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Sonnengrüße und Lotussitz
Sieht nicht entspannend aus, ist es aber. Sänger Sting beginnt keinen Tag ohne, Madonna macht es mehrmals am Tag, Modeschöpfer Wolfgang Joop tut es seit vielen Jahren, und Filmdiven wie Meg Ryan oder Cameron Diaz laufen mit ihrer Übungsmatte unterm Arm durch Hollywood: Alle schwören sie auf Yoga. Aber man muss kein Promi sein, um zu sich zu kommen. Und über sich hinaus. „Darf ich vorstellen: Dein wahres Ich.“ – Wer mal die Bekanntschaft mit seiner eigenen Seele machen möchte, sollte Yoga machen. Vorher allerdings müsst ihr, je nach Yogamethode, mehr oder weniger Übung und Schweiß investieren. Der Sport aus dem alten Indien, der zu Entspannung und Fitness verhilft, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Aber erst einmal: Was ist Yoga überhaupt? In Indien bedeutete das Wort „Yoga“ ursprünglich etwas Praktisches, nämlich das Anbinden von Zugtieren wie Pferde oder Ochsen vor einen Karren. Das bewirkt, dass die Tiere nicht mehr für sich allein sind, sondern vereinigt. Auf der anderen Seite hat der Fuhrmann so eine Kontrolle über die Tiere, sie können gelenkt werden. Damit sind zwei wichtige Elemente des Yogas beschrieben: Yoga vereinigt, und der Mensch kann durch Lenkung schneller zur Selbstverwirklichung gelangen. Die kleine Yoga-GeschichteDie ersten schriftlichen Aufzeichnungen über Yoga entstanden in der Zeit 1000 bis 600 v. Christi. Bedeutend für die Entwicklung des Yoga ist das Bhagavatgita (die Geschichte eines altindischen Königsgeschlechtes, in der selbstloses Handeln im Einklang mit dem Weltgesetz gelehrt wird). Außerdem richtungweisend sind die Yoga-Sutren des Patanjali. In diesem "Leitfaden" ist ein achtgliedriger Yoga-Pfad (astanga-yoga) enthalten, der bis heute Essenz des klassischen Yogas ist. Es handelt sich um einen Übungsweg in acht Stufen, bei dem die achte und höchste Stufe zugleich das Endziel des Yoga-Weges ist. Links:Yoga hielt auch Einzug in die westlichen Länder und wurde immer beliebter. Stars wie Madonna machten es vor, denn Yoga entspannt nicht nur, es hält auch fit und angeblich auch schlank. Viele andere, wie Christy Turlington oder Gwyneth Paltrow, machen es nach. Die Einstellung zum Yoga in den westlichen Ländern entfernte sich allerdings von der des Ursprungslandes Indien. Die indischen Yogins verfolgen mit Yoga ein rein spirituelles Ziel. So war es auch für die ersten Yoga-Praktiker, vor allen Dingen in den 60ern, im Westen. Mehr Artikel zum ThemaYoga allein zur körperlichen Fitness und zur Entspannung war damals noch völlig unbekannt. Heute machen nur noch wenige Yoga aus spirituellen Gründen. Yoga in Bremen:
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