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DAS NORDSEE-SPECIAL: SPIEKEROOG

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Störtebekers Speicher?


Der legendäre Klaus Störtebeker wird gerne für Spiekeroogs Namen verantwortlich gemacht. Der „Robin Hood der Meere“ soll die Insel als „Spieker“, also Speicher, für seine Beute genutzt haben. Ganz stimmen kann die hübsche Geschichte leider nicht: Der Inselname ist älter als Störtebeker.


Auf diesem Bild ist ein kleinen Dörfchen in Spiekeroog zu sehen.

Dünen, Salzwiesen und Watt - Atemberaubend.
Foto: Christine Kröger

Mit der privaten Hermann-Lietz-Schule hat Spiekeroog das einzige Gymnasium der Ostfriesischen Inseln. Einzigartig ist auch die Museum-Pferdebahn, die ihre Gäste vom alten Bahnhof zum 1,3 Kilometer entfernten Weststrand bringt.

Spiekeroog hat 732 Einwohner, die Kurverwaltung zählte 2003 mehr als eine halbe Million Übernachtungen von knapp 68.000 Urlaubern. Hinzu gesellten sich mehr als 80.000 Tagesgäste.

Zu erreichen ist Spiekeroog nur mit der Fähre. Die verkehrt tideabhängig und damit unregelmäßig von Neuharlingersiel aus. Eine Fahrt dauert rund 50 Minuten. Einen Flugplatz hat die Insel nicht, der Hubschrauberplatz ist nur für Notfälle - und Bundespräsidenten. Johannes Rau, der bekanntlich alljährlich mit seiner Familie hier Urlaub gemacht hat, kam nach Ende seiner

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Amtszeit prompt per Auto und per Boot. Auf der Insel sind Fahrräder den Einheimischen vorbehalten, es gibt keinen Verleih.



von Christine Kröger