Das Nordsee-Special
Inselhopping auf Ostfriesisch
Vor einiger Zeit knöpfte sich die WESER-KURIER-
Redakteurin Christine Kröger für eine Artikel-Serie die Ostfriesischen Inseln vor. Sie berichtete über die Geschichte und vor allem über die Menschen der Inseln. Das Ergebnis ihrer Recherchen war viel zu schade, um im Altpapier zu landen. Und so entstand daraus das Buch „Typisch Insel – Die sieben Ostfriesischen Inseln und ihre Menschen“. Die Texte sind Auszüge aus diesem Buch.
„Bei schlechtem Wetter kommt man schneller
von Borkum nach Mallorca als nach Spiekeroog.“
Wangerooge ist mit 4,78 qkm die kleinste
der sieben Inseln und hat eine wechselvolle Geschichte hinter
sich.
Der legendäre Klaus Störtebeker wird
gerne für Spiekeroogs Namen verantwortlich gemacht.
Langeoog, dass ist die wunderschöne
Insel, auf der die Sängerin Uli Marleen seit 1945 lebte und 1972
starb. Mittlerweile hat sie ihr eigenes Denkmal.
Der kleinsten der ostfriesischen Inselkette
droht mit jeder Sturmflut Landverlust. Daher auch ihr Name im
Volksmund: "Bald rum".
Auf der größten der ostfriesischen
Inseln tummeln sich nicht nur die Touristenscharen, die Einheimischen
begrüßen sich hier auch anders.
Die Juister freuen sich über schlechtes
Wetter - dann ist die Sicht auf die leidige Nachbarinsel Norderney
zu schlecht.
Schon die Römer sollen Borkum gekannt
haben. Sie haben dort Rast gemacht, bevor sie zur Eroberung Britanniens
ansetzten.