ayurveda, auch „Wissen um ein langes Leben“ genannt, ist Teil der vier heiligen Schriften (Veden) des Hinduismus und basiert auf der Vorstellung, dass der Kosmos sich mit seinen Fünf Elementen „Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther“ im menschlichen Organismus widerspiegelt. Der Mensch wird somit als Spiegelbild des Universums gesehen. Aus den Fünf Elementen sollen drei sich ergänzende Regelsysteme (Doshas) den menschlichen Organismus bestimmen und alle physischen und psychischen Abläufe im Menschen regulieren. Die drei Doshas sind: 1. Vata (Luft/ Äther): regelt Bewegung, Atmung und Nerventätigkeit
2. Pitta (Feuer/ Wasser): reguliert den Wärmehaushalt, den Stoffwechsel und die Verdauungsleistung
3. Kapha (Wasser/ Erde): reguliert den Flüssigkeitshaushalt und das Immunsystem.

Methode
Jeder Mensch soll eine unterschiedliche Gewichtung dieser Doshas in sich tragen. Ihre individuelle Verteilung soll die Persönlichkeit und die Gesundheit des Menschen bestimmen. Ziel der Behandlung ist es, zwischen den Doshas ein Gleichgewicht zu schaffen. Eine Störung der drei Doshas soll zu Krankheitssymptomen und zur Ablagerung giftiger Schlacken im Organismus führen. In der traditionellen Form des Ayurveda gibt es eine Vielzahl eigenständiger Medizinbereiche, u. a. Innere Medizin, Chirurgie, Geisteskrankheiten, Augenheilkunde, Ernährungslehre, Pflanzenheilkunde und Entspannungsverfahren (Yoga). Wichtige Elemente sind zudem Synchronmassagen (Abhyanga), Stirnölgüsse (Shirodara, s. auch Ölmassagen) und das Kräuter-Schwitzbad (Svedana). Äußerliche Öl-Anwendungen sind im Ayurveda weit verbreitet. Sie dienen nach ayurvedischen Vorstellungen dem Entzug von Giftstoffen aus der Haut oder den Schleimhäuten. Die ayurvedische Lehre legt großen Wert darauf, dass Medizin stets Vorsorge sein muss, um Krankheiten vorzubeugen. Sie sieht sich nicht als Konkurrenz zur Schulmedizin, sondern als Ergänzung hierzu.


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B

Bach-Blütentherapie
Das Buch "Der Original Bach-Blüten Check-up. Das Kartenset zur einfachen Anwendung der Bach-Blütentherapie".  
 

Blütenessenzen, deren jeweilige „Schwingungsfrequenz“ mit je einer negativen Seelenverfassung korrespondieren soll. Die Therapie wurde in den 1930er Jahren von dem englischen Homöopathen Edward Bach entwickelt (1886-1936). Als alternative Therapie wurde sie in den 1980ern neu entdeckt. Bachblüten sollen bei körperlichen, psychischen und psychosomatischen Erkrankungen hilfreich sein. 38 negative Seelenzustände (Angst, Eifersucht, Hass, Misstrauen etc.) sollen als körperliche Erkrankungen in Erscheinung treten. Um gesund zu werden, müssten die negativen Gefühle mittels harmonischer Schwingungen harmonisiert werden. Dazu gibt es ein Sortiment von 38 Blütenessenzen, deren jeweilige Schwingungsfrequenz mit je einer negativen Seelenverfassung korrespondiert. Bei den Essenzen handelt es sich um ”Wasserauszüge“ aus verschiedenen Pflanzen, die mit dem ”Schwingungsmuster” der jeweiligen Pflanze angereichert sind. Das ”angereicherte” Wasser wird mit Alkohol versetzt und im Verhältnis 1 : 240 mit Wasser verdünnt. Die hoch konzentrierten Essenzen müssen vom Anwender selbst verdünnt werden. Die Essenzen werden tropfenweise eingenommen.


Baden

Ein Bad kann nicht nur im Rahmen einer Kur erholsam und heilend wirken. Eine „Kurzkur“ in der eigenen Badewanne soll Wunder wirken: Empfehlenswert ist eine Badetemperatur von etwa 35 bis 37 Grad, damit der Kreislauf wenig belastet wird. Die Badedauer sollte etwa 20 Minuten betragen. Das lockert die Muskulatur und öffnet die Poren. Längere Bäder können die Haut und den Kreislauf belasten. Als Regel gilt: Je wärmer das Badewasser, desto kürzer die Badedauer. Allerdings können Schwitzbäder auch bis zu einer Stunde dauern. Es wird empfohlen, sich nach dem Baden kurz kühl abzuduschen, damit sich die Blutgefäße wieder zusammenziehen. Nach Verlassen der Wanne ist es sinnvoll, sich eine Ruhepause von 20 bis 30 Minuten zu gönnen. Aromaöle und Kräuter intensivieren die belebende bzw. beruhigende Wirkung. Ihre Heilstoffe gelangen über die Lunge in den Körper oder werden über die Poren der Haut eingeschleust. Der Zusatz von Baldrian zum Beispiel schwächt Nervosität, Eichenrinde lindert Hauterkrankungen; Eucalyptus tut gut bei Erkältungen mit Husten und Heiserkeit; Fichtennadeln beruhigen bei Nervosität und Schlafstörungen und lindern Muskel- und Gelenkschmerzen. Auch Kerzenlicht und Entspannungsmusik fördern das wohlige Empfinden.


Banja

Russicher Schwitzraum. Der russische Schwitzraum hat seine Herkunft in Sibirien. Die Temperatur beträgt ca. 70 Grad und die relative Luftfeuchte ca. zehn bis 40 Prozent. In der Mitte des Raumes steht ein Heizofen, in den ein Wasserkessel für Birkenzweige eingearbeitet ist, in dem der für die Haut und den Körper wertvolle Birkenwassersud köchelt. Beim Banjaritual wird dem Saunagänger mit Birkenzweigen Luft zugewedelt und mit diesen wird er auf Wunsch auch abgeklopft, um die Durchblutung zu fördern. Ein anschließender Eisabrieb und eine Teepause sorgen für Erholung. Während der Zeremonie ist der Raum mit dem Duft der Birkenblätter erfüllt.


Bikram-Yoga

Ein „Yoga-Update“, benannt nach dem Erfinder Bikram Choudhoury. Im Unterschied zum klassischen Yoga werden die Übungen in einem auf mindestens 32 Grad geheizten Raum praktiziert. Immunsystem, Herz und Kreislauf erhalten einen Kick, die Muskulatur entspannt sich durch die Wärme schneller.


Bio-Lifting

Auf die Haut wird ein stark durchblutendes Kräutergel oder Ampullen aufgetragen. Durch Musikelstimulationen mit zwei Elektroden, die an Niedrigfrequenzstrom angeschlossen sind, werden die Wirkstoffe an Stirn, Nase, Wangen und Kinn leichter in tiefe Hautschichten eingearbeitet. Als Resultat werden Fältchen geglättet, die Haut wird elastischer und straffer.


Body-Wrapping

Bei dieser Methode wird der Körper eingecremt und in Algen, Mineralschlamm oder Fango fest gewickelt. Die Durchblutung des Gewebes und die Lymphzirkulation werden dabei angeregt. Diese Art den Körper zu „entgiften“ ist unter anderem Teil der Cellulite-Behandlung.


Bürstenmassage

Methode der Körperpflege. Mit Hilfe einer Bürste wird die Haut massiert. Wichtig sei dabei, immer an der rechten Körperseite in kreisförmigen Bewegungen zu beginnen - zum Herzen hin. Zuerst sollen die Beine gebürstet werden, zunächst außen, dann an der Innenseite, von den Waden aufwärts. Das Gleiche gilt für die Arme: rechts beginnen und in Längsrichtung von der Hand zur Schulter bürsten; erst außen, dann innen. Dasselbe wird am linken Arm wiederholt. Die Brust wird von oben nach unten, entlang der Rippen zum Brustbein gebürstet. Die empfindlichen Brustwarzen werden dabei ausgespart. Abschließend wird die Bauchpartie behandelt: Dabei kreist die Bürste im Uhrzeigersinn um den Nabel herum. Die Borstenstärke sollte der individuellen Hautempfindlichkeit angepasst werden. Zum Trockenbürsten eignen sich besonders Bürsten mit Naturborsten, aber auch Luffaschwämme oder Massageprodukte aus rauhem Naturfasergewebe, wie Hanf oder Sisal. Ein anschließendes Einölen oder Eincremen erhöht das Wohlbefinden.


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C

Caldarium

Das Caldarium (von lat. calidus = heiß) ist Teil des römischen Bades und ist ein Dampf- und Inhalationsbad. Von Wänden, Bänken und der Decke geht eine gleichmäßige Wärmeausstrahlung von 42 bis 50 Grad aus. Das Caldarium zeichnet sich durch hohe Luftfeuchtigkeit (bis zu 100 Prozent). Hilft bei Erkältungen und lockert die angespannte Muskulatur.


Callanetics

Sanfte, behutsame Bewegungen. Strafft die Tiefenmuskulatur und die Haut, festigt das Gewebe und baut Fett ab.


Cleopatra-Bad

Das Cleopatra-Bad ist ein rückfettendes, reinigendes „Bad“. Entweder man badet in Stuten- oder Kuhmilch und Ölen oder man wird in ein mit Stuten- oder Kuhmilch und Ölen getränktes Vlies gewickelt und entspannt sich auf einem Wasserbett. Hierbei wird das Hautbild verbessert und das körperliche Wohlbefinden gesteigert.


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D

Dampfbäder
  Das Buch "Sauna und Dampfbad. Wellness für Körper und Geist
".
 

Geschlossene feucht-warme Räume mit Sitz- und Liegemöglichkeit. Dampfbäder waren zu Zeiten des Römischen Reiches sehr populär. Bereits in der Frühgeschichte der Menschheit gab es Steinschwitzbäder. Kelten, Angelsachsen und Germanen entwickelten eine nordische Art des Dampfbadens. Griechen, Römer, Perser und Türken schufen hingegen eine mediterrane Dampfkultur. Dampfbäder zeichnen sich durch die feuchte Wärme mit 100 Prozent Luftfeuchtigkeit und nicht zu heißen Temperaturen (ca. 45 bis 50 Grad) aus. Sie entfalten eine wohltuende Wirkung auf angespannte Nerven und verkrampfte Muskeln. Die Hautporen öffnen sich und werden porentief gereinigt. Siehe auch Danarium, Hamam und Römisch-Irisches Bad.


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F

Fango (-kur)

Anwendung von erwärmtem, mineralhaltigem Schlamm auf der Haut. Bereits in der Spätantike hat man die Wärmetherapie äußerlich angewendet und den Schlamm von heißen Mineralquellen aufgetragen. Der Fango (siehe auch Schlammkur) ist das italienische Wort für heißen, geruchlosen Mineralschlamm aus Vulkanerde, der nach alter Tradition in „Euganeischen Becken“ reift. Der Schlamm steht in direktem Kontakt mit fließendem Thermalwasser, Sonnenlicht und Luft. Es ist bewiesen, dass ein als „Reifung“ bezeichneter Prozess erforderlich ist, damit der Fango zum Arzneimittel wird. Während dieses Prozesses wird der Fango nach und nach mit organischen Substanzen angereichert, die aus ihm den „reifen Fango“ machen und die Optimierung der therapeutischen Wirkung garantieren. Die flüssige Komponente, d.h. das salz-, brom- und jodhaltige Wasser, spielt eine sehr wichtige Rolle bei diesem Reifeprozess. Die feste, kalte Masse wird in speziellen Öfen auf 60 bis 70 Grad erhitzt. Zur Therapie gießt man den Fango auf eine Plastikfolie ca. zwei Zentimeter dick aus und lässt ihn dann auf etwa 50 Grad abkühlen. Der Körper kommt in heiße Fango-Packungen eingepackt ins Schwitzen, was zur Gefäßerweiterung sowie zur Beschleunigung des Blutkreislaufes führt. Des weiteren regen die Algenbestandteile im Fango die Produktion schmerzstillender Substanzen (Endorphine) an. Eingesetzt werden Fango-Packungen dort, wo Wärme einen positiven Einfluss hat, etwa zur Linderung von rheumatischen Beschwerden und Verspannungen. Die Mineralsalze des Thermalwassers bringen den Säurehaushalt der Haut wieder ins Lot und können selbst Linderung bei Schuppenflechte bringen.


Farbtherapie
Das Buch "Farbtherapien".  
 

Einsatz von Farben zur Erzielung gesundheitlicher Effekte.
Ursprung
Schon die alten Chinesen und die Ägypter nutzten das Wissen über Farben, um Kranke zu behandeln. In Ägypten baute man „Farbtempel“ mit unterschiedlichen Räumen, die jeweils in einer anderen Farbe gehalten waren. Je nachdem, welche Farbe ein Kranker benötigte, wurde er in einen dieser Räume gebracht, um dort ein heilsames Farbbad zu nehmen. Die Chinesen dagegen bestrichen z.B. Darmkranke mit gelber Farbe und ließen das Licht durch gelbe Vorhänge ins Zimmer dringen. Im europäischen Kulturkreis war der Dichter Johann Wolfgang von Goethe einer der ersten, der sich intensiv mit der Wirkung von Farben auf die menschliche Psyche beschäftigte.
Methode
Die Farbtherapie postuliert eine positive Wirkung von Farben auf Körper und Psyche. Dabei wird zum Beispiel zunächst die Mangelfarbe bestimmt. Ihrem Licht wird der Patient dann etwa 30 Minuten ausgesetzt. Das Farblicht soll den Organismus über Impulse regulieren, die vom Auge aufgenommen, an das Gehirn weitergeleitet und von dort aus an die Schwachpunkte „gefunkt“ werden. Außerdem ist die Haut in der Lage, Farbschwingungen aufzunehmen und deren Wirkung ins Innere des Körpers weiterzuleiten. Zu den besonders empfänglichen Punkten sollen die Akupunkturpunkte gehören. Vertreter der Farb-Therapie gehen davon aus, dass es im menschlichen Körper Leitungsbahnen für Licht gibt, die exakt dem Verlauf der Meridiane in der Traditionellen Chinesischen Medizin entsprechen. Energieblockaden sollen sich ähnlich wie bei der Akupunktur lösen, so dass gesunderhaltende Energie wieder fließen kann. Gelb- und Rottöne sollen stimulieren. Zartes Grün soll die Kreativität beflügeln. Grün ist Symbol für Wachstum, Natürlichkeit und Harmonie. Gelb soll entspannend wirken und steht für Licht, Heiterkeit und Lebensfreude. Blau soll die Wundheilung beschleunigen und Schmerzen lindern.


Fasten
  Das Buch "Wie neugeboren durch Fasten. GU Ratgeber Gesundheit".
 

Zeitlich begrenzter Nahrungsverzicht.
Ursprung
Das Heilfasten geht auf Hippokrates, den „Vater der Heilkunde“ (460-377 v.Chr.) zurück. Das Fasten an sich ist ein Ritual, das in allen Weltreligionen praktiziert wurde und wird, um leiblichen Versuchungen zu entrücken und sich statt dessen auf Geist und Seele zu konzentrieren. Fasten hat die Bedeutung von Reinigung und Opfer oder ist ein Zeichen von Buße.
Methode
Das heutige (Heil-)Fasten hat oft medizinische Aspekte und wird vor allem bei Krankheiten wie Adipositas (krankhaftes Übergewicht), Rheuma , Leber-, Darm- und Hauterkrankungen angewandt. Aber auch um ein paar Kilos abzunehmen, scheint Fasten eine vielversprechende Maßnahme zu sein. Beim Fasten wird für eine bestimmte Zeit völlig oder teilweise auf Essen verzichtet. Statt dessen steht viel Flüssigkeit im Vordergrund. Wenn der Körper keine oder nur wenig Nahrungsenergie erhält, stellt er sich auf den sogenannten Hungerstoffwechsel um, d.h. der Körper verbraucht nur sehr wenig Kalorien und beansprucht seine eigenen Energiereserven von Kohlenhydraten in Leber und Muskeln. Nach ca. vier bis fünf Tagen sind diese Reserven erschöpft. Die Versorgung des Gehirns muss jedoch weiterhin gewährleistet bleiben. Dazu bedient sich der Stoffwechsel nun der Eiweiß- und Fettreserven. Dabei fallen sogenannte Ketonkörper an, Säuren und Azeton. Der saure Mundgeruch und unangenehme Körpergeruch sind ein Zeichen dafür. Bei zu langem Fasten kann der Angriff auf die Ersatz-Energiereserven gefährlich werden, da es zu einem bedrohlichen Abbau von Muskeleiweiß (z.B. von Organen wie dem Herz) kommen kann. Auch bei kurzzeitigem Fasten können Erschöpfungszustände und Kreislaufprobleme auftreten. Deshalb sollten Fastenkuren unbedingt nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen!!! Beim längeren Fasten werden Endorphine (Glückshormone = Serotonin) freigesetzt, die dem Fastenden das Hungern erleichtern und seine Stimmungslage „aufheizen“. Ein wichtiger Aspekt des Heilfastens ist das „Entschlacken“.


Feldenkrais
Das Buch "Feldenkrais. Übungen für jeden Tag".  
 

Körpertherapeutisches Verfahren, das sich durch die Behutsamkeit und Bewusstheit der Anwendung auszeichnet. Gründer der Feldenkrais-Methode war der Kernphysiker Dr. Moshé Feldenkrais (1904 - 1984). Feldenkrais entwickelte die These, dass das Erlernen neuer körperlicher Bewegungsmuster mit neuen psychischen Reaktionsmustern verbunden ist. Fehlkonditionierte Haltungs- und Bewegungsmuster werden bewusst gemacht und durch behutsame Bewegungsmuster wieder ins Lot gebracht. Heute zählt die Feldenkrais-Methode zu den gängigsten Körpertherapien.


Fengh Shui
  Das Buch "Feng-Shui-Praxis. Gesundheit und Wohlstand durch harmonische Raumgestaltung".
 

Chinesische Lehre vom harmonischen Leben und Wohnen.
Ursprung
Wörtlich übersetzt heißt Feng Shui „Wind und Wasser“. Der Wind symbolisiert die Kraft und Energie des Himmels, das Wasser die Kraft der Erde. Feng Shui kommt aus China und gründet auf der taoistischen ca. 2000 Jahre alten Weisheit, dass der Mensch nur gesund und glücklich ist, wenn auch sein Lebensumfeld mit der Lebensenergie („Qi“) des Kosmos im Einklang steht. Der eigentliche Ursprung liegt im taoistischen Ahnenkult Chinas. Auch der Bestattungsort eines Verstorbenen wird so ausgewählt, dass er sich auch nach seinem leiblichen Tod dort wohl fühlt.
Methode
Der freie Fluss des „Qi” kann nur ungehindert fließen, wenn Yin und Yang (siehe TCM) im Fließgleichgewicht sind. Bei Missachtung der kosmischen Gesetze sind Disharmonien und Krankheiten die Folge. Möbel werden so aufgestellt, dass sie gutes Feng Shui erzeugen. Schreibtische zeigen z.B. nach Norden, Betten nach Osten (Kinderbetten nach Westen). Yin-Plätze (dunkle Ecken) werden mit Yang-Gegenständen (z. B. einer hellen Lampe) harmonisiert. Spiegel, Wasserbecken und Aquarien werden so aufgestellt, dass sie „schlechtes” Feng Shui ausgleichen. Mit Hilfe eines Kompasses, dem Lo-p’an, werden die Himmelsrichtungen mit den Fünf Elementen des I-Ging („Buch der Wandlungen”, ein Orakelkompendium, das in symbolhafter Weise Lösungswege für Probleme anbietet), der Sonnen- und Mondbahn sowie den astrologischen Daten der Hausbewohner in Einklang gebracht. Aus den Berechnungen werden die Maßgaben für Neu- und Umbauten, sowie energieausgleichende Hilfsmittel hergeleitet.


Fünf Tibeter
Das Buch "Die Fünf Tibeter / Der Sechste Tibeter".  
 

Die fünf „Tibeter“ sind eine Abfolge von fünf relativ einfachen Körperübungen. Die Übungen versprechen Ruhe und Konzentration, gelten gar als Jungbrunnen. Täglich werden 20 bis 30 Minuten für die fünf „Tibeter“ eingeplant. Mit diesen Übungen sollen sich angeblich schon seit Jahrtausenden Mönche in den Hochtälern des Himalaja gesund und jugendlich fit gehalten haben. Die fünf „Tibeter” sollen der „Reinigung und Revitalisierung auf allen Ebenen” dienen, vor allem der „Harmonisierung von Chakra- und Meridianenergien”. Die „Fließgeschwindigkeit der Gehirn- und Rückenmarkflüssigkeit” soll sich erhöhen, wodurch eine Vielzahl von Störungen behoben werden soll. Die fünf Übungen sollen täglich bis hin zu 21-maliger Wiederholung praktiziert werden. Eine sechste Übung, in 3-facher Wiederholung, dient angeblich dazu, die „Sexualenergie zu einem höheren Nutzen umzuleiten”.


Fußreflexzonenmassage
  Das Buch "Reflexzonenarbeit am Fuß
".
 

Massage der Füße zur Stimulation von erkrankten Organen und Körperbereichen. Schon verschiedene antike Völker kannten die Fußreflexzonenmassage, so zum Beispiel im alten Ägypten, Indien und China. Die Methode stammt neuzeitlich aus den USA, wo sie von dem amerikanischen HNO-Arzt Dr. William Fitzgerald 1917 erstmals publiziert wurde (unter Berufung auf indianische Volksmedizin). Die Therapie basiert darauf, dass sich auf den Fußsohlen so genannte Reflexwege befinden, die zu allen anderen Organen des Körpers führen. Durch eine Druckpunktmassage der entsprechenden Zonen sollen sich eventuelle Störungen der inneren Organe beeinflussen lassen. Der Klient liegt bei der Behandlung in der Regel auf dem Rücken. Der Therapeut beurteilt das Aussehen der Füße und tastet sie ab. Dann massiert er die Füße, besonders die belasteten Reflexzonen. Die Behandlung dauert beim ersten Mal bis zu 60 Minuten, die Folgetermine sind kürzer.


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G

Güsse

Wasser wird über bestimmte Körperregionen gegossen zur Verbesserung der Blutzirkulation.


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H

Hamam

Hamam bezeichnet ein türkisches oder orientalisches Bad. Die ersten Hamams entstanden im 8. Jahrhundert am Jordan, tauchten dann in Syrien und Jordanien auf, vor allem aber in der Türkei. Die „Seele“ des orientalischen Hamam ist der Bauchstein, der Göbbek, ein beheiztes, kniehohes Podest, auf das sich der Badegast legt, um sich mit Wärme voll zu tanken. Der erste Weg führt in den „Maslakh”, den Ruheraum. Im nächsten Raum, dem „Sogukluk”, liegt die Temperatur bei 30 bis 40 Grad. Hier kann man sich mit der Bürste massieren (lassen). Dann geht es ins eigentliche Dampfbad, dem „Halvet”, bei einer Temperatur von ca. 45 Grad. Die Abfolge der vier Räume hat gute Gründe: Die Temperatur wird langsam gesteigert, so dass die Erwärmung stetig erfolgt und der Kreislauf nicht zu sehr belastet wird. Der Mix aus Dampf und Wärme löst alte Hautschüppchen, die man sich bei einer anschließenden Seifenmassage (durch den „Tellak”, den Hamam-Meister) abwaschen lassen kann. Der Hamam-Meister führt auf einer Massagebank ein Reinigungsritual durch, indem er den Körper zunächst kräftig massiert und dann mit einem Handschuh aus Ziegenhaar alte Hautschüppchen abrubbelt. Wassergüsse - von anregend kühl bis wohlig warm - verbessern die Durchblutung und den Stoffwechsel.


Heubad, Heuwickel

Körperpackung unter Verwendung von (in der Regel) feuchtem Heu. Die erste schriftliche Erwähnung des Heubades findet sich in dem 1803 erschienenen Buch „Balneotechnik oder Anleitung Kunstbäder zu bereiten und anzuwenden“ des Arztes Th. Schreger, wobei sich aus dem Text entnehmen lässt, dass der Brauch des Heubades wesentlich älter ist. Er beschreibt die heilende und schweißtreibende Wirkung der ätherischen Öle, die zu einem deutlichen Rückgang von krankhaften Wasseransammlungen (Ödeme) im Körper führen. Das Heubad ist eigentlich ein Heuwickel. Der Körper wird mit eingewässertem Heu eingepackt. Durch die sich entwickelnde Wärme werden die Inhaltsstoffe des Heus aufgeschlossen und können so ihre gesundheitliche Wirkung entfalten. Die Temperatur beträgt ca. 40 bis 42 Grad und die Behandlungsdauer ca. 20 bis 25 Minuten.


Hydrojet

Der Hydro-Jet ist ein Überwasser-Massage Gerät. Während einer Überwasser-Massage strahlt die Wärme des Wassers bis in tiefe Gewebeschichten und fördert die Durchblutung des Körpers. Die sanfte Kraft des Wassers aktiviert den Stoffwechsel, lockert die Muskulatur, löst Verspannungen und Verhärtungen ohne Kreislaufbelastung oder Nachschwitzen.


Hydromassage

Massage des ganzen Körpers durch über 100 rotierende Hochdruckdüsen unter Zugabe von Algen und ätherischen Ölen im frischen Meerwasser. Durch die Druckmassage nimmt der Körper die wichtigen Mineralstoffe des Meerwassers, Bestandteile der Öle und Algen gut auf.


Hydrotherapie
Das Buch "Hydrotherapie und Balneotherapie. Theorie und Praxis".  
 

Heilen bzw. Behandeln mit Wasser. „Hydro“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet Wasser. Die Anwendung von Wasser zu medizinischen Zwecken ist schon sehr alt. Zeugnis sind die prächtigen Thermen, die die Römer in ihren antiken Städten errichteten. Die Hydrotherapie (Wassertherapie) zählt auch zu den von Pfarrer Sebastian Kneipp formulierten „Fünf Säulen“ der klassischen Naturheilverfahren. In der Hydrotherapie (siehe auch Medizinische Bäder und Kneippkur) werden neben den mechanischen Reizen des Wassers auf der Haut vor allem seine Eigenschaft als idealer Träger von Wärme und Kälte genutzt.


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I

Infrarot Wärmekabinen

Achtung, jetzt wird’s etwas kompliziert! Infrarot Kabinen erzielen ihre Wirkung nicht über heiße Raumluft (= Temperatur), wie z. B. bei einer finnischen Sauna, die erst mit relativ hohem Energieaufwand erhitzt werden muss. Der weitaus größte Teil der von den Infrarotstrahlern ausgesendeten Strahlen wird erst beim Aufreffen auf den Körper (also nicht bereits in der Raumluft) in Wärme umgewandelt. Je nach unmittelbarer Eindringtiefe treten die Infrarotstrahlen im Körper in direkte Verbindung mit den Wassermolekülen des Körpers, der ja zu mehr als 70 Prozent aus Wasser besteht. Die Wassermoleküle nehmen diese Schwingungen auf und werden somit – auf ganz natürliche und sanfte Art – auch selbst zur Strahlungsquelle dieser Frequenz. Bis hin zu einem wohligen Wärmegefühl auch in die Tiefen des Körpers. Während Infrarot A-Strahlen mehr als fünf Millimeter und Infrarot B-Strahlen unmittelbar mehr als zwei Millimeter tief in den Körper eindringen, erreichen Infrarot C-Strahlen unmittelbar nur die Hautoberfläche.


Irisches Dampfbad

Ein Irisches Dampfbad besteht aus Feucht-Warmluft-Räumen. Als erstes begibt man sich in einen Raum mit 25 bis 35 Grad Celsius Lufttemperatur, den die Römer Tepidarium (siehe auch Tepidarium) nannten. Bürstenmassagen unterstützen den Vorgang der Erwärmung durch die Durchblutung der Haut. Wenn man mäßig zu schwitzen beginnt, wird die nächste Kammer mit einer etwas höheren Temperatur von 40 bis 55 Grad Celsius aufgesucht. Das Schwitzen wird dadurch gesteigert. Danach folgt eine Abkühlung mit kalten Güssen aus Schlauch und Brause oder im Tauchbecken. Im Anschluss daran ist eine Ruhephase nötig. Der zweite Gang beginnt wieder mit den ersten beiden Räumen und anschließend mit dem irischen Dampfbad: Dieser Raum ist dicht mit Dampf erfüllt, so dass man kaum einen Meter weit sehen kann. Durch die Feuchtigkeit verwandelt sich das Atmen in einen Inhalationsprozess. Die Sitzbänke im Dampfbad, mehr zu ertasten als zu sehen, sind oft in die Höhe gestaffelt: Je höher, desto wärmer, je näher der Dampfquelle, desto nasser. Die Grundtemperatur des Dampfbads liegt deutlich unter der einer Sauna. Nicht starkes Schwitzen ist das Ziel, sondern Öffnung der Hautporen und Tiefenbefeuchtung der Haut. Auch nach dem Verlassen des Dampfbads ist Abkühlung vorgeschrieben, gefolgt von einer Entspannungspause.


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J

Jet-Massage

Massage mit einem Meerwasserstrahl, der mit einem hohen Druck auf den Körper gerichtet wird und kräftigend wirkt, den Kreislauf fördert und den Abbau von Fettgewebe unterstützt.


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K

Kneipp-Kur

Naturheilverfahren, das auf den Begründer Sebastian Kneipp zurückgeht. Die Wurzeln dieser therapeutischen Technik gehen auf Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) zurück. „Wasser treten” und „kalte Güsse” sind im Allgemeinen die Anwendungen, die man mit dem Namen Kneipp verbindet. Die Geschichte der Wasseranwendung lässt sich bis in die Frühgeschichte dokumentieren und lebte in unterschiedlichen Traditionen fort. Die Kneipptherapie ist ein ganzheitliches Verfahren, das aus fünf Komponenten besteht:
1. Wassertherapie (siehe auch Hydrotherapie)
2. Kräuteranwendungen (siehe auch Heubad)
3. Bewegungstherapie
4. Ernährungs- und
5. Ordnungstherapie (heilende Ordnung der Seele).


Kraxenofen

Ofenbau, an dem Heu erwärmt wird, mit Sitzgelegenheit. Heu wurde über Jahrhunderte per Hand eingebracht und auf dem Rücken in Kraxen (Rückentragekörbe) zu Tal getragen. Die ätherischen Öle des Heus werden in der Naturheilkunde in Form von Heubädern oder im modernen Kraxenofen angewandt. Der Gast sitzt am Ofen, während der würzige Kräuterdampf an seinem Rücken aufsteigt. Die schonende Erwärmung des Heus tief im Kraxenofen löst die natürliche Verbindung Cumarin. Diese heueigene Heilsubstanz wird über die Haut und die Atemwege aufgenommen. Cumarin ist uns als Substanz des Waldmeisters bekannt und wirkt entspannend und beruhigend, entzündungs- und ödemhemmend.


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L

Laconium

Schwitzbad, trockener Warmraum. Das Laconium, vermutlich benannt nach der Volksgruppe der Lakonier, wird heute nach dem Muster eines altrömischen Schwitzbades gebaut. Bei einer gleichbleibenden Temperatur von ca. 55 bis 65 Grad mit sich langsam entwickelnder Strahlungswärme aus dem Fußboden, den Wänden und Sitzbänken kommt der Körper in der Regel nach rund 15 Minuten ins Schwitzen. Ätherische Öle unterstützen die Wirkung der Wärme. Ein Aufenthalt im Laconium kann bis zu einer Stunde dauern.


La-Stone-Therapie

Bei dieser ursprünglich schamanistischen Heilmethode wird der Körper mit anregenden Aroma-Ölen eingerieben. Anschließend legt man rund geschliffene, erhitzte Lavasteine auf die wichtigsten Energiezentren. Das sind Bauch, Herz und Stirn. Abschließend folgt eine Massage mit warmen und eiskalten Steinen, wodurch der Körper durch die Heiß-Kalt-Reize stimuliert wird.


Lichttherapie / Heliotherapie
  Das Buch "Die heilende Kraft des Lichts. Der Einfluß des Lichts auf Psyche und Körper".
 

Behandlungen mit Hilfe der Lichtstrahlung.
Ursprung
Die ersten dokumentierten Lichtbehandlungen liegen einige Jahrtausende zurück. Von den alten Ägyptern ist bekannt, dass sie spezielle Räume konstruierten, in denen sie Kranken je nach Symptomatik spektralzerlegtes Sonnenlicht verabreichten. Im antiken Griechenland wurde dann der Begriff der „Heliotherapie“ (= Lichtbehandlung) geprägt. 1903 erhielt der dänische Arzt Prof. Dr. Niels Rynberg Finsen aufgrund seiner wissenschaftlichen Arbeit über den Einsatz der Lichttherapie den Nobelpreis für Medizin. Seit 1987 wird in Deutschland Lichttherapie offiziell angewendet (nicht zu verwechseln mit Farblicht-Therapie!).
Methode
Licht hat heilende Wirkung. Die Lichttherapie verwendet Vollspektrum-Licht sehr hoher Lichtstärken und filtert UV- und Infrarot-Anteile aus. Durch apparative Lichttherapie kann eine Lichtmenge verabreicht werden, wie sie in den Herbst- und Wintermonaten durch die natürliche Sonnenstrahlung nicht verfügbar ist. Eingesetzt wird die Lichttherapie zu medizinischen Zwecken bei :
- Winterdepression (Saisonal abhängige Depression = SAD): In der dunklen Jahreszeit klagen viele Menschen über Leistungsmangel und Energielosigkeit. Der Mangel an natürlichem Tageslicht verursacht Befindlichkeitsstörungen bis hin zur saisonalen Depressionen.
- Schichtarbeit und Schlafstörungen: Schlafstörungen (Verschiebung der Schlafphasen) können eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität darstellen und Ursache für viele körperliche und seelische Erkrankungen sein.
- Störungen der „inneren Uhr“: Diese Störungen treten besonders bei Fernflügen auf (Jet-Lag) . Die körpereigene „Uhr“ wird verstellt, wenn Tageslicht und Dunkelheit in anderen Zeitzonen zur „falschen“Zeit stattfinden.
Der Patient sitzt zwei Wochen täglich vor einem Lichtgerät mit hoher Lichtstärke. Dabei ist es wichtig, dass er die Augen offen hält; denn die Wirksamkeit des Lichtes wird über die Netzhaut der Augen vermittelt.


Lomi Lomi Nui

Diese Entspannungsmethode kommt aus Hawaii. „Lomi“ bedeutet drücken, kneten, reiben, „Nui“ heißt einzigartig, groß. Lomi Lomi Nui ist ein Mix aus Bindegewebsmassage, Energiearbeit und sanfter Gymnastik. Zum Massieren werden - mit Ausnahme im Gesicht, bei den Ohren oder am Bauch - vor allem die Unterarme benutzt.


Lulur

Ingwer-, Zitronengras- oder Sandelholzöle kommen bei diesem Entspannungs-, Reinigungs- und Schönheitsritual zum Einsatz, das seinen Ursprung auf Java hat. Die Massage regt den Stoffwechsel an. Darauf folgt ein Ganzkörperpeeling mit exotischen Gewürzen, eine Joghurt-Maske zur Erfrischung der Haut und ein Blütenbad. Zusätzlich verhilft traditionelle Musik aus Indonesien zu weiterer Entspannung von Körper und Seele.


Lymphdrainage
Das Buch "Manuelle Lymphdrainage in der Ganzheitskosmetik".  
 

Der Ausdruck setzt sich aus dem lateinischen Wort „lympha” für klares Wasser und dem französischen Wort „drainage” für Entwässerung zusammen. Das Lymphgefäßsystem hat eine entscheidende Funktion bei der Entsorgung der Gewebeflüssigkeit. Mit Hilfe von ca. 800 Filterstationen (Lymphknoten) wird die passierende Lymphflüssigkeit gereinigt. Bakterien, Stoffwechselprodukte und Schadstoffe werden abgefangen und von so genannten Fresszellen vernichtet, bevor die Lymphe in den Blutkreislauf gelangt. Darüber hinaus leitet das Lymphsystem Flüssigkeit aus dem Gewebe ab und führt sie dem Blutkreislauf zu. Die manuelle Lymphdrainage ist, vereinfacht ausgedrückt, eine „Entstauungstherapie”, um mit sanften, kreisenden Bewegungen und Ausstreichungen bei gestauter Flüssigkeit (Ödem) den Lymphabfluss zu steigern und den venösen Blutrückfluss zu verbessern. Durch das Streichen des Gewebes wird die im Gewebe angesammelte Flüssigkeit wieder zurück in die Blutbahn geführt und kann so über die Nieren ausgeschieden werden, d.h. dass die Entstauung eine Entwässerung zur Folge hat. Durch die sanften Streich- und Kreisbewegungen der Fingerspitzen unterscheidet sich die Lymphdrainage von den festen Handgriffen der klassischen Massage.


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M

Massage
  Das Buch "Massage. Über 30 Anwendungen für Entspannung und Gesundheit".
 

Ursprung
Das Wort „Massage“ hat seinen Ursprung im Griechischen: „massein“ heißt übersetzt „kneten“. Schon im Altertum wurde die klassische Massage eingesetzt, um die sportlichen Leistungen der Athleten zu verbessern. Aber nicht nur bei den Griechen, sondern auch bei den Ägyptern, Persern, Römern, Japanern und Chinesen, war die Massage als Heilmittel bekannt und begehrt. Im Mittelalter ging die Bedeutung der Massage durch den körperfeindlichen Einfluss der Kirchen verloren. Erst in der neueren Zeit wurde die Massage durch wissenschaftliche Untersuchungen wiederentdeckt.
Methode
Die Klassische Massage behandelt in erster Linie schmerzhafte Muskelverspannungen und -verhärtungen. Auch Kopfschmerzen oder Erschöpfungssyndrome sprechen auf verschiedene Massageformen gut an. Bei der klassischen Massage werden verschiedene manuelle Techniken angewandt, die unterschiedliche Wirkungen auf Haut, Unterhaut und Muskulatur durch unterschiedlich starke Berührungsreize haben. Streichende Bewegungen führen Lymphflüssigkeit in den venösen Blutfluss zurück (siehe Lymphdrainage), Kneten dehnt und entspannt Muskelfasern, Hin- und Herreiben fördert die Durchblutung, Klopfen steigert neben der Durchblutung die Muskelspannung und die Vibrationstechnik lindert Schmerzen und entspannt. Hormonell bewirkt eine Massage die Ausschüttung des „Glückshormons“ Serotonin. Eine weitere Theorie besagt, dass durch ein verzweigtes Netz von Nervenbahnen Reize im ganzen Körper weiter geleitet werden, auch zu den inneren Organen. Jedes Organ hat seine zugeordnete Reflexzone auf der Haut, so dass die Massage des jeweiligen Bereichs nicht nur die Durchblutung in der Haut, sondern auch im zugeordneten Organ fördert (siehe Reflexzonenmassage). Bei der Massage wird aber auch das Zusammenwirken von Körper und Seele spürbar. Denn es ist nicht nur die mechanische Einwirkung auf den Körper, die einen Effekt erzielt, sondern die Berührung lässt auch eine unsichtbare Energie fließen und tief wirken. Viele Menschen haben zu wenig Hautkontakt und empfinden daher die Streicheleinheiten als besonders wohltuend für Körper und Seele. Fünf Millionen Nervenenden, die sich unter einem Quadratzentimeter Haut verbergen, übermitteln den sanften Druck der Berührung (Streicheln) an das Gehirn, das uns mit einer Dosis Endorphin (stimmungsaufhellendes Hormon) und dem Sexualhormon Oxytocin beglückt. Der Fachausdruck hierfür ist „Taktile Stimulation“.


Meditation
Das Buch "Gesund durch Meditation. Sonderausgabe. Das große Buch der Selbstheilung".  
 

Definition
„Meditation“ lässt sich von dem lateinischen Wort „meditatio“ ableiten und heißt u.a. religiöse Versenkung. Die Meditation ist für die meisten östlichen Religionen ebenso grundlegend wie das Gebet für das Christentum, den Islam und das Judentum. Während im Gebet in der Regel Zwiesprache mit Gott gehalten wird, kann sich die Meditation auch nur auf das Versenken in einen besonderen Bewusstseinszustand beschränken.
Ursprung
Die Tradition der Meditation lässt sich in Indien am weitesten zurückverfolgen. In China entwickelte sich daraus die Chan- und in Japan die Zen-Meditation. Östliche Formen der Meditation erreichten im 19. und vor allem im 20. Jahrhundert auf verschiedenen Wegen die westliche Welt. Viele Menschen lernten die Meditation durch den Buddhismus und durch Yoga kennen. Heutzutage wird die Meditation häufig auch als nichtreligiöse Methode zur Entspannung und zum Abbau von Stress eingesetzt. Absicht und Ziel einer Meditation ist es in der Regel, den ständigen Fluss von Gedanken zu unterbrechen und sich „in Stille” zu üben.
Methode
Zu den bekanntesten Verfahren zählt das buddhistische Za-Zen im Lotussitz: Der Meditierende sitzt mit überkreuzten Beinen auf einem Kissen, seine Hände ruhen ineinander gelegt im Schoß, wobei die Daumen einander berühren. Die Augen sind leicht geöffnet und auf einen Punkt auf den Boden gerichtet. Der Atem geht leicht und langsam. Aufsteigende Gedanken werden registriert, aber nicht weiter verfolgt. Von großer Bedeutung ist die regelmäßige und tägliche Übung. Ob im Schneider-, Lotus- oder Fersensitz, auf einem Stuhl oder Meditationsbänkchen: das wichtigste ist die aufrechte Haltung, damit der Atem gleichmäßig fließen kann. Vor allem die Ausatmung sollte lang und tief sein. Meditation erfordert Geduld und Disziplin. Untersuchungen haben ergeben, dass sich bei der Meditation im Gehirn die Alpha-Wellen, die normalerweise nur im Wachzustand auftreten, verstärken und gleichzeitig auch langsamere Theta- und Delta-Wellen auftauchen, die sonst nur im Tiefschlaf vorkommen. Der gesamte Stoffwechsel schaltet einen Gang zurück. Der elektrische Hautwiderstand, der bei Angst und Stress zurückgeht, steigt an.


Medizinische Bäder

Spezielle Bäder sind :
Bewegungsbäder: Als intensives Muskel- und Kreislauftraining entlasten sie durch den Auftrieb des Wassers das Skelettsystem bei gleichzeitig neuronaler Entspannung. Empfehlenswert sind Bäder für das Aufbautraining geschwächter Muskeln und bei neurologischen Erkrankungen.
Kohlensäurebäder: Kohlendioxidhaltige Bäder fördern die Durchblutung und sind induziert bei Durchblutungsstörungen, arterieller Verschlusskrankheit und chronischer Venenschwäche. Außerdem wirken sie sich positiv auf Herz und Kreislauf aus.
Moor- und Schlammbäder: Moor- und Schlammpackungen werden mit etwa 42 bis 48 Grad Celsius für etwa 20 Minuten auf die erkrankten Körperstellen aufgelegt. Moorbäder sind dagegen maximal 40 Grad Celsius warm. Die Moorbehandlungen helfen bei chronischem Rheuma, nach Verletzungen am Bewegungsapparat, bei chronischen Entzündungen des Verdauungstrakts, der harnableitenden Organe und Regelschmerzen.
Schwefelbäder: Schwefelverbindungen regen die Durchblutung der Haut an, zerstören freie Sauerstoffradikale und wirken antibakteriell, heilend bei Neurodermitis, Akne und chronischen Ekzemen sowie chronischen Gelenkerkrankungen.
Solebäder: Sie enthalten bis zu 6 Prozent Kochsalz. Sole mit mindestens 1,4 Prozent Salz verstärkt den Auftrieb. In Konzentrationen von 2 bis 6 Prozent gibt die Haut Flüssigkeit ab und destabilisiert die Hornschicht, was Schuppen erfolgreich entfernt. Durch Einlagerung von Salzkristallen wird die Hornschicht transparenter, d.h. die Haut wird konditioniert für eine eventuell anschließende Ultraviolett-Therapie. Stark salzhaltiges Wasser lindert alle Formen von Rheuma und hilft bei Hauterkrankungen wie Akne oder Ekzemen.


Moorbäder

Moor hat kann nicht nur lange Wärme halten, sondern gibt die Wärme auch nur langsam an den Körper ab. So kommt eine langsame, lang anhaltende Wärmewirkung zustande, die tief in den Körper eindringt. Deshalb können Moorbäder Temperaturen von weit über 40 Grad haben und es wird nicht heißer empfunden als ein heißes Bad von 37 Grad Celsius. Nach dem Moorbad verflüchtigt sich die in der Tiefe des Körpers gespeicherte Hitze nur langsam, es kommt oft zum so genannten Nachschwitzen. Da beim Moorbad auch der Wasserdruck fast völlig fehlt, haben Wärme- und Stoffaustausch beste Bedingungen.


Modellage

Hierbei handelt es sich um Thermomasken für Gesicht und Körper, die bei großen Poren oder Spezialproblemen wie Cellulite helfen. Nach dem Einmassieren von Kur oder Creme wird eine Gipsmaske dick aufgetragen. Während sie antrocknet, steigt die Hauttemperatur an. Die Poren öffnen sich, die Durchblutung wird angeregt und Wirkstoffe können jetzt viel besser aufgenommen werden. Nach dem Abnehmen der Gipsmaske ist die Haut geglättet und tiefgehend gereinigt.


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O

Öl-Massagen

Massageform aus dem Ayurveda, bei der das verwendete Öl eine besondere Bedeutung hat. Im Ayurveda spielen Ölanwendungen in Form von Ganzkörpermassagen eine übergeordnete Rolle zur Harmonisierung der Körperenergien (Doshas).
Methode
„Tägliches Einölen bringt Festigkeit des Körpers, macht ihn frei von Störungen des Vata und widerstandsfähiger gegenüber Belastungen und Bewegung. Die Haut fühlt sich angenehm an, die Körperteile sehen gut aus, Stärke und Anmut nehmen zu und das Alter hat keine so große Macht...” – So ist es in den ayurvedischen Schriften zu lesen. Das Einölen bedeutet also viel mehr, als der Haut allein einen geschmeidigen Schutzfilm zu verleihen: Das Öl dringt in die Gewebe ein und entfaltet dort seine reinigende, nährende und stärkende Wirkung. Je länger die Massage, um so tiefere Gewebsschichten werden erreicht. Taila, das Sanskritwort für Öl im weiteren Sinne, bezeichnete ursprünglich nur Sesamöl, womit die herausragende Stellung des Sesamöls deutlich wird. Denn Öl ist nicht gleich Öl. Auch Öle unterscheidet man, so wie jede Substanz, nach ihren Eigenschaften. Diese können z.B. eher wärmend oder kühlend wirken. Sesamöl gehört demnach zu den wärmenden Ölen und es gilt als besonders fein. „Fein” beschreibt hier wiederum die Substanzeigenschaft und meint das Gegenteil von „grob”. Erst diese Feinheit soll das porentiefe Eindringen in kleinste Körperkanälchen, den sogenannten Srotas, ermöglichen, die dem Stofftransport zu bzw. aus den Geweben dienen. Sind die Srotas blockiert, soll es zu Störungen im energetischen Fließgleichgewicht kommen. Denn auch die Körperenergien (Doshas) bewegen sich laut ayurvedischer Physiologie entlang dieser Kanäle. Zusätzliche Wärmeanwendung beschleunigt das Stoffwechselgeschehen und fördert die Durchblutung. „Wärmendes” Sesamöl wird bevorzugt bei Vata- und Kapha-Doshas, „kühlendes” Sonnenblumenöl bei Dominanz von Pitta-Dosha eingesetzt. Zur Unterstützung und Beschleunigung dieser Prozesse bedient man sich zusätzlich spezieller Schwitzverfahren, den sogenannten Svedana–Behandlungen. Siehe auch ätherische Öle und Massage.


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P

Peeling

Diese intensive Art der Tiefenreinigung trägt locker sitzende Hornschüppchen ab. Die Haut ist danach von Grund auf sauber und viel aufnahmefähiger für Wirkstoffe. Normale Haut massiert die Kosmetikerin mit einer Creme, die feinste Schleifpartikel enthält, für empfindliche oder entzündete Haut ist ein selbsttätig wirkendes Ferment-Peeling empfehlenswert. Durch eine weiche Bürste (Frimator) kann die Wirkung intensiviert werden.


Pizichil

Pizichil ist ein ayurvedisches (königliches) Ölbad. (Siehe auch Ayurveda) Die Behandlung beginnt mit einer Ganzkörpermassage, die mit angewärmtem Öl durchgeführt wird. Im Anschluss daran wird der Körper synchron auf beiden Seiten mit bis zu 45 Grad erhitztem Öl begossen, wobei die streichende Hand der Therapeuten dem Ölstrahl folgt. Eine langsame Erwärmung des Körpers führt nach einiger Zeit zu einer Schweißreaktion. Um die fünf Liter Öl sind während dieser Zeit im Umlauf. Nach der Behandlung sieht das Öl nicht mehr goldgelb, sondern durch die physikalische Reibung milchig aus. Schadstoffe werden „ausgeleitet”.


Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
  Das Buch "Progressive Muskelentspannung".
 

Entspannungstechnik. Bei der Progressiven Muskelentspannung werden nacheinander („progressiv“) die wichtigsten Muskelgruppen willentlich angespannt und dann entspannt und gelockert.
Ursprung
Der Physiologe Edmund Jacobson entwickelte zwischen 1908 und 1934 ein Training, bei dem durch systematische An- und Entspannung verschiedener Muskelgruppen und durch die damit verbundenen Gefühle ein Zustand tiefer Entspannung eingeleitet und erlebt werden kann. Er entdeckte bei seinen frühen Untersuchungen, dass bei einem Spannungsgefühl (Angst) eine Muskelkontraktion (Muskelanspannung) beteiligt ist und dass diese Angst aufgehoben werden kann, wenn die muskuläre Spannung beseitigt wird. Sein Training zielte in erster Linie auf die „Kultivierung der Muskelsinne“, um auch kleinste körperliche Verspannung frühzeitig wahrnehmen und willentlich abbauen zu können.
Methode
Folgende Muskeln werden nacheinander für jeweils einige Sekunden an- und entspannt: rechte Hand (Unterarm), linke Hand (Unterarm), rechter Bizeps (Oberarm), linker Bizeps, Stirn, Gesicht, Nacken, Brust (durch Einatmen), Oberschenkel, Unterschenkel. Es gibt auch andere Abfolgesysteme, z.B. erst linke Körperhälfte, dann rechte Körperhälfte, dann Körpermitte oder erst Extremitäten, dann Rumpf und Kopf. Die Entspannungsphase soll deutlich länger als die Anspannungsphase dauern (45 bis 60 Sekunden gegenüber fünf bis sieben Sekunden). Heutige Übungssysteme sind von den ursprünglichen Empfehlungen Jacobsons zum Teil stark abweichend, insbesondere hinsichtlich Umfang und Dauer der einzelnen Übungen sowie des gesamten Trainingsprogramms.


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Q

Qi / Chi

Qi (sprich: tschi) lässt sich in unseren westlichen Kulturraum nur schwer übersetzen. Es bedeutet eigentlich „Wirkung“ und soll an der Entstehung und Aufrechterhaltung der Funktionen des lebendigen menschlichen Organismus wesentlich beteiligt sein. Vereinfacht ausgedrückt bezeichnet „Qi“ die Lebensenergie und ist Basis der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Aber mit Energie ist keine physikalische Kraft gemeint, sondern eine Energie, die in allem lebt, dem Materiellen und Immateriellen. Qi steckt in allem und bedingt alles. „Qi ist die Wurzel allen Lebens“, so heißt es, die das Universum „bewegt“ und die Menschen „in Gang hält”. Das Qi lässt sich innerhalb der TCM an der Aktivität und Ausgewogenheit der inneren Organe erkennen und auch diagnostisch nachweisen.
Methode
Das Arbeiten mit „Qi” bedeutet die Gegensätze (Yin und Yang) und die Disharmonien zwischen Körper und Universum auzugleichen. Heilmethoden der TCM wie die Akupunktur oder Techniken wie Shiatsu, Tai Chi, Qi Gong und Aikido sollen das Qi stärken, wieder zum Fließen bringen oder harmonisieren. Es werden verschiedene Formen des Qi unterschieden:
- das Qi der Nahrungsessenz
- das Qi der Funktionen der inneren Organe und der Körperstrukturen
- das pathogene Qi aus der Umwelt
- sowie das Ursprungs-, Atmungs-, Sprach-, und Abwehr-Qi Auch alle inneren Organe besitzen ein eigenes Qi (z.B. Herz-Qi).


Qi Gong
Das Buch "Qi Gong".  
 

Atem- und Meditationstherapie der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Qi bedeutet Wirkung/Lebensenergie und Gong steht für Übung oder Arbeit.
Ursprung
Qi Gong (sprich: Tschi Gung) geht auf die 3000 Jahre alte chinesische Philosophie und Medizin zurück. Die Übungen des Qi Gong wurden von dem chinesischen Arzt Huoa-Tuo (112-207) entwickelt. Aus seinen Übungsfolgen der Fünf Tiere gingen das heutige Qi Gong und auch das Tai Chi hervor.
Methode
Qi Gong ist eine Meditations-, Bewegungs- und Atemtechnik, die regulierend auf das vegetative Nervensystem und gegen funktionelle Störungen wirkt. Es gibt eine „harte“ und „stille“ Methode. Hart bedeutet, dass die kosmische Energie zu einer enormen Kraft führt, die den Körper stärker als Speerspitzen und die Handkante härter als Stein macht. Normalerweise wird das „stille“ Qi praktiziert. Die weichen Übungen reichen aus, um die heilenden Wirkungen des Qi zu aktivieren. Die Übungen sind langsam und ruhig, leicht zu erlernen und beanspruchen keinen großen Raum. Ein tägliches Training von zehn bis 15 Minuten pro Tag reicht aus. Mit den Übungen sollen Krankheiten vorgebeugt und Beschwerden gelindert werden können. Regelmäßige tägliche Übungen sollen zudem die Konzentrationsfähigkeit stärken und für innere Ruhe und Gelassenheit sorgen. Qi Gong wird häufig ergänzend zur Akupunktur eingesetzt.


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R

Rasulbad / Rhassoul

Achtung, jetzt wird’s etwas kompliziert! Infrarot Kabinen erzielen ihre Wirkung nicht über heiße Raumluft (= Temperatur), wie z. B. bei einer finnischen Sauna, die erst mit relativ hohem Energieaufwand erhitzt werden muss. Der weitaus größte Teil der von den Infrarotstrahlern ausgesendeten Strahlen wird erst beim Aufreffen auf den Körper (also nicht bereits in der Raumluft) in Wärme umgewandelt. Je nach unmittelbarer Eindringtiefe treten die Infrarotstrahlen im Körper in direkte Verbindung mit den Wassermolekülen des Körpers, der ja zu mehr als 70 Prozent aus Wasser besteht. Die Wassermoleküle nehmen diese Schwingungen auf und werden somit – auf ganz natürliche und sanfte Art – auch selbst zur Strahlungsquelle dieser Frequenz. Bis hin zu einem wohligen Wärmegefühl auch in die Tiefen des Körpers. Während Infrarot A-Strahlen mehr als fünf Millimeter und Infrarot B-Strahlen unmittelbar mehr als zwei Millimeter tief in den Körper eindringen, erreichen Infrarot C-Strahlen unmittelbar nur die Hautoberfläche.


Irisches Dampfbad

Das Rasulbad ist eine alte ägyptische Heilerdebehandlung. Unterschiedliche Pflegeschlämme werden auf die einzelnen Körperpartien verteilt und in einer Akklimatisierungsphase im Kräuterdunstraum - dem Rasul - einmassiert. Zugleich wird durch Kräuterdämpfe für eine kräftige Überwärmung gesorgt. Das Zeremoniell endet nach der Dusche mit einer Ruhephase.


Reflexzonenmassage / Fußreflexzonenmassage
  Das Buch "Reflexzonen Massage. GU Ratgeber Gesundheit".
 

Druckmassage bestimmter Hautzonen. Insbesondere durch Druck auf Hautzonen an den Füßen, Händen und Ohren sollen innere Organe und Körpersysteme über bestimmte Nervenreizungen (Reflexe) beeinflusst werden, um die Gesundheit zu fördern.
Ursprung
1893 entdeckte der englische Neurologe Henry Head, dass kranke Organe über Nerven- und Blutbahnen Veränderungen an bestimmten Hautgebieten erzeugen. Die nach ihm benannten Head’schen Zonen schmerzen bei erkrankten Organen mehr als andere. Nerven, die die Head’schen Zonen mit den Organen verbinden, entspringen jeweils dem gleichen Abschnitt aus dem Rückenmark. Veränderungen des Bindegewebes erkennt der Therapeut an Verdickungen oder Einzügen. Die heute weit verbreitete Reflexzonenenmassage geht allerdings auf die Arbeiten von Dr. William H. Fitzgerald (amerikanischer HNO-Chirurg) zurück, der sich für das Thema „Meridiane“ interessierte und auf dieser Basis eine Zonentherapie entwickelte (um 1913). In den 1930er Jahren entwickelte eine amerikanische Physiotherapeutin, Eunice Ingham, auf Fitzgeralds Basis die „Fußreflexzonenmassage“.
Methode
Die Reflexzonenmassage zeichnet sich durch tiefe, ziehende Griffarten aus, die sehr schmerzhaft sein können. Mit den Hautreizen bewirkt der Therapeut eine Stimulation der Nerven, die die Organe versorgen, wodurch es zu einer Stimulation der Organfunktion kommen soll. Treten bei der Massage an den Reflexpunkten nämlich Druckschmerzen auf, so soll dies auf eine Störung des damit in Verbindung stehenden Organs hinweisen. Die gezielte Druckmassage an eben dieser schmerzhaften Stelle soll zur Behebung der Organ- oder Funktionsstörung beitragen. Auch psychosomatische Probleme sollen durch diese spezielle Massage behandelt werden können.


Reiki
Das Buch "Die Praxis des Reiki. Dai Komio".  
 

Der Begriff Reiki (sprich: ree-kii) kommt aus dem Japanischen. Rei heißt universell und Ki entspricht dem chinesischen Qi und bedeutet Energie. Vereinfacht übersetzt heißt Reiki „Heilen mit universeller (göttlicher) Energie“.
Ursprung
Reiki gilt als sehr alte Heilmethode, die vor über 2500 Jahren schon in den alten Sanskrit-Sutras (alte buddhistische Lehren) erwähnt worden sein soll und im 19. Jahrhundert von Dr. Mikao Usui, einem christlichen Mönch aus Japan, auf der Suche nach den heilenden Kräften Buddhas und Jesus, per Eingebung wiederentdeckt wurde. Seither wird auch vom Usui-System des Reiki gesprochen. Usis Nachfolger Hayashi gründete in Tokio eine Reiki-Klinik, die sich regen Zulaufs erfreute. Reiki wanderte dann durch eine begeisterte hawaiianische Patientin zunächst in die USA, wo es 1980 zu einer Spaltung der ursprünglichen Schule in zwei Richtungen kam (Reiki-Alliance und Reiki Association). In Deutschland haben sich seit den 1990er Jahren eine Reihe weiterer Ableger gebildet (z.B. „Rainbow-Reiki“, „Pantha Rei“, „DAN-Energie“).
Methode
Der Reiki-Gebende gibt laut Lehre keine Energie ab, sondern stellt die Energie nur zur Verfügung, steht also hinterher nicht „leer“ da. Ab dem zweiten „Reiki-Grad“ finden Übertragungen auch ohne die Anwesenheit des Empfängers statt . Das Handauflegen des Reiki-Meisters wird in der Regel an zwölf bis zwanzig Stellen des Körpers für je einige Minuten durchgeführt. Die Energieübertragung durch „Handauflegen“ soll allerdings für Heilungsprozesse (auch schwerer Krankheiten) nicht ausreichen. Auch die "Heilung" der Denkweise müsse in den Prozess der Energieübertragung einfließen. Verkrustete Denkstrukturen sollten aufgelöst und neue Sichtweisen entwickelt werden. Nur so könnten Krankheiten schon im Keim erstickt, Selbstheilungskräfte aktiviert und Körper, Geist und Seele harmonisiert werden. Reiki kann, so heißt es, weder gelehrt noch gelernt, sondern nur weitergegeben werden. In einem ersten Seminar (Reiki-Grad 1) wird der Körper des Schülers mittels Einweihungsritualen für die kosmische Energie geöffnet. In einem zweiten Seminar (Reiki-Grad 2) werden die Energiekanäle weiter geöffnet. Außerdem sind nach dem zweiten Seminar auch Fernbehandlungen durchführbar. Ein drittes Seminar, oftmals ebenfalls von zwei bis drei Tagen Dauer, dient der Meister-Einweihung.


Römisches Bad / Römisch-Irisches Bad

Abfolge von unterschiedlich warmen und feuchten Baderäumen.
Ursprung
Es handelt sich hier um eine Badekultur, die auf das alte römische Reich zurückzuführen ist. Vor rund 2000 Jahren sollen allein in Rom ca. 170 öffentliche Bäderanlagen existiert haben, die neben der Hygiene und Körperertüchtigung vor allem sozialen Zwecken dienten.
Methode
Der Besucher eines römischen Bades wechselt traditionell zwischen Tepidarium, Caldarium, Laconium und Frigidarium. Das Tepidarium (Warmbad, von lat. tepidus = mild) ist ein lauwarmer, kreislaufschonender Raum und wird – zwischen Kalt- und Heißbad – als Regenerationsbad (Raumtemperatur zwischen 37 und 39 Grad) eingestuft. Der Aufenthalt wird in der Regel als entspannend empfunden und unterliegen keiner zwingenden zeitlichen Begrenzung. Das Caldarium (Heißbad, von lat. calidus = heiß) wird manchmal auch als Dampfgrotte oder Aroma-Dampfbad bezeichnet. Das Caldarium zeichnet sich durch hohe Luftfeuchtigkeit (bis zu 100 Prozent) und einer Strahlungswärme zwischen 42 und 50 Grad aus, wobei man gut ins Schwitzen kommt. Wie im Tepidarium wird die Wärme gleichmäßig von Keramik- oder Terrakotta gefliesten Wänden, Bänken und Decke abgestrahlt. Die ideale Aufenthaltsdauer beträgt zwischen 30 und 40 Minuten. Das Laconium (vermutlich benannt nach dem Volksstamm der Lakonier) gilt als Intensivraum. Bei einer gleichbleibenden Temperatur von ca. 55 bis 65 Grad kommt der Körper spätestens nach 15 Minuten kräftig ins Schwitzen. Der Aufenthalt kann bis zu einer Stunde dauern. Das Frigidarium (Kaltbad, von lat. frigidus = abkühlend) ist ein Kälteraum. Der Aufenthalt hier dient der Re-Vitalisierung nach längerem Verweilen in einem Raum mit Strahlungswärme. Unter medizinischen Gesichtspunkten ist gerade der Wechsel von den warmen bis heißen Räumen in das kalte Klima gesundheitlich von Bedeutung. Hierzu kann auch eine kalte Dusche oder das Eintauchen in kaltes Wasser (Tauchbecken, Pool) erfolgen.


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S

Sauna (finnische)
  Das Buch "Sauna"
 

Eine „Sauna“ ist ein „Raum aus Holz“ zum Schwitzen.
Ursprung
Ursprünglich schreibt man den Finnen die Erfindung der Sauna zu, doch unter den Historikern gibt es keine Übereinstimmung darüber, ob Finnland wirklich das Ursprungsland ist. In einer Chronik aus dem Jahr 1113 wird berichtet, dass sich Saunabadende in der Nähe des russischen Nowgorod nackt mit Birkenzweigen geschlagen und sich zu allem Unwesen auch noch kaltes Wasser über den Kopf gegossen hätten (siehe Banja). Fest steht, dass das Saunabaden seit Jahrzehnten untrennbar zur finnischen Lebenskultur gehört.
Methode
Der Wechsel von großer Wärme mit abschließender Abkühlung ist das Grundprinzip der Sauna. Der Saunagang besteht aus vier Abläufen:
1. Duschen (Reinigen)
2. Hitzephase: Empfehlenswert ist ein Zeitraum von acht (bis max. 15) Minuten auf der mittleren Bank - zuerst liegen (etwa 65 Grad), dann aufsetzen (Kopf dadurch bei 85 Grad). Erfahrene Saunagänger nutzen gleich die obere Bank (80 bis 95 Grad). Durch aromatische Aufgüsse wird kurzfristig die Luftfeuchte und das damit verbundene Wärmeempfinden stark erhöht. Die hohen Temperaturen fördern nachweislich die Bildung von Abwehrstoffen.
2. Hitzephase: Empfehlenswert ist ein Zeitraum von acht (bis max. 15) Minuten auf der mittleren Bank - zuerst liegen (etwa 65 Grad), dann aufsetzen (Kopf dadurch bei 85 Grad). Erfahrene Saunagänger nutzen gleich die obere Bank (80 bis 95 Grad). Durch aromatische Aufgüsse wird kurzfristig die Luftfeuchte und das damit verbundene Wärmeempfinden stark erhöht. Die hohen Temperaturen fördern nachweislich die Bildung von Abwehrstoffen.
4. Ruhephase: In der abschließenden Ruhephase wird der eigentliche Erholungseffekt der Sauna wirksam. Die Ruhezeit sollte zeitlich dem Aufenthalt in der Hitze entsprechen. Den Wechsel von Aufheizen und Abkühlen (= ein Saunagang) kann man ein zweites, ggf. auch drittes Mal wiederholen.
Durch das starke Schwitzen gehen Wasser und Mineralstoffe verloren. Diese Verluste müssen durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr wieder zugeführt werden. Körpergewichtsabnahmen von ein bis zwei Kilo sind auf Wasser-, nicht Fett-Verluste (!) zurückzuführen. Zum Ausgleich des Wasserverlustes sind z.B. Apfelsaftschorle oder ein mineralstoffreiches Wasser geeignet. Der Konsum von Kaffee oder Alkohol ist wegen der harntreibenden und aufputschenden Wirkung nicht empfehlenswert. Durch die Hitze verflüssigt sich das in der Haut befindliche Fett, emulgiert im Schweiß und wird durch die Wasseranwendungen abgespült. So ist nach einem Saunabesuch eine Hautrückfettung mit einer pflegenden Creme dringend notwendig.


Schlammkur

Äußerliche Anwendung von Heilschlämmen durch Auftragen auf die Haut. Die Schlammkur (siehe auch Fango) erfolgt in vier aufeinander folgenden Stufen: Man beginnt mit einer Schlammpackung, dann einem Bad im Thermalwasser. Darauf folgt die so genannte Reaktionsphase, in der der Schweiß fließen kann. Eine anschließende Massage dient zur Entspannung des Nerven- und Muskelsystems. Die hauptsächlichen Anwendungsbereiche der Schlammtherapie sind: Rheumatismus, Nervenentzündungen, Verletzungen und Unfallfolgeerscheinungen und Rehabilitation nach orthopädischen Operationen.


Schröpfmassage

Auch als Saugmassage bezeichnetes Behandlungsverfahren aus dem Gebiet des „unblutigen Schröpfens“. Die Behandlung mit Schröpfköpfen wurde bereits vor 3000 Jahren in Mesopotamien beschrieben. Im Mittelalter war das „blutige Schröpfen“ in Europa schon ein bisschen aus der Mode geraten, dass „unblutige“ dagegen war sehr populär. Beim blutigen Schröpfen wird die Haut an der betroffenen Stelle kreuzförmig eingeritzt. Beim Aufsetzen der Schröpfköpfe füllen sich diese durch den Sog mit Blut. In zehn Minuten werden bis zu 300 Milliliter Blut abgeleitet. Unnötig zu erwähnen, dass die Behandlung sehr schmerzhaft ist. Beim unblutigen Schröpfen, werden auf dem Rücken sechs bis zehn Schröpfköpfe aufgesetzt. Ein Vakuum wird an den Schröpfköpfen mit dem Abbrennen eines benzingetränkten Wattebausches erzeugt. Der Sog auf der Haut weitet die feinen Blutgefäße. Es entstehen blaue Flecke. Diese Methode soll gegen Durchblutungsstörungen, Muskelschmerzen und Verspannungen, Rückenschmerzen, chronischen Kopfschmerzen und bei Asthma helfen. Bei der Schröpfmassage/ Saugmassage wird die Haut wird mit Öl eingefettet. Auf dieser Stelle wird einige Minuten ein kleiner Schröpfkopf mit Vakuum herumgeschoben. Auch hier bildet sich ein Bluterguss.


Serailbad

Moderner, orientalisch gestalteter Badetempel, benannt nach dem „Serail“ (Palast des Sultans/ eines arabischen Herrschers). Heil- und Pflegeschlämme werden auf dem ganzen Körper dünn aufgetragen. Auf der warmen Sitzfläche des Serailbades beginnt die aufgetragene Packungsmasse am Körper zu trocknen. Im anschließenden Kräuterdunst-Raum wird die Packungsmasse durch die warme Feuchtigkeit wieder geschmeidig. Mit leicht kreisenden Bewegungen wird die Packung einmassiert. Durch den Reiz, der beim Einmassieren entsteht, wird die Haut durchblutet, das Gewebe gefestigt und der Stoffwechsel angeregt. Nach dem Abduschen fühlt sich die Haut weich und zart an. Die Prozedur dauert etwa 50 Minuten. Folgende Schönheits-, Gesundheits- oder Pflegepackungen finden Anwendung:
- Moor-/Heilerde: zur Entspannung, Entschlackung, Hautpflege und zur Behandlung von Muskel-Rheumatismus und Gelenkserkrankungen.
- Algen: zur Entschlackung, Regenerierung, Reinigung und Durchblutung
- Kreide: zur Entschlackung, Hautpflege, Durchblutung und zur Behandlung von Ischias und rheumatischen Erkrankungen.


Shiatsu
Das Buch "Shiatsu für Anfänger. Yu Sen - Sprudelnder Quell".  
 

Massagetechnik. Der japanische Begriff Shiatsu setzt sich aus zwei Wörtern zusammen, „shi” (= Finger) und „atsu“ (= Druck), also wörtlich „Fingerdruck”.
Ursprung
Shiatsu ist eine japanische Behandlungsmethode, deren Wurzeln in der chinesischen Heilkunde liegen. Anfang des 20. Jahrhunderts erweiterte der japanische Therapeut Tamai Tempacku die traditionellen Erfahrungen durch westliche Kenntnisse der Anatomie und Physiologie des Menschen. Im Jahr 1964 wurde Shiatsu offiziell von der japanischen Regierung als Therapie anerkannt und von der traditionellen Methode abgegrenzt.
Methode
Shiatsu beruht auf den Kenntnissen der Akupunktur und Akupressur. Gemäß diesem traditionellen Erfahrungswissen liegt allem Leben ein Fluss von Energie zu Grunde. Diese wird von der Lebensenergie „Qi“ (japanisch „Ki“) beeinflusst, die im Körper in geordneten Bahnen entlang der Meridiane (Leitbahnen) fließen soll. Ist diese Energie ausgeglichen, fühlt sich der Mensch wohl, ist sie blockiert, entstehen „Symptome“ und schließlich Krankheiten. Bei der Therapie wird mit Händen, Daumen, Ellbogen, Knien und unter Einsatz des gesamten Körpers gearbeitet. Anders als bei der traditionellen Massage wird keine Muskelkraft angewandt, sondern die Schwerkraft des eigenen Körpergewichts eingesetzt. Zur Behandlung liegt der Klient in der Regel auf dem Boden. Der Therapeut nimmt anhand der Meridiane unterschiedliche Spannungszustände wahr: ein Zuviel an „Ki“ (Jitsu) oder ein Zuwenig (Kyo). Mittels Körpergewicht über den Meridianpunkten stellt er dann einen Ausgleich des Ki her. Jeder Punkt wird zwischen fünf Sekunden und zwei Minuten lang „gedrückt”. Eine Behandlung dauert etwa eine halbe Stunde und sollte im Abstand mehrerer Tage wiederholt werden. Die Stimulierung der Druckpunkte soll Glückshormone (Endorphine/ Serotonin) und schmerzlindernde Stoffe (Neurotransmitter) freisetzen. Dadurch sollen sich sowohl körperliche als auch seelische Verspannungen lösen. Ziel der Behandlung ist es, erste Anzeichen von möglichen Krankheitsursachen zu kurieren, damit sie erst gar nicht zum Ausbruch kommen. Dazu gehören Anspannung, Nervosität und chronische Müdigkeit. Shiatsu wird auch zur Schmerztherapie bei Rücken- und Kopfschmerzen, Prämenstruellem Syndrom, Verdauungsproblemen, Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen eingesetzt. Bei schweren Krankheiten oder bereits geschädigten Organen, Muskeln und Knochen soll sie nicht helfen.


Spa
  Das Buch "Spa und Wellness in Europa. Anwendungen - Rezepte - Hotels".
 

Das Wort stammt aus dem Lateinischen und ist die Abkürzung für „sanus per aquam“ (gesund durch Wasser). Die wohltuende Kraft des Wassers nutzen heute Kurbäder, Wellnesszentren, Kliniken und Gesundheitshotels in vielfältiger Art von Perlduschen über Thermalwasser und Kneipp-Güssen bis zu erlebnisorientierten Badelandschaften. International ist „Spa“ längst zur Gattungsbezeichnung geworden für Whirlpools, Saunabäder, Swimmingpool, Dampfbäder, Schönheitsfarmen und Wellness-Center.


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T

Tai Chi
Das Buch "Tai Chi. Loslassen, entspannen, zur Mitte finden".  
 

Tai Chi (nicht zu verwechseln mit Qi oder Ki = Lebensenergie) bedeutet „Großer Balken“ und meint symbolhaft die Einheit vor der Zweiheit. Es handelt sich um eine meditative Bewegungsform.
Ursprung
Tai Chi ist eine Jahrhunderte alte chinesische Bewegungsmethode mit gesundheitsfördernden und meditativen Aspekten. Seinen Ursprung hat die Technik in den altchinesischen Kampfkünsten. Da das Kämpferische in den Hintergrund gerückt ist, wird die Methode häufig auch als „Schattenboxen” bezeichnet. Tai Chi wird als die „Mutter“ von Yin und Yang verstanden (siehe oben: die Einheit vor der Zweiheit). Neben diesen beiden Lebensprinzipien spielen auch die traditionellen fünf Elemente der chinesischen Philosophie - Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser - eine wichtige Rolle für Verständnis und Ausführung des Tai Chi.
Methode
Die Lebenskraft Chi hat im System des Tai Chi ihre Bedeutung sowohl als Kraftquelle für Vitalität im Alltagsleben als auch zur Bereitstellung großer Energiemengen in lebensbedrohenden Notwehrsituationen (Selbstverteidigung). Zum Aufbau dieser Kräfte konzentrieren sich die ersten Tai-Chi-Übungen auf die Schärfung der eigenen Körperwahrnehmung, die Vermehrung und Anreicherung von Chi in sogenannten Energiebahnen (Meridianen) und die Erhöhung der „Chi-Speicherfähigkeit“. Wenn die Lebensenergie sicher im gesamten physischen Körper verspürt wird, verlagert sich das Training auf die „feinstoffliche“ Ebene, d.h. auf die Ebene der Gefühle, der Gedanken und des Willens sowie der Seele. In der nächsten Trainingsstufe gilt es, die einzelnen Ebenen rasch wechseln oder sie miteinander verbinden zu können. Sowohl in der Kampfkunst, als auch unter der Zielsetzung der Gesunderhaltung sind die Ziele dieselben. Tai Chi erfordert Körperbeherrschung, Flexibilität und Konzentration. Die Ausführung der verschiedenen Bewegungsabfolgen (auch Formen genannt) erfolgt in sehr langsamem Tempo: Eine männliche Yang-Bewegung (Angriff) geht stets in eine weibliche Yin-Bewegung (Rückzug) über und umgekehrt. Bezeichnend ist darüber hinaus der oft feste Stand in Verbindung mit fließenden und sanften Bewegungen des Oberkörpers.


Tepidarium

Das Tepidarium (lat. tepidus = mild) ist Teil des römischen Bades und bezeichnet einen lauwarmen, kreislaufschonenden Warmraum, der als Regenerationsbad eingestuft wird. Das Tepidarium wurde in der antiken öffentlichen Badarchitektur als Übergangsraum genutzt. Diese Badetempel waren durch aufeinanderfolgende Räume gekennzeichnet: Auskleideraum (Apodyterium), Kaltbad (Frigidarium), lauwarmer Übergangsraum (Tepidarium), Heißbad (Caldarium) und Schwitzbad (Laconium). Das Tepidarium wird mit einer Temperatur von ca. 37 bis 39 Grad und einer Luftfeuchtigkeit, die zwischen 40 und 60 Prozent liegt, betrieben. Von den Wänden und von temperierten, massiv gebauten Wärme-Entspannungsliegen aus Stein, Keramikfliesen oder Marmor wird Strahlungswärme in den Raum und an den Körper abgegeben. Der Aufenthalt wird in der Regel als entspannend empfunden, es gibt keine zwingenden zeitlichen Begrenzungen für die Aufenthaltsdauer.


Terra-Sel-Körperwickel

Das Tote Meer ist bekannt für seine Heilwirkungen. Um Giftstoffe im Körper schneller in die Lymphen zu transportieren, wo sie verarbeitet werden können, wird man mit warmen Bandagen umwickelt, die mit Heilerde und Salzen aus dem Toten Meer getränkt sind. Zusätzlich reinigt und strafft der Wickel die Haut.


Thai-Massage
  Das Buch "Nuad-Thai. Grundlagen und Praxis der Traditionellen Thai-Massage".
 

Spezielle Massagetechnik, deren Ursprung in Thailand liegt.
Ursprung
Die Traditionelle Thai-Massage (TTM), in Thailand als „Nuad“ bekannt, hat ihren Ursprung in der indischen Ayurveda- und Yoga-Lehre und ist geprägt durch Einflüsse aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Techniken sollen seit dem 3. Jahrhundert vor Christus zwischen den Generationen übermittelt worden sein.
Methode
Trotz der im Sprachgebrauch verwendeten Bezeichnung „Thai – Massage“ handelt es sich bei dieser komplexen Behandlung nicht um eine „anatomische“ Massage nach westlichem Verständnis. Die TTM zählt zu den sogenannten „ganzheitlichen Heilverfahren“ und geht davon aus, dass im Körper Energiebahnen (Meridiane) verlaufen. Auf diesen sollen wichtige Akupressurpunkte liegen, die bei der Heilbehandlung einbezogen werden und über die die Lebensenergie (Qi) aktiviert werden soll. Wesentliche Inhalte der Massage sind Akupressur-, Dehn-, Klopf- und Strecktechniken, Reflexzonenmassage, Yoga-Elemente und das „Gehen auf dem Rücken“. Zusätzlich kann die Behandlung noch erweitert werden durch den Einsatz von heißen Kräuterkompressen. Bei der TTM steht nicht die Entspannung der Muskeln im Vordergrund, sondern die Bearbeitung der Meridiane, um den Lebensfluss in ein harmonisches Fließgleichgewicht zu bringen (Ausgleich von Yin und Yang) und zu stärken. So wie alle fernöstlichen Behandlungskonzepte ist auch die Thai-Massage in erster Linie auf gesundheitliche Vorsorge ausgerichtet. Gearbeitet wird immer punktuell, d. h. mit Daumen- und Handballendruck, mit Armen, Ellenbogen, Beinen, Knien und Füssen. Die Durchführung erfolgt auf dem Boden. Dabei ist aus kulturell-religiösen Gründen die zu behandelnde Person während der Massage bekleidet. Eine Sitzung wird in Thailand immer als Ganzkörperbehandlung verstanden und dauert in der Regel ein bis zweieinhalb Stunden.


Thalasso / Thalasso-Therapie
Das Buch "Tai Chi. Loslassen, entspannen, zur Mitte findenGesundheit und Schönheit aus dem Meer. Algen, Salz, Thalasso und Co".  
 

Der Begriff leitet sich von den griechischen Worten „thalassa” (Meer) und „therapeia” (Pflege) ab. Wörtlich übersetzt heißt Thalasso-Therapie „Heilbehandlung durch das Meer“.
Ursprung
Bereits im antiken Griechenland wurde Meerwasser zum Zwecke der Gesundheit genutzt. Der griechische Arzt Hippokrates (460-377 v. Chr.) hat in seinen Schriften entsprechende Behandlungsmethoden für Rheuma und Ischiasleiden festgehalten.1865 veröffentlichte der Franzose Bonnadiere eine Doktorarbeit mit dem Titel „Thalasso-Therapie” und definierte sie erstmals als Heilbehandlung durch das Meer. Im Laufe der Jahrhunderte ging dieses Wissen verloren. Besonders im mitteleuropäischen Raum wurde lange Zeit, auch durch den Einfluss der Kirchen, kaum mehr gebadet. 1750 stellte ein Londoner Arzt fest, dass Küstenbewohner weit weniger krank waren als die übrigen Menschen. Das bewog ihn, seine Patienten mit Meerwasserbädern zu behandeln und er hatte damit Erfolg. In Frankreich wurde in den 1960er Jahren das erste Thalasso-Therapie-Zentrum eröffnet. Heute werden weltweit - insbesondere aber in französischen und nordafrikanischen Küstenorten - Thalasso-Kuren angeboten, die neben der medizinischen Indikation in jüngster Vergangenheit vor allem den Beauty- und Wellness-Aspekt in den Vordergrund rücken und dabei auch methodisch zum Teil stark variieren.
Methode
Die reine Meerwasserbehandlung hat sich in den letzten Jahren zu einer „Heilbehandlung rund ums Meer“ entwickelt, denn neben den heilsamen Wirkungen des Meerwassers (Hydrotherapie) werden Packungen (Algen, Fango) oder Bäder mit Schlamm oder Algen und Wanderungen am Strand im gesunden Küstenklima (Klimatherapie) angeboten.


Thermalbad / Thermal-Heilbad

“Therm“ kommt aus dem Griechischen und heißt warm. Quellwasser mit einer natürlichen Wassertemperatur über 20 Grad, das einer Tiefe von mehreren Tausend Metern entspringt, darf sich Thermalwasser nennen.
Ursprung
Die ersten Thermen sind aus der Zeit des Römischen Reiches bekannt. Es gab Thermen in Form von kleinen Badestuben (balneo) bis hin zu den prächtigen Kaiserthermen. Die Nero-Thermen waren die ersten einer Reihe großer prunkvoller Bauten, die den Römern neben hygienischen Motiven auch soziale und emotionale Bedürfnisse erfüllten.
Methode
Der Körper befindet sich in der Regel vollständig im warmen Thermalwasser. Die Wärme wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Durch die erhöhte Temperatur entspannen sich die Muskeln, das Bindegewebe wird elastischer. Diese Eigenschaften machen Thermalwasser unter anderem auch zum Heilmittel für rheumatische Erkrankungen aller Art. Die mineralische Zusammensetzung des Wassers verstärkt die gesundheitlichen Effekte. Natrium-Chlorid (= Kochsalz), Magnesium, Calcium, Kalium, Sulfat und Hydrogencarbonat, Eisen, Selen, Jod, Brom besitzen unterschiedliche Wirkungen und Indikationen:
- Quellart: Natrium-, Kalium-, Magnesiumchlorid Wirkung: Schleim lösend Geeignet bei: Chronischen Erkrankungen, Rheuma
- Quellart: Thermen Wirkung: Beruhigend, Schmerz lindernd Geeignet bei: Rheuma, Neuralgien
- Quellart: Eisenquellen Wirkung: Blutbildend, Stoffwechsel anregend Geeignet bei: Blutarmut, Erschöpfung
- Quellart: Kalzium- und Magnesium-Hydrogencarbonat Wirkung: Entzündungen hemmend Geeignet bei: Allergien
- Quellart: Kalziumsulfat Wirkung: Harn treibend Geeignet bei: Harnwegserkrankungen
- Quellart: Jod Wirkung: Stoffwechsel anregend Geeignet bei: Arteriosklerose, Bluthochdruck
- Quellart: Radioaktiv Wirkung: Endokrine Drüsen anregend Geeignet bei: Rheuma
- Quellart: Säuerlinge Wirkung: Durchblutung anregend Geeignet bei: Herz-Kreislauf-Problemen
- Quellart: Schwefel Wirkung: Fermente bildend, Atmung anregend Geeignet bei: Rheuma, Herz-Kreislauf-Problemen


Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
  Das Buch "Traditionelle Chinesische Medizin. Grundlagen - Typenlehre - Therapie".
 

Überbegriff für das über 3000 Jahre hinweg überlieferte volksmedizinische Gesundheits- und Behandlungswissen Chinas. TCM setzt sich zusammen aus Heilkräutertherapie, Akupunktur, Tuina, Qi Gong und Diätetik.
Ursprung
Die ersten Schriftstücke, die die praktischen Erfahrungen chinesischer Ärzte belegen, liegen mehr als 3000 Jahre zurück. Die traditionelle Medizin war zwar bei vielen Krankheiten erfolgreich, aber hinsichtlich verbreiteter schwerer Krankheiten und Epidemien erfolglos. Da das westliche anatomische Verständnis für operative Zwecke der chinesischen Philosophie unbekannt war, verlor die traditionelle Medizin immer mehr an Bedeutung und die westliche Medizin gewann immer mehr Einfluss. Erst in den 1950er Jahren erlebte die TCM einen bemerkenswerten Aufschwung - die kommunistische Regierung förderte die TCM als nationales Kulturgut. Die TCM wurde ergänzt durch die Akupunktur und Akupressur, Kräuterheilkunde, Chiropraxis, Massage (Tuina-Massage), Meditations- und Bewegungstechniken (Tai Chi, Qi Gong) und die Fünf-Elemente-Ernährung. Heute wird die TCM in China mit den oben genannten Ergänzungsmethoden neben der wissenschaftlichen Medizin gelehrt und praktiziert. Aufgrund der unterschiedlichen Denkmodelle war und ist es bislang noch nicht möglich, beide Medizinsysteme zu einem Ganzen zu vereinigen. Nur ein Zehntel aller medizinischen Einrichtungen sind traditionell orientiert.
Methode
Fremdartig für den westlichen Kulturkreis ist die Betrachtungsweise des Menschen in der fernöstlichen Heilmethode: Der Mensch wird als untrennbare Körper-Seele-Geist-Einheit gesehen. Beschwerden werden nie losgelöst von dieser Einheit gesehen, sondern stets im körperlich-geistigen Zusammenhang behandelt. Grundlage der chinesischen Heilkunde ist die Auffassung, dass nicht das reibungslose Funktionieren von Organen, Knochen, Muskeln und Nerven für die Gesundheit wichtig ist, sondern das freie und ungehinderte Fließen der Lebensenergie „Qi”. Die dahinter stehende Lebens- und Gesundheitsauffassung kann folgendermaßen beschrieben werden: Der Mensch lebt in einem Wechselspiel zweier Kräfte, die mit Yin und Yang bezeichnet werden. Yang ist die aktive Komponente, die Bestehendes verwandelt und Yin die passive, ruhende Basis. Hinsichtlich des Geschlechts wird Yin als stärker weiblich und Yang als stärker männlich bezeichnet, jedoch befinden sich beide in einem ständigen Wechselspiel ihrer Kräfte. Das harmonische Zusammenspiel von Yin und Yang kreiert eine dritte Kraft, das gesunde Qi. Diese Energie fließt in sogenannten Meridian-Bahnen im Körper oder an der Körperoberfläche. Im gesunden, störungsfreien Körper fließt sie ungehindert und gleichmäßig. Das bedeutet, dass sich die beiden polaren Kräfte „Yin” und „Yang” im Gleichgewicht befinden. Die Harmonie ist immer dann gestört, wenn eine Kraft der beiden längerfristig überwiegt. Gesund und krank sind keine Zustände, sondern Phasen eines Prozesses, der als Energiefluss bezeichnet wird. Zur einer Störung oder Krankheit kommt es nur durch Schwächung oder Blockaden dieses Energieflusses. Die Gründe für solche Störungen reichen von Stress, falscher Ernährung bis hin zu Verletzungen oder klimatischen Veränderungen. Die Behandlung besteht also im Wiederherstellen des Energieausgleichs. Dort, wo ein Energiestau entstanden ist, wird Energie abgeleitet, dort, wo Energie fehlt, wird sie zugeführt. Die körperlichen Symptome gelten nur der Orientierung und sind ein Hinweis darauf, welche Energiebahnen im Körper gestört sind. Heilkräuter stehen im Mittelpunkt der Behandlungsmethoden. Die TCM verwendet etwa 4000 Heilkräuter, zu denen viele Pflanzen, aber auch Tierprodukte (getrocknete Gifttiere wie Skorpione als Mittel gegen Krämpfe, Echsen-Tee, ein Sud von gedörrten Geckos gegen Asthma, zerstoßener Tausendfüßler gegen Rheuma u.v.m.) sowie Mineralien gehören.


Tuina-Massage (Tuina Anamo)

Massage-Technik innerhalb der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Tuina-Anamo-Massage setzt sich aus unterschiedlichen Massagetechniken zusammen. „Tui“ heißt soviel wie streichen, reiben oder schieben, „Na“ steht für greifen, kneifen, zupfen und „An“ für drücken mit Fingern, Daumen oder ganzer Hand. „Mo“ ist leichtes Streichen und Reiben. Die Tuina – Massage hat eine ebenso lange Geschichte wie die Traditionelle Chinesische Medizin und die Akupunktur. Auf der Grundlage des Meridian- und Akupunkturpunktsystems werden an bestimmten Punkten Reize unterschiedlicher Qualität gesetzt. Bei der Tuina-Behandlung werden etwa 300 verschiedene Grifftechniken angewandt, die nicht nur zur Lockerung der Muskulatur, Bänder und Sehnen eingesetzt werden, sondern über eine Druckmassage von Akupunkturpunkten (Akupressur) auch Energieblockaden lösen sollen (Qi). Bei der erst sanften, dann rauhen Methode werden die oberen Hautschichten und das Unterhautfettgewebe gegen einander verschoben. Die Behandlung wird in der traditionellen Form durch die Kleidung hindurch gegeben.


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V

Vapozon

Wie ein Gesichtsdampfbad wirkt die feine Düse, die den Dampf auf dem Gesicht verteilt, um die Tiefenreinigung zu intensivieren, die Hornschicht wird weich gemacht, um die Poren zu öffnen. Unreinheiten lassen sich anschließend wesentlich leichter und schmerzloser entfernen. Anstatt den Dampf mit Ozon anzureichern, kann die Kosmetikerin Kräutersäckchen verwenden, die einen für Haut und Seele entspannenden oder beruhigenden Duft verbreiten, etwa den von Lindenblüten oder Kamille.


Vichy-Duschen

Wechselwarme Duschen aus vielen kleinen Düsen und Bürstenmassage, die die Muskulatur entspannt und den Kreislauf fördert.


Vinotherapie

Behandlung zur Schönheitspflege und Revitalisierung der Haut auf der Basis von Traubenkernextrakten bzw. kaltgepresstem Traubenkernöl. Vinotherapie verbindet Naturkosmetik mit dem Genuss vielfältiger Speisen auf der Grundlage von Erzeugnissen aus Traubenkernmehl und Traubenkernöl. Auch der gemäßigte Genuss von Rotwein kann eine Vinotherapie geschmacklich abrunden.
Ursprung
Es war Hippokrates, der den Wein zu Heilzwecken der Menschheit kundig machte. Schon im Mittelalter verwendeten wohlhabende Damen kaltgepresstes Traubenkernöl als Schönheitsmittel, um die Haut gesund, vital und zart, also schön zu erhalten. Auch am Hof des Sonnenkönigs wusste man um die erfrischende Ausstrahlung des Weintonikums. Noch heute nutzen Apotheker kaltgepresstes Traubenkernöl als Basis für die von Hautärzten verschriebenen Salben und Cremes sowie für die anspruchsvolle Kosmetik. Mit dem französischen Wissenschaftler Serge Renaud, der die gesundheitsfördernden Eigenschaften des in Traubenkernen enthaltenen Polyphenols entdeckte, hielt die ganzheitliche stressmindernde „Therapie“ Einzug in die Wellnesszentren.
Methode
Der Weintrester, die Haut der Traube, Teile des Fruchtfleisches, die zerstoßenen Traubenkerne und Stengelteile, getrocknet und gemahlen, werden zu einem Brei gerührt und mit Tonerde angereichert. Sie ergeben die vitaminreiche Ausgangsbasis für Spezialanwendungen. Durch wohltuende Bäder, belebende Massagen mit Traubenkernöl und ätherischen Essenzen, Tresterpackungen, kosmetische Behandlungen mit kompletten Produktlinien an Cremes, Pasten, Ölen und Essenzen der Natur sowie spezielle Vino-Menüs soll der Körper in Hochform gebracht werden.


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W

Watsu

Massieren unter Wasser. Ein Mix aus Fingerdruckmassage und Meridian-Dehnungsübungen. Meridiane sind die unsichtbaren Kanäle im Körper, in denen die Lebensenergie zirkuliert. Watsu vitalisiert und verleiht ein neues Körpergefühl.


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Y

Yoga
Das Buch "Yoga mehr Energie und Ruhe mit CD. Lust zum Üben".  
 

Das Wort „Yoga“ ist ein Sanskrit-Wort, abgeleitet von der Verbwurzel „yui“ und bedeutet u.a. binden, vereinen, konzentrieren, anwenden. Auf den Menschen bezogen bedeutet Yoga die Vereinigung und Ausrichtung aller Kräfte von Körper, Seele, Geist auf den Universalen Gott.
Ursprung
Die Ursprünge des Yoga liegen im alten Indien im Zeitraum von 3000 bis 1800 v. Christi. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen datieren etwa zwischen 1000 und 600 v. Christi. Die bedeutendsten Werke des Yoga sind die des Bhagavatgita und die Yoga-Sutren (Leitfaden) des Patanjali. Letztere sind die Grundlage der Yoga-Philosophie und beeinflussen alle Yoga-Richtungen. Seine Lehrsprüche fassen in Kürze und Prägnanz das Wissen und die Sichtweise des Yoga zusammen und dienen Wahrheitssuchenden als systematischer Weg für die Übungen. Im Laufe der Zeit haben sich eine Vielzahl von verschiedenen Yoga-Richtungen entwickelt, die bestimmte Aspekte des Yoga in den Vordergrund stellen und entsprechende Methoden dafür einsetzen. Die häufigsten angebotenen Richtungen sind: Astanga-Yoga, Bhakti-Yoga, Hatha-Yoga, Integraler-Yoga, Japa-Yoga, Jnana-Yoga, Karma-Yoga, Kriya-Yoga, Kundalini-Yoga, Luna-Yoga, Mantra-Yoga, Marma-Yoga, Raja-Yoga, Tantra-Yoga und Tao-Yoga.
Methode
Yoga ist ein philosophisches System und eine praktische Methode, die dem Menschen einen Weg zur inneren Freiheit und Zufriedenheit anbietet. Yoga ist keine Religion oder Glaubenslehre, sondern eine Methode, über die die wahre Wesensidentität erfahrbar gemacht werden soll. Das Ziel des Weges ist, (vorübergehend) alle seelischen Vorgänge zur Ruhe zu bringen, um dadurch auf den Grund des eigenen Wesens und der Welt blicken zu können und das Sein so zu erkennen, wie es wirklich ist. Der Vergleich mit einem See mag dies verdeutlichen: Solange sich Wellen an der Wasseroberfläche kräuseln, ist der Blick in die Tiefe versperrt. Erst wenn die Wellen (Bewusstseinsströme) sich gelegt haben, öffnet sich der Blick auf den Grund. Höchstes Ziel ist die Verwirklichung von reinem Sein (sat), reiner Erkenntnis (cit) und reiner Wonne (ananda). Nach den Yoga-Sutren des Patanjali besteht dieser Weg aus acht Stufen: Ethische Gebote, individuelle Regeln, Körperhaltung, Atembewusstsein, Zurückhalten der Sinne, Konzentration, Meditation und Versenkung. Der in der westlichen Welt am häufigsten praktizierte Hatha-Yoga setzt beim dritten Weg, der Körperhaltung und -übung ein. Die verschiedenen Körperstellungen und Formen der Atemtechnik dienen hier als zentrale Methode und Übungsmedium, um zu Konzentration und Seins-Erfahrung zu gelangen.



von www.wellness.de